Guten Tag lieber Gast, um »Horror Forum - Alles rund um Horror und Phantastik!« vollständig mit allen Funktionen nutzen zu können, sollten Sie sich erst registrieren.
Benutzen Sie bitte dafür das Registrierungsformular, um sich zu registrieren. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.
Du meinst dieses Zitat hier, Timo?
"Frank Festa: Nein, neue deutsche Autoren interessieren mich gar nicht mehr. "
Tja, stellt sich die Frage, warum z.B. ich mich für Frank Festa und seinen Verlag interessieren sollte ...![]()
![]()
![]()
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »frankh« (6. Mai 2010, 18:11)
Zitat
Gar nicht, denn es existiert keine — oder sagen wir: so gut wie keine. Die wenigen Autoren, die gute Leistungen bringen, kann man an einer Hand abzählen: Malte S. Sembten, Michael Siefener, Eddie M. Angerhuber, Dario Vandis, Michael Marrak … Aber können die sich mit den internationalen Autoren messen? Nein, leider nicht. Den deutschen Autoren fehlt der “drive”, der “speed”, der gerade die Amerikaner auszeichnet. Übrigens ist die britische Horror-Szene der deutschen sehr ähnlich, die Texte sind introvertiert, statisch, es werden kaum Romane geschrieben, dafür viele Kurzgeschichten, die allerdings oft sehr beachtlich sind.
Naja ob den deutschen Autoren der "Drive" bzw. "Speed" fehlt wo angeblich laut Hr. Festa die Amis alle haben ist mehr als fraglich.
Naja ob den deutschen Autoren der "Drive" bzw. "Speed" fehlt wo angeblich laut Hr. Festa die Amis alle haben ist mehr als fraglich.

). Man muß dabei berücksichtigen, dass er sich ja auf seine Wurzeln besinnen will und hauptsächlich Horror veröffentlichen will. Und in diesem Genre (die folgende Aussage ist völlig subjektiv und auf der Basis meines Geschmacks getroffen) fehlen mir im deutschen Raum neben vielen guten die wirklich sehr guten Autoren, die im Bereich Horror eigene Akzente setzen. Wo wäre denn ein Deutscher von der Bedeutung eines King, Koontz, Laymon, Lovecraft, Lumley, Bradbury, Simmons, Campbell oder Poe, um nur ein paar willkürliche Beispiele zu nennen? Das mag nicht ganz fair sein, da die auf deutsch veröffentlichten englischsprachigen Autoren bereits eine andere Vorauswahl durchlaufen haben als deutsche Autoren und der englischsprachige Raum auch nun mal größer ist als der deutsche. Dennoch habe ich persönlich das Gefühl, dass den deutschen Autoren das Horror-Genre weniger liegt. Nicht, dass die deutschen Autoren schlechter wären, z.B. in den Bereichen Krimi oder Fantasy brauchen sich die deutschen Autoren nicht zu verstecken, es ist vielleicht wirklich nur eine Genre-Frage. Na ja, man muss ja auch den Mut haben, den deutschen Autoren eine Chance zu gewähren.
Diese allgemeingültige Aussage finde ich grundsätzlich schwer arrogant und billig. Ich kann mir vorstellen, dass man sich damit auch potentielle Leser vergrault.
Ich habe das Interview auf Phantastik-Couch.de soeben gelesen und habe keine Aussage gefunden, die den deutschsprachigen AutorenAber Leuten das vorhandene Talent abzusprechen ist definitiv nicht die feine Art.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »HarryW« (6. Mai 2010, 21:05)