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ANUBIS

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  • »ANUBIS« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 15. Mai 2010, 20:37

Die Verschollenen von Brian Keene

Die Verschollenen von Brian Keene

coming up...Februar 2011

Greetz
»ANUBIS« hat folgende Datei angehängt:
  • keene.jpg (17,42 kB - 2 mal heruntergeladen - zuletzt: 5. Mai 2011, 09:14)
“Strange, is it not? that of the myriads who
Before us pass'd the door of Darkness through,
Not one returns to tell us of the Road,
Which to discover we must travel too.”

2

Samstag, 12. Februar 2011, 16:36

Das Buch kann man wirklich gut in einem Rutsch durchlesen. Und das Beste: Es kommen ausnahmsweise mal keine Zombies vor. :) Trotzdem wird hier gesplattert, gemanscht, gefressen, etc. Das ist alles so überzogen, wie man es sonst nur aus guten B-Movies kennt. Lediglich die Vergewaltigungsszenen fand ich grenzwertig. Ich wundere mich eh, dass das Buch nicht unter dem Heyne-Hardcore-Label erschienen ist. Und wenn ich rückblickend an Laymons Insel denke, schwant mir hier böses. Sollte die damalige Leserin, welche schon mit Laymons Roman nicht klarkam, hier reinlesen, werden die Verschollenen ziemlich bald aus den Buchläden verschollen sein. Denn Keene legt hier mehr als nur eine Schippe drauf. Dumm nur, dass die Dame auf Insel-Szenarien a la Lost abfährt. Wenn jetzt auch noch der Hardcore-Aufdruck fehlt, hat sie den Roman garantiert schon im Regal und wird in Kürze einen erneuten Antrag auf Indizierung stellen. :)
Klar, Keene erfindet auch dieses Mal nicht das Rad neu. Aber der Roman macht Spaß. Vor allem, wenn man mir Reality-Shows nicht wirklich viel anfangen kann. Allerdings nochmals der Hinweis: sehr brutal - streckenweise grenzwertig - nichts für Zartbesaitete. Nach einem tieferen Sinn sollte man auch nicht suchen. Den gibts hier nicht. :)

Schulnote: 2-
Lese gerade: Seth Grahame-Smith - Abraham Lincoln: Vampire Hunter
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HarryW

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3

Dienstag, 15. Februar 2011, 20:01

Gestern begonnen und schon halb durch. Wow, was für ein Pageturner! Und bei weitem besser geschrieben, als Laymon (der im Zusammenhang mit Keene immer wieder erwähnt wird). Da stimmen Form und Inhalt eben überein und die übertriebene Gewaltdarstellung fügt sich ebenfalls sehr gut ins Gesammtbild ein, ohne aufgesetzt oder zu selbstzweckhaft zu wirken. Zudem (und das fiel mir schon bei "Totes Meer" auf) hat Keene ein Gespür für intensive und echt wirkende Settings. Wie er die Insel und den Sturm darstellt ist schon gut gemacht. Dagegen sind mir die meisten Figuren viel zu blass, auch wenn die meisten Kanonenfutter sind.

@Royston Vasey
Ich finds auch eigenartig, dass das Buch nicht unter dem Hardcore-Label veröffentlicht wurde. Aber vielleicht kann man mit Keene im normalen Programm einfach mehr verkaufen.

Torsten

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4

Dienstag, 15. Februar 2011, 21:44

Ich lese das Buch ebenfalls - und zum zweiten Male. Harry hat vollkommen Recht: Das Buch ist ein absoluter Pageturner. Viel Zeit zum Durchatmen bleibt da nicht. Und natürlich geht Brian alles andere als zimperlich mit seinem Ensemble um. "Die Verschollenen" dürfte imho zudem als Beispiel für ein Buch gelten, welches in der deutschen Übersetzung noch knackiger, rasanter und abgebrühter daherkommt als das logischerweise auch schon alles andere als zimperliche Original. Letzteres empfand ich jedoch damals "nur" als guten Durchschnitt und nichts, was hängenbleibt. Hut ab vor Übersetzerin Charlotte Lungstrass, die hier einen absoluten Weltklasse-Job abgeliefert hat! Hoffentlich übersetzt sie auch die nachfolgenen Bücher von Brian!
P.S.: "Die Verschollenen" gäbe - unter dem richtigen Regisseur - einen absolut geilen Survialhorrorfilm ab!
http://torstenscheib.blogspot.com/

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HarryW

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5

Freitag, 18. Februar 2011, 17:13

So, bin durch. Aber meine anfängliche Begeisterung hat sich etwa relativiert.

Positiv ist und bleibt die Tatsache, dass der Roman ein richtiger Pageturner ist. Langeweile kommt da wirklich nie auf. Und auch das Inselsetting und die Idee mit der Reality-TV-Show gefällt mir ausgezeichnet - immerhin kann man das auch als schön ironische Kritik an diesem TV-Irrsinn sehen.

Allerdings haben sich einige Logiklöcher eingeschlichen, die so gross sind, dass ein Jumbo durchfliegen könnte: Von dem Moment an, als klar wird, dass die Teilnehmer der Show nicht alleine auf der Insel sind, habe ich mich die ganze Zeit gefragt, was wohl der Grund sein mag, dass die gefrässigen und offensichtlich massiv unterernährten, also wahnsinnig hungrigen, Kreaturen die ersten Teilnehmer der 10 oder 12 bisherigen Staffeln nicht attackiert und verspiesen haben. Die Insel - so, wie Keene sie schildert - ist ja nicht so gross, also hätten Menschen und Monster ziemlich schnell aufeinandertreffen müssen. Einige weitere richtig dämliche Moment sind die, als die Kreaturen - die wohlverstanden mehrmals im Buch als nicht grösser als 1.20 Meter beschrieben sind - mit den Menschen kämpfen. Da wird z.B. ein Teilnehmer (normale Grösse, also irgendwo zwischen 1.70 und 1.80 Meter) von einem Vieh von hinten festgehalten. Und wie entledigt er sich dieses Feindes? Na? Er wirft seinen Kopf zurück und hämmert der Kreatur (1.20 Meter) den Hinterkopf ins Gesicht. Der gute Junge könnte mit dieser Nummer glatt in einem Zirkus auftreten und würde damit mehr als die Million verdienen, als er als Sieger von der Show heimtragen könnte. Solche unfreiwillig komischen Momente finden sich leider über das ganze Buch verstreut - und da frage ich mich dann doch, wofür es eigentlich ein Lektorat gibt. Als weiterhin negativ werte ich die Tatsache, dass Keenes Phantasie in Bezug auf die Beschreibung blutiger Details recht simpel ist. Gute 10 Mal wird jemandem die Haut aus dem Gesicht gerissen. Geschätze 4 mal beisst eine Kreatur in ein Herz, als wäre es ein Apfel. 5 Mal werden Arme ausgerissen. Nichts gegen beschriebene blutige Details, aber ein wenig mehr sprachliche Abwechslung sollte man von jemandem erwarten können, der einige Romane veröffentlicht hat.

Fazit: Trotz meiner persönlichen Kritiken, was die Umsetzung der Geschichte betrifft, ist und bleibt es doch ein sehr unterhaltsames Buch. Man kann es lesen, aber zwingend notwendig ist es nicht.

6

Freitag, 18. Februar 2011, 17:32

Von dem Moment an, als klar wird, dass die Teilnehmer der Show nicht alleine auf der Insel sind, habe ich mich die ganze Zeit gefragt, was wohl der Grund sein mag, dass die gefrässigen und offensichtlich massiv unterernährten, also wahnsinnig hungrigen, Kreaturen die ersten Teilnehmer der 10 oder 12 bisherigen Staffeln nicht attackiert und verspiesen haben. Die Insel - so, wie Keene sie schildert - ist ja nicht so gross, also hätten Menschen und Monster ziemlich schnell aufeinandertreffen müssen.
Einspruch, Euer Ehren. :) Im Buch wurde erwähnt, dass die vergangenen Staffeln auf anderen Inseln stattgefunden haben.
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HarryW

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7

Freitag, 18. Februar 2011, 17:38

Wenn das so ist, nehme ich die Aussage natürlich zurück. Aber ich kann mich nicht erinnern, das gelesen zu haben ... was nichts heissen mag ;) .

8

Freitag, 18. Februar 2011, 17:48

Ich werde jetzt nicht alle Seiten nach genau dem einen gefallenen Satz absuchen. :) Es stand aber da. Irgendwo am Ende des 1. Drittels. Hatte mich nämlich auch gefragt, warum die Morlock-Bande im Vorfeld noch keinem aufgefallen ist.
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DarkWriter

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9

Sonntag, 20. Februar 2011, 01:03

Hallo,

ich habe mir das Buch mal als Hörbuch bei Audible geholt - da gibt es allerdings nur das englische Original. Mal hören, wie es ist.

Grüße
2098 - Ich, Killerin :D
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10

Freitag, 4. März 2011, 18:46

Das klingt ja alles recht vielversprechend. Wenn der Roman ähnlich unterhaltsam ist wie Keenes "Reich der Siqqusim", dann ist er auf jeden Fall lesenswert.

11

Sonntag, 13. März 2011, 09:34

So, gestern bin auch ich mit dem Buch fertig geworden. Wie bei Keene üblich, ist es ziemlich unterhaltsam geschrieben. Und für Keenes Verhältnisse ist das Szenario ja geradezu exotisch: Keine Zombies und keine Endzeit. Das grundsätzliche Strickmuster des Buches ist allerdings trotz allem das von Keene altbekannte: Eine Gruppe von Leuten wird verfolgt (diesmal halt nicht von Zombies oder Riesenwürmern, sondern von degenerierten Halbmenschen) und versucht verzweifelt irgendwie am Leben zu bleiben. Da hier ausnahmsweise kein Endzeitszenario herrscht und die Vorfälle auf eine kleine Insel beschränkt sind, gelingt das diesmal sogar einigen Personen längerfristig.

Die Logiklücken in den Kämpfen sind mir stellenweise ebenfalls aufgefallen... es wurde ja wiederholt erwähnt, das die Wesen ziemlich klein und unterernährt sind. Dennoch haben die Verschollenen teilweise bereits mit Einzelexemplaren große Probleme und die Beschreibungen würden oft zu deutlich größeren und schwereren Gegnern passen.

Insgesamt war das Buch aber unterhaltsam, von daher hat es seinen Zweck wohl erfüllt :D .
...and the book club consists mainly of people who club me with books.

12

Sonntag, 13. März 2011, 10:30

.Als weiterhin negativ werte ich die Tatsache, dass Keenes Phantasie in Bezug auf die Beschreibung blutiger Details recht simpel ist. Gute 10 Mal wird jemandem die Haut aus dem Gesicht gerissen. Geschätze 4 mal beisst eine Kreatur in ein Herz, als wäre es ein Apfel. 5 Mal werden Arme ausgerissen. Nichts gegen beschriebene blutige Details, aber ein wenig mehr sprachliche Abwechslung sollte man von jemandem erwarten können, der einige Romane veröffentlicht hat.
Diese Szenen kommen mir teilweise so vor, als hätte ein Dreizehnjähriger in einem Schulaufsatz seine Fantasien ausgelebt - das ist mitunter erschreckend platt geschrieben.

Mir hat der Roman nicht gefallen (Keenes "Reich der Siqqusim" fand ich deutlich besser und unterhaltsamer). Zum Teil lag das am Big-Brother&Dschungelcamp-Ambiente, das vor allem mit recht banalen 08/15-Klischees aufwartet, die wohl jedem einfallen, der mal für ein paar Minuten in solche Sendungen reingezappt hat. Das schrottige an diesem Ambiente wird noch verstärkt durch Dialoge wie

"»Jesus Christus! Was ist das? Was sind die?«
»Monster«, erwiderte Matthew. »Roberta hatte also doch Recht. Aber ich auch. Ich bin nicht das Monster. Die sind die Monster.«

»Jesus«, murmelte er wieder, »was ist das?«
»Das ist das Ende«, sagte Matthew.
Der Gestank wurde schlimmer.
»Was sind die?«, fragte Stuart noch einmal.
"
(Seiten 191 unten und 192 oben)

So was erhöht den Lesespaß nicht unbedingt ...

Die Ploterweiterung um den "Revolutionär" kommt zwar anfangs überraschend, aber wirklich prickelnd macht das die ganze Sache auch nicht. Letztlich sind mir die Charaktere überwiegend fremd und unsympathisch geblieben. Somit war es auch nicht besonders spannend mitzuverfolgen, wie sie erwartungsgemäß nach dem Zehn-kleine-Negerlein-Prinzip einer nach dem anderen das Zeitliche segnen. Die Szene mit den Frauen in der Höhle ist ziemlich deftig und grenzwertig. Und wenn Becka dort angesichts dessen, was ihr bevorsteht, die Angreifer anpflaumt, dass halt nicht alle Frauen Silikonbrüste hätten, dann wirkt das deplatziert und unglaubwürdig bzw. geradezu grotesk lächerlich. Solche Koppschüttel-Szenen gibt's leider häufiger.

Alles in allem war das Buch für mich eine Enttäuschung, obwohl ich mir von vornherein nicht mehr als gute, möglichst spannende Unterhaltung und keinen literarischen Hochgenuss (davon ist der Roman meilenweit entfernt) erwartet bzw. erhofft hatte. Über den extremen Großdruck beschwer ich mich jetzt mal nicht - diese Seitenschinderei (und somit Preistreiberei) mag ich zwar nicht, schlimmer allerdings empfinde ich eine Mini-Schriftgröße.

Mittlerweile hab ich mit Joe R. Lansdales "Die Wälder am Fluss" angefangen - zwischen den beiden Romanen liegen Welten ... Keene serviert ein McDonald's-Menü, das im Fall von "Die Verschollenen" leider nur lauwarm und zudem versalzen ist. Lansdale dagegen ist ein Sternekoch, der darauf achtet, dass seinen Gästen die Gerichte auf der Zunge zergehen, und dass sie darüber hinaus auch ordentlich satt werden.

13

Sonntag, 13. März 2011, 10:45

Lansdale dagegen ist ein Sternekoch, der darauf achtet, dass seinen Gästen die Gerichte auf der Zunge zergehen, und dass sie darüber hinaus auch ordentlich satt werden.

"Die Verschollenen" habe ich noch nicht gelesen, aber was "The Bottoms" von Lansdale betrifft, so stimme ich dir voll zu. Das Buch gehört für mich zur Top- Literatur', das getrost in die Liga von "Wer die Nachtigall stört" oder Werken von Faulkner oder Steinbeck eingeordnet werden kann!

14

Sonntag, 13. März 2011, 11:08


Die Szene mit den Frauen in der Höhle ist ziemlich deftig und grenzwertig. Und wenn Becka dort angesichts dessen, was ihr bevorsteht, die Angreifer anpflaumt, dass halt nicht alle Frauen Silikonbrüste hätten, dann wirkt das deplatziert und unglaubwürdig bzw. geradezu grotesk lächerlich. Solche Koppschüttel-Szenen gibt's leider häufiger.

Jetzt wo du es erwähnnst: Volle Zustimmung von mir! Klar, die kleinen Biester kennen natürlich Silikonbrüste sehr gut und bevorzugen diese.... Szenen dieser Art gab es wirklich ein paar und die wirkten in der Tat völlig deplatziert.
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15

Samstag, 26. März 2011, 21:34

März 2011

BRIAN KEENE "Die Verschollenen"

Als großer Fan von Keene muss ich sagen, dass das Buch nicht an die Qualität von "Totes Meer" oder "Wurmgötter" heranreicht. Der Text erscheint mir an vielen Stellen wie die alten und simplen ´Achziger Jahre Teen Horrorversuche´. Auch wenn manche Passagen an Ketchums "Beutegier" erinnern, will das richtige Erschauern sich nicht einstellen. Dazu hab ich zwei eklatante Fehler entdeckt - einer Frau wird zweimal die Kleider vom Leib gerissen, sowie eine Videokamera, die einen Hurricain mit monsunartigem Regen unbeschadet übersteht.

Trotzdem birgt der Roman eine gewisse Spannung. Aber der stille `Keene-Horror´ wollte sich nicht einstellen.

Bewertung: 7 / 10

Edit: Aus HPL-Fans Leseliste in den Buchthread kopiert. Gruß, Kai
Wir sind gefangen zwischen zwei Ängsten; der Angst zu sterben und der Angst zu leben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kai Grimm« (28. März 2011, 13:42)


HarryW

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16

Dienstag, 29. März 2011, 18:43

Dazu hab ich zwei eklatante Fehler entdeckt - einer Frau wird zweimal die Kleider vom Leib gerissen, sowie eine Videokamera, die einen Hurricain mit monsunartigem Regen unbeschadet übersteht.

Edit: Aus HPL-Fans Leseliste in den Buchthread kopiert. Gruß, Kai
Hast du denn nicht mitbekommen, dass sich die Gute im Blitztempo wieder mit den Früchten und Blättern der Natur behangen hat, um etwas kleidähnliches an den Leib zu bekommen? Zwischen den Zeilen lesen, sag ich da nur ;) ... Brian Keene hat sich das vielleicht etwas zu sehr zu Herzen genommen, so im Stile von: "Ach, all diese Beschreibungen von Handlung sind gar nicht wichtig. Es muss nur schnell gehen, der Leser kann sich den Rest ja schon irgendwie zusammenreimen."

Spooky

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17

Mittwoch, 30. März 2011, 12:47

Der Text erscheint mir an vielen Stellen wie die alten und simplen ´Achziger Jahre Teen Horrorversuche´


Das macht das Buch jetzt aber wieder für mich interessant :D

Mammut

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18

Mittwoch, 4. Mai 2011, 22:01

Hat mich Totes Meer schon nicht begeistert, zeigt "Die Verschollenen", es geht noch sehr viel schlechter. Der Roman ist wohl für jemand, der normalerweise die Nachmittagssendungen im Fernsehen schaut oder eigentlich nur aus der Filmecke kommt. Aber vielleicht gefällt selbst denen das Buch nicht.
Das ist ja sowas von simpel, das es schon fast wie eine Parodie wirkt.
Also beim besten Willen. Mir fehlen noch 50 Seiten, aber das Buch hätte ich mir sparen können.
Immerhin ist es recht flott geschrieben.
Braucht man nicht.

19

Sonntag, 5. Juni 2011, 20:20

So, ich habe das Original nun auch gelesen und muss sagen, es hat mir gefallen. Eigentlich wollte ich meine Einschätzung damit beginnen, dass dieser Roman der bislang Laymon- typischste Roman Keenes ist - bis ich das Nachwort las. (Da noch niemand darauf Bezug nahm, gehe ich davon aus, dass es in der deutschen Ausgabe fehlt, oder?) Denn genau das war auch Keenes Intention, der den Roman aus einer gleichnamigen Short- Story heraus entwickelte. (Story und Roman sind eine bewusste Hommage an Dick Laymon.)
"Castaways" ist ein Slasher der alten Schule - ohne viele Schnörkel - und daher auch ohne großen Anspruch. Wenn man das verinnerlicht hat, kann man das Buch wirklich genießen, ohne daran Anstoß zu nehmen, dass so einige der Charaktere lediglich als "Frischfleisch" für diverse Killer/Monster herhalten müssen. In den allseits bekannten Slasher- Filmen ist dies ja nicht anders. Übrig bleibt ein schnell abgespulter, sehr blutiger Roman, der ohne großen Tiefgang nach dem '10-kleine-Nergerlein-Prinzip' agiert. Keene kann eindeutig besser schreiben, aber hier verzichtete er aufgrund des Settings bewusst darauf. Und was mich betrifft, so verzeihe ich ihm. :)

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20

Sonntag, 5. Juni 2011, 20:28

Ich glaube, ich muss meine Medis mal umstellen. Wir teilen wieder eine Meinung, lieber Andreas... :)
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