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Trotzdem wird hier gesplattert, gemanscht, gefressen, etc. Das ist alles so überzogen, wie man es sonst nur aus guten B-Movies kennt. Lediglich die Vergewaltigungsszenen fand ich grenzwertig. Ich wundere mich eh, dass das Buch nicht unter dem Heyne-Hardcore-Label erschienen ist. Und wenn ich rückblickend an Laymons Insel denke, schwant mir hier böses. Sollte die damalige Leserin, welche schon mit Laymons Roman nicht klarkam, hier reinlesen, werden die Verschollenen ziemlich bald aus den Buchläden verschollen sein. Denn Keene legt hier mehr als nur eine Schippe drauf. Dumm nur, dass die Dame auf Insel-Szenarien a la Lost abfährt. Wenn jetzt auch noch der Hardcore-Aufdruck fehlt, hat sie den Roman garantiert schon im Regal und wird in Kürze einen erneuten Antrag auf Indizierung stellen.
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Registrierungsdatum: 13. Juli 2003
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Einspruch, Euer Ehren.Von dem Moment an, als klar wird, dass die Teilnehmer der Show nicht alleine auf der Insel sind, habe ich mich die ganze Zeit gefragt, was wohl der Grund sein mag, dass die gefrässigen und offensichtlich massiv unterernährten, also wahnsinnig hungrigen, Kreaturen die ersten Teilnehmer der 10 oder 12 bisherigen Staffeln nicht attackiert und verspiesen haben. Die Insel - so, wie Keene sie schildert - ist ja nicht so gross, also hätten Menschen und Monster ziemlich schnell aufeinandertreffen müssen.
Im Buch wurde erwähnt, dass die vergangenen Staffeln auf anderen Inseln stattgefunden haben.
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Es stand aber da. Irgendwo am Ende des 1. Drittels. Hatte mich nämlich auch gefragt, warum die Morlock-Bande im Vorfeld noch keinem aufgefallen ist.
. Diese Szenen kommen mir teilweise so vor, als hätte ein Dreizehnjähriger in einem Schulaufsatz seine Fantasien ausgelebt - das ist mitunter erschreckend platt geschrieben..Als weiterhin negativ werte ich die Tatsache, dass Keenes Phantasie in Bezug auf die Beschreibung blutiger Details recht simpel ist. Gute 10 Mal wird jemandem die Haut aus dem Gesicht gerissen. Geschätze 4 mal beisst eine Kreatur in ein Herz, als wäre es ein Apfel. 5 Mal werden Arme ausgerissen. Nichts gegen beschriebene blutige Details, aber ein wenig mehr sprachliche Abwechslung sollte man von jemandem erwarten können, der einige Romane veröffentlicht hat.
Lansdale dagegen ist ein Sternekoch, der darauf achtet, dass seinen Gästen die Gerichte auf der Zunge zergehen, und dass sie darüber hinaus auch ordentlich satt werden.
Die Szene mit den Frauen in der Höhle ist ziemlich deftig und grenzwertig. Und wenn Becka dort angesichts dessen, was ihr bevorsteht, die Angreifer anpflaumt, dass halt nicht alle Frauen Silikonbrüste hätten, dann wirkt das deplatziert und unglaubwürdig bzw. geradezu grotesk lächerlich. Solche Koppschüttel-Szenen gibt's leider häufiger.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kai Grimm« (28. März 2011, 13:42)
Hast du denn nicht mitbekommen, dass sich die Gute im Blitztempo wieder mit den Früchten und Blättern der Natur behangen hat, um etwas kleidähnliches an den Leib zu bekommen? Zwischen den Zeilen lesen, sag ich da nurDazu hab ich zwei eklatante Fehler entdeckt - einer Frau wird zweimal die Kleider vom Leib gerissen, sowie eine Videokamera, die einen Hurricain mit monsunartigem Regen unbeschadet übersteht.
Edit: Aus HPL-Fans Leseliste in den Buchthread kopiert. Gruß, Kai
... Brian Keene hat sich das vielleicht etwas zu sehr zu Herzen genommen, so im Stile von: "Ach, all diese Beschreibungen von Handlung sind gar nicht wichtig. Es muss nur schnell gehen, der Leser kann sich den Rest ja schon irgendwie zusammenreimen." Der Text erscheint mir an vielen Stellen wie die alten und simplen ´Achziger Jahre Teen Horrorversuche´