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Mammut

Der ErnstFall

  • »Mammut« ist der Autor dieses Themas

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1

Samstag, 17. Juli 2010, 19:13

Änderung Vincent Preis 2010

Der Vincent Preis ist ja noch ein junger Preis und somit ist er noch sehr änderungswillig.
2007 war die Geburt, da wurde nur die Beste Kurzgeschichte ausgezeichnet.
2008 gab es 6 Kategorien, Bester Autor und Bester Verlag gab es nur in diesem Jahr.
2009 wurden dann Bester Grafiker und Bestes Hörspiel/Hörbuch dazu genommen, ebenfalls 6 Kategorien

2010 haben Elmar und ich geplant, nur die Kategorie Bester Grafiker zu ersetzen. Wir dachten an die Kategorie "Sonderpreis", ähnlich wie es der Kurd Laßwitz Preis für die SF macht:
http://www.kurd-lasswitz-preis.de/index-…Sonderpreis.htm

Was denkt ihr? Welche Vorschläge und Anregungen habt ihr?

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2

Samstag, 17. Juli 2010, 20:25

Ich finde "Beste Grafiker" gut - warum kann man nicht zusätlich einen Sonderpreis verleihen?
Sie sind da: Zombies! Sie werden Dich fressen! Das ist keine Urban-Fantasy, das ist HORROR!
http://backus.blogg.de, http://phantastisches.blogspot.com & http://www.die-apokalyptischen-schreiber.de

Torsten

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3

Samstag, 17. Juli 2010, 21:00

Ich weiß ja, dass a) der Vincent ein DEUTSCHsprachiger Preis ist und b) die Zusammenstellung noch mehr Heidenarbeit bedeuten würde, aber irgendwie fände ich eine Kategorie wie "bester Roman international" (also übersetzter Roman) nicht schlecht. Die Kategorie "Sonderpreis" würde sich auch nicht schlecht machen.
http://torstenscheib.blogspot.com/

ANUBIS

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4

Samstag, 17. Juli 2010, 22:24

Bester Roman international klingt gut.

@Mammut...Danke für die Erinnerungs PN ;(

Greetz
“Strange, is it not? that of the myriads who
Before us pass'd the door of Darkness through,
Not one returns to tell us of the Road,
Which to discover we must travel too.”

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AndreasF

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5

Samstag, 17. Juli 2010, 23:25

Ich fände es schon schade, wenn die Grafiker aussen vor bleiben. Für mich ist z.B. das Cover eines Buches nicht zweitrangig.
Davon unbenommen finde ich eine zusätzliche Kategorie "Sonderpreis" sehr gut.
Eine gute Möglichkeit um überragendes Engagement oder besondere Ereignisse mit dem Preis auszuzeichnen.

6

Sonntag, 18. Juli 2010, 08:45

Ich fände es schon schade, wenn die Grafiker aussen vor bleiben. Für mich ist z.B. das Cover eines Buches nicht zweitrangig.

Die Grafiker sind ja noch in der Kategorie "Beste Grafik" vertreten und fallen nicht raus. ;-)

Ich persönlich hab nicht für die Kategorie "Bester Grafiker" abgestimmt, wie auch in den Vorjahren nicht für "Bester Autor", weil ich lieber für ein Werk abstimme, wodurch der Macher dieses Werkes ja auch bedacht wird. Rein personenbezogene Kategorien bräuchte es - für mich - nicht, zumal der Preis ja auf ein bestimmtes Kalenderjahr bezogen ist und die Leistung einer Person innerhalb eines Kalenderjahres zu würdigen eh schwierig ist. Und wenn man es nicht auf das Abstimmungsjahr beschränkt, hätte wiederum ein jährlich wiederkehrender Preis als "Bester Grafiker" oder "Bester Autor" oder "Bester Verlag" seinen Sinn verfehlt. Wenn personenbezogen, dann tatsächlich eher so was wie eine Sonderpreis-Kategorie - die müsste sich dann nicht unbedingt auf das Abstimmungsjahr beziehen.

AndreasF

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7

Sonntag, 18. Juli 2010, 13:30

Die Grafiker sind ja noch in der Kategorie "Beste Grafik" vertreten und fallen nicht raus. ;-)

Ups, klar, da hast du natürlich recht, das waren ja zwei Kategorien. Dann ziehe ich meinen Einwand hiermit zurück :-)

Auch deinen sonstigen Anmerkungen zu personenebezogenen Katogerien stimme ich voll zu. Das ist in einer "Sonderpreis"-Kategorie am besten aufgehoben.

Mammut

Der ErnstFall

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8

Mittwoch, 21. Juli 2010, 11:48

Ich weiß ja, dass a) der Vincent ein DEUTSCHsprachiger Preis ist und b) die Zusammenstellung noch mehr Heidenarbeit bedeuten würde, aber irgendwie fände ich eine Kategorie wie "bester Roman international" (also übersetzter Roman) nicht schlecht.




Lust, eine solche "Zusammenstellung durchzuführen, lieber Torsten?

Torsten

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9

Mittwoch, 21. Juli 2010, 19:07

Hmm ... warum eigentlich nicht?
http://torstenscheib.blogspot.com/

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Mammut

Der ErnstFall

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10

Freitag, 23. Juli 2010, 12:46

Dann mach doch einfach mal einen Sammelordner hier im HF Forum auf. Vielleicht entdecken wir da auch noch das ein oder andere Cover aus deutscher Feder.

Mammut

Der ErnstFall

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11

Donnerstag, 29. Juli 2010, 10:55

Nach jetzigem Stand häten wir folgende Kategorien für den Vincent Preis 2010:
Roman
Kurzgeschichte
Grafik
Antho
Hörbuch
übersetzter Roman
Sonderpreis

Sieben Kategorien sind allerdings doch ziemlich viele. Vielleicht sollten wir den Sonderpreis erstmal ruhen lassen? Andererseits ist das eine schöne Kategorie, dort könnte man auch das Lebenswerk von Autoren oder Verlergern oder wem auch immer würdigen.

HarryW

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12

Donnerstag, 29. Juli 2010, 10:59

Persönlich würde ich das Hörbuch rausnehmen. Im Grunde genommen handelt es sich ja nur um eine Neuverwertung längst
bekannten und erhältlichen Materials. Wer soll da letzten Endes den Preis erhalten? Der Autor? Der Sprecher, der ja die
eigentliche Leistung vollbringt? Wie gesagt, für mich eine völlig überflüssige Sparte.

Nachtrag: "Übersetzter Roman" halte ich für genau so unsinnig. Es bekommt ja nicht derjenige, der die Arbeit macht - nämlich
der Übersetzer - den Preis. Für fremdsprachig Romane gibt's doch schon genügend Preise aus den eigenen Ländern.

13

Donnerstag, 29. Juli 2010, 18:19

Och, Hörspiel / Hörbuch finde ich eigentlich ganz gut. Gerade weil der Markt in den letzten Jahren ja geboomt hat und permanent neue Sachen rauskommen.

Übersetzter Roman finde ich eigentlich auch nicht schlecht. Ist doch im Endeffekt egal, wer den Preis abholt. Und wenns die Klofrau vom Verlag ist. :D
Lese gerade: Seth Grahame-Smith - Abraham Lincoln: Vampire Hunter
www.hoerspiellobby.de

Ernst Wurdack

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14

Donnerstag, 29. Juli 2010, 20:55

Es bekommt ja nicht derjenige, der die Arbeit macht - nämlich
der Übersetzer - den Preis.
Beim KLP gibt es z.B. einen Preis für die beste Übersetzung, wobei die Leistung des Übersetzers bewertet wird. Ist aber schwer zu beurteilen, wenn man nicht gerade selbst Übersetzer ist, und die Qualität der Originalvorlage spielt auch eine nicht unerhebliche Rolle. Bei einem Publikumspreis halte ich das für sehr problematisch.

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15

Donnerstag, 29. Juli 2010, 21:08


Beim KLP gibt es z.B. einen Preis für die beste Übersetzung, wobei die Leistung des Übersetzers bewertet wird. Ist aber schwer zu beurteilen, wenn man nicht gerade selbst Übersetzer ist, und die Qualität der Originalvorlage spielt auch eine nicht unerhebliche Rolle. Bei einem Publikumspreis halte ich das für sehr problematisch.

Seh ich auch als problematisch an - beim KLP gibt's eine Jury, die aus Übersetzern besteht. Wobei es bei einem Publikumspreis ja eh immer so eine Sache mit der Beurteilung eines Werks ist - z. B. auch bei den Grafiken, die ein Laie ja auch nur nach dem Augenschein beurteilen kann, ohne spezielle Kenntnisse einbringen zu können.

Bei Hörbüchern wäre die Frage, was da beurteilt werden soll - es kann da ja eigentlich nicht nur um den Roman / die Storysammlung gehen, sondern sollte auch die Umsetzung in ein anderes Medium, die Machart usw. betreffen. Vorgeben kann man das den Abstimmenden allerdings ebenso wenig wie in den anderen Kategorien - wenn die Fans eines Romans für das Hörbuch voten, obwohl es mies gemacht ist, lässt sich dagegen schwer etwas machen.

Elmar

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16

Freitag, 30. Juli 2010, 09:59

Auch ich würde die Hörspiel/-buch-Kategorie gerne beibehalten. WAS letztendlich dort bewertet wird entscheidet natürlich derjenige der abstimmt (Story, Umsetzung, ...).
Meiner Meinung nach, dürften wirkliche Hörbücher, bei denen es sich ja "nur" um den vorgelesenen Roman handelt sowieso eher schlechte Karten haben. Sieht man ja auch beim Vincent 2009. Obwohl manche Sprecher schon superbe Hörbuch-Leistungen abliefern (z.B. Rufus Beck).
Ich möchte auch Harald widersprechen: Es gibt genügend Höspiele, die originär für dieses Medium verfasst werden und es handelt sich mitnichten "nur" um den Übertrag aus der Romanform.
Und wer z.B. jemals das Hörspiel zu Umberto Ecos DAS FOCAULTSCHE PENDEL gehört hat (oder aktueller z.B. DIE GEISTERSEHER), dürfte nicht bestreiten können, dass es sich hier um eine eigene Kunstform handelt, die ebenso gefangen nehmen kann und Emotionen erzeugt wie ein Buch oder ein Film.

Doch auch bei Hörspiel/-buch stehen wir vor der Frage: Wer bekommt den Preis? Autor? (schwierig, da manche gar nicht mehr leben) Label? Regisseur/Produzent?
Auf den Vincent-Blog haben wir aktuell die Regisseure/Produzenten interviewt.
Eine Geschichte muss vor allem eines sein: überraschend

Nina

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17

Sonntag, 1. August 2010, 19:45

Zitat

Seh ich auch als problematisch an - beim KLP gibt's eine Jury, die aus Übersetzern besteht. Wobei es bei einem Publikumspreis ja eh immer so eine Sache mit der Beurteilung eines Werks ist - z. B. auch bei den Grafiken, die ein Laie ja auch nur nach dem Augenschein beurteilen kann, ohne spezielle Kenntnisse einbringen zu können.


Damit habe ich aber nicht so das Problem. Das ist eben der Unterschied zwischen Jury- und Publikumspreis. Beim Publikumspreis gewinnt halt oft nicht das handwerklich Beste, sondern oft eine sympathische Idee. Darum soll es ja auch beides geben.

Bei Übersetzungen ist es halt das Problem, dass es so extrem gute Bücher gibt, dass sie selbst durch eine grottenschlechte Übersetzung (im Rahmen des Mindestsprachtalent von jemandem, den ein Verlag eben noch engagiert) immer noch relativ gut sind. Da bräuchte man wirklich den Vergleich, was aber bei einem Publikumspreis kaum realistisch ist, dass man nur eine Handvoll Leute für eine Handvoll Bücher findet, die beides kennen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nina« (1. August 2010, 19:55)


Mammut

Der ErnstFall

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18

Montag, 2. August 2010, 12:50

Eine Übersetzung werden wir beim Vincent Preis nicht bewerten. Wenn schon dann das beste Buch mit nichtdeutschprachiger Originalausgabe, damit auch diese sich dem deutschen Publikum zur Wahl stellen können.

Wenn man sieht, dass überwiegend Übersetzungen gelesen werden, ist eine Preisvergabe doch naheliegend.

Ob sich ein Stephen King über eine Vincent Preis Urkunde freuen würde, ist natürlich eine andere Sache.

Nina

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19

Montag, 2. August 2010, 13:50

Das wird aber dann auch höchst langweilig - falls er nicht zwischenzeitlich stirbt (und selbst dann werden wohl noch einige Zeit unveröffentlichte Manuskripte auftauchen, die plötzlich rauskommen, die notfalls halt einer noch fertigschustert, wenn sie nicht fertig sind) wird ohnehin Stephen King die nächsten Jahre gewinnen. Und das wäre dann nicht mal ein potentieller Besucher der Preisverleihung.
Das ist dann sehr langweilig, wird vermutlich möglichst schnell bei der Preisverleihung abgehandelt, die Gäste sitzen drin und verdrehen die Augen und einziges Resultat ist, dass man eine Urkunde nach Übersee schicken darf - vermutlich dann an Agentur oder Verlag, denn die Privatadresse wird man so einfach nicht erfahren.

Ich meine, dass die Kategorie nicht sein muss. Es geht meiner Ansicht bei so einem Preis auch grade drum, auch mal das Werk von Leuten zu würdigen, die mit dem, was sie tun, sonst oft auf verlorenem Posten stehen und bei denen die Motiviation nicht durch den großen Geldsegen durch Bücherverkäufe erfolgt.

Falls man die Kategorie doch einführt, wäre aber zu überlegen, ob man nicht zwei macht und eine extra für Bücher international, deren Orginalsprache nicht Englisch ist. Da würde man auch wieder in einen Bereich kommen, wo Preisträger eben alles als naheliegend sind. (Wobei natürlich die Frage ist: Wie viele gibt es da?)

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