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Kai Grimm

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1

Samstag, 7. August 2010, 16:50

Christoph Marzi - Nimmermehr

Zuletzt gelesen:

Christoph Marzi - Nimmermehr

Klappentext:
Atemberaubend kurz, atemberaubend phantastisch

Niemals, nimmer, nimmermehr ... Das ist der Schwur, den der Held in Christoph Marzis Titelgeschichte gibt. Und mit dem er einer vergangenen Liebe Unsterblichkeit einhaucht. Hier und in zahlreichen weiteren Erzählungen entführt Christoph Marzi, der Erfolgsautor von „Lycidas“, „Lilith“ und „Lumen“, den Leser in phantastische Welten. Wollen auch Sie mehr über das Geheimnis der Uralten Metropole erfahren? Oder über Prinzessin Paervati und die Briefe vom Abgrund? Mal magisch, mal unheimlich, mal bissig. Christoph Marzi ist wahrlich eine Entdeckung wert!

Ich halte diese Storysammlung nur für teilweise gelungen. Klasse ist die titelgebende Novelle, eine romantische Geistergeschichte mit vielen Poe-Referenzen, in der Christoph Marzi sein aus der Reihe um die uralte Metropole bekanntes Sprach- und Erzähltalent am besten einzubringen vermag. Ebenfalls gut sind das aus "Creatures" bekannte "Nachtfahrt", die Story für Katzenliebhaber wie mich "Die lügenhafte Liebe der Lady Lynx", die Rotkäppchen-Werwolf-Variante "Wolfsgesang" und das düster-raffinierte "Briefe vom Abgrund". Die beiden Geschichten mit Bezug zur uralten Metropole sind zwar für Kenner der Reihe vom Informationsgehalt sicher interessant, funktionieren aber als eigenständige Erzählung nur bedingt. Ansonsten gaben mir die Geschichten nicht all zu viel, da vielfach der Handlungsverlauf zu vorhersehbar ist und einfach der notwendige Biss oder Überraschungseffekt fehlte. "Marten" und "Cheapanookas´s Creek" empfand ich als ziemlich albern bis blöde und über "Rauchzeichen" kann ich als Haustierhalter nur verärgert den Kopf schütteln.

Insgesamt ist mein Eindruck "mittelmäßig obere Grenze".
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia

Martin Cell

RUNNING WILD PHANTAST

Beiträge: 4 136

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2

Sonntag, 18. September 2011, 12:18

Ich habe die Storysammlung jetzt auch gelesen, und bin eher doch enttäuscht.
Was in seinen Romanen so gut funktioniert, das Einbringen fremder Ideen um Neues
zu Erschaffen, misslingt hier größtenteils. Zu Langatmig, zu banal, zwar schön erzählt.
Aber immer im gleichen Ton. Die Sissi Geschichte kann wohl nur eine Alternativ Geschichte
sein, zu vieles stimmt jahreszahlmäßig nicht. Und ganz ehrlich fand ich Sie nur albern.
Von Vampiren und Zombies habe ich schon lang genug. Ein Plus von Marzi, seine
Umwandlung von fremden Gedankengut in seine Eigenen, wird zum Manko.
Ich erwarte in Erzählungen eine eigene Stimme! Nett zu Lesen, mehr nicht!
Reality is lost - IKON