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Kai Grimm

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Samstag, 18. September 2010, 13:47

Peter F. Hamilton - Die Commonwealth-Saga

Zuletzt gelesen: Der Stern der Pandora - Band 1 der Commonwealth-Saga. Klappentext:

Wir schreiben das Jahr 2380. Das intersolare Commonwealth, ein etwa 400 Lichtjahre durchmessendes Raumgebiet, birgt über 600 Welten. Sternenschiffe sind überflüssig geworden, denn die Planeten sind durch ein Netz aus Wurmlöchern miteinander verbunden. Am äußeren Rand des Commonwealth beobachtet ein Astronom das Unmögliche: Ein Stern verschwindet einfach ═ vom einen Moment auf den anderen.Da er zu weit vom nächsten Wurmloch entfernt liegt, wird eigens ein überlichtschnelles Schiff gebaut. Seine Mission: herauszufinden, ob das Phänomen eine Bedrohung darstellt. Bald stellt sich heraus, dass es nie eine größere Bedrohung für die Menschheit gab ...

Wer den Armaggedon-Zyklus des Autors gelesen hat, weiß, was ihn erwartet: Üppig-ausschweifende Space Opera für Leser mit ganz langem Atem. So auch hier. Fast 750 Seiten benötigt der erste Band um ganz am Ende erst zum Kern der Sache zu kommen: Dem völlig schief gelaufenen Erstkontakt mit einer hyperaggressiven Alien-Rasse. Anschließend wird der Leser mit einem gewaltigen Cliffhanger erst mal entlassen.... Tja, was soll ich sagen, höchstens noch erklären, warum das Buch dennoch nie langweilig wird und von Anfang an fesselt, kann ich: Ganz einfach, weil die vom Autor geschilderte Zukunft dermaßen fasziniert, dass es kaum noch einer zusammenhängenden Handlung bedarf um zu begeistern. Einfach unglaublich die Fantasie, die in diesem Buch steckt. Da macht es fast gar nichts, dass wir hier über die lange Lesestrecke erst mal zig Handlungsfäden, deren Zusammenführung wohl noch mal gut 2000 Seiten benötigt, präsentiert bekommen....

In der Hoffnung, alle potentiellen Leser ohne den angesprochenen langen Atem nun ausreichend abgeschreckt zu haben, gibt es von mir für den ersten Teil schon mal die Schulnote "2+". :D
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Christoph Marzi - Somnia

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kai Grimm« (19. September 2010, 15:59)


ANUBIS

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2

Sonntag, 19. September 2010, 01:20

Kai, ich hab alle hier...ich trau mich nur nicht ran,aber da Du meinen Geschmack so ziemlich teilst,werde ichs wohl versuchen*gg*

Und bei der süßen Honor liegen wir ja auch gleichauf;-)

Greetz
“Strange, is it not? that of the myriads who
Before us pass'd the door of Darkness through,
Not one returns to tell us of the Road,
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delijha

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Sonntag, 19. September 2010, 14:50

Mich hast du auf jeden Fall nicht abgeschreckt - ist auf meiner Wunschliste gelandet und wird demnächst auch mal bestellt... lange nix mehr aus dem Genre gelesen.

Kai Grimm

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4

Sonntag, 19. September 2010, 15:50

Ich würde es mal so ausdrücken: Wem der Armaggedon-Zyklus gefallen hat, der kann hier auch bedenkenlos zugreifen. Wer den Armaggedon-Zyklus zu lang, zäh und ausufernd fand, der sollte auch hier besser vorsichtig sein. Werner, neben mir bist Du als alter Space Opera Fan hier wahrscheinlich der beste Kandidat für die Commonweallth-Saga. Wenn Du sie eh alle schon hast, trau Dich ruhig ran! Hamiltons Zukunftsentwurf ist mal wieder grandios! Ich denke, das hier kann man auch gut neben Honor Harrington lesen, da beide Reihen doch eine ganz andere Intention haben.
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Christoph Marzi - Somnia

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Kai Grimm

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Montag, 10. Januar 2011, 23:39

Und gerade den 2.ten Teil, "Die Boten des Unheils", beendet. Und ich muss sagen: Hamilton hält das Niveau, bleibt dabei sich und seinem Stil vollkommen treu. Die Commonwealth-Saga ist letztendlich eine gigantische Mystery-Space Opera, wobei der Schwerpunkt beinahe schon auf der Mystery liegt. Trotz am Ende großer militärischer Invasion durch die Prime-Intelligenz in das Commonwealth. Aber: Je mehr Handlungsfäden und Personen in diesem Buch zusammengeführt werden, je mehr Rätsel gelöst werden, je strukturierter die Handlung wird, desto höher wird im Grunde der Suspense-Faktor der Geschichte. Und das, liebe Freunde der Space Opera, ist eine Kunst. Und Hamilton ein hervorragender Schriftsteller (wenn man bereit ist, sich auf seinen ausufernden, epischen Stil mit zig Handlungssträngen, Personen und Schauplätzen einzulassen). Fasziniert war ich hier auch davon, mit welcher Mühelosigkeit einzelne Kapitel aus der Sicht einer völlig fremdartigen Alien-Intelligenz geschrieben wurden.
Ich vergebe für diesen Ziegelstein-Mittelteil erneut 8,5 v. 10 Punkten und ende mit 2 Erkenntnissen:
a) Werner, Du solltest Dir das hier nicht entgehen lassen!
b)

Spoiler Spoiler

Meine Güte, den Starflyer scheint es ja tatsächlich zu geben!
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Christoph Marzi - Somnia

Cullen

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Dienstag, 29. März 2011, 16:00

Ich hab die vor ein paar Jahren mal alle gelesen.

Die Untoten fand ich manchmal einwenig nervig.

Kai Grimm

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Dienstag, 29. März 2011, 20:51

Ich hab die vor ein paar Jahren mal alle gelesen.

Die Untoten fand ich manchmal einwenig nervig.


Verwechselst Du das jetzt vielleicht mit dem Armageddon-Zyklus des selben Autors? Im Commonwealth gibt es nämlich keine Untoten oder Vergleichbares (genau, "Besessene" hießen sie im Armageddon-Zyklus).
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Christoph Marzi - Somnia

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kai Grimm« (29. März 2011, 21:11)


Cullen

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Mittwoch, 30. März 2011, 15:22

upps ja genau :P

Die hab ich bis auf die neuesten (drei glaub ich) auch gelesen und die neuesten liegen hier rum und wollen noch gelesen werden.

Kann nur sagen ich lese den Peter F. Hamilton gern.

Kai Grimm

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Freitag, 22. Juli 2011, 16:17

Teil 3 - Der entfesselte Judas

Der dritte Teil, "Der entfesselte Judas", beschäftigt sich hauptsächlich mit der Suche nach dem Starflyer und dem Kampf gegen dessen Agenten ohne dass es (natürlich!) hier schon eine Aufklärung gibt. Man könnte hier von einem Space Opera Spionagethriller reden. "Der entfesselte Judas" ist halt ein typischer Mittelteil, das erste große Staunen über Hamilton´s erneut genialen Zukunftsentwurf ist weg, eine Aufklärung aller Mysterien dürfte dem letzten Teil vorbehalten bleiben. Fall sich das nun irgendwie negativ anhört, so ist es nicht gemeint. Das Buch ist erneut superspannend, randvoll mit Ideen und führt die Handlung aufs Ziel zugesteuert weiter. Man wird nur halt immer weiter auf die Folter gespannt, was die Auflösungen angeht...
8 von 10 Punkten.
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Christoph Marzi - Somnia

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Kai Grimm

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Dienstag, 6. März 2012, 20:50

So, das Mammutwerk ist durch. Der 4.te Teil ist verdammt gut.

Spoiler Spoiler

Schon recht früh wird die Identität des Starflyers gelüftet, Hamilton präsentiert hier eine ebenso einfache wie stringente Lösung.
Und dann geht es an mehreren Fronten und über zig Welten actionreich, superspannend und voller Ideen weiter bis am Ende alle Handlungsfäden ineinander fließen und Personen aufeinander treffen, die über 3000 Seiten scheinbar nicht die geringste Verbindung zueinander hatten. Hamilton ist DER Autor der Space Opera. 9 von 10 Punkten.
Im Vergleich zum Armaggedon-Zyklus ist die Commonwealth-Saga jedoch die "reinere Lehre" der Space Opera, wo bei Ersterem eindeutige Horror-Elemente und Thematiken eine wichtige Rolle spielten, haben wir bei Zweiterem ganz klassisch Mensch vs. Aliens.
Ich bin jedenfalls jetzt schon gespannt auf den Zyklus "Das dunkle Universum", der 1000 Jahre später ebenfalls im Commonwealth spielt.
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Christoph Marzi - Somnia

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