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ANUBIS

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  • »ANUBIS« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 27. September 2010, 20:23

LESEZIRKEL OKTOBER 2010: SUMERKI-Dämmerung von Dmitry Glukhovsky...La Tarea..35-62

La Tarea..35-62
“Strange, is it not? that of the myriads who
Before us pass'd the door of Darkness through,
Not one returns to tell us of the Road,
Which to discover we must travel too.”

Kai Grimm

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2

Mittwoch, 29. September 2010, 20:31

Das driite Kapitel (das erste ist ja immer noch verschwunden) des Berichts der spanischen Konquistadoren geht in die Übersetzung. Eine Auflösung der damaligen Geschehnisse erfolgt noch nicht, eben so wenig ein Übergriff in die Gegenwart. Im Moment habe ich noch keine Ahnung, worauf es hinaus laufen wird. Auffällig ist, wie stark der Ich-Erzähler nunmehr von dem Reisebericht in den Bann geschlagen ist. Die gedanklichen Abschweifungen des ersten Kapitels sind völlig verschwunden, was kapitelübergreifend ein gelungener Trick ist um die zunehmende Fixierung des Erzählers auch stilistisch wieder zu geben. Warum dies allerdings so ist, bleibt noch ein Mysterium.
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia

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3

Donnerstag, 30. September 2010, 14:45

Es geht weiter wie in Kapitel 1. Übersetzte Passagen wechseln sich mit der Gegenwart ab, nur das die Gegenwart jetzt nicht mit Alltagsverrichtungen aufwartet, sondern mit Mutmaßungen über die Hintergründe der Expedition. Hm, dass ich mit den Übersetzungspassagen meine Schwirigkeiten habe, habe ich bereits erwähnt. Zu den Mutmaßungen: Die machen natürlich Sinn, aber da keine Hinweise in den Übersetzungen zu finden sind, ist es schwer für mich als Leser, an einer der Theorien 'Gschmack' zu finden. Jede könnte stimmen, oder eben nicht.

Eine kleine Mutmaßung von mir? Das Manuskript fasziniert den Übersetzer so, dass er sich irgendwann vollständig mit dem Erzähler identifiziert. Dadurch findet dessen Seele (oder ein Indio-Dämon, der damals von ihr Besitz ergriffen hat) in die Jetzt-Zeit;) Das verschollene Kapitel 1 ist dann bestimmt so etwas, wie eine Warnung.

Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich den Klappentext nicht gelesen habe, sondern ganz unwissend an das Buch rangegeangen bin.

4

Donnerstag, 30. September 2010, 17:15

Har, har, Timo, mal sehen, ob das so weiter geht - ich meine das mit der Uebernahme durch den Indio-Daemon....

Hier jedenfalls wird man vorsichtig mit dem Gedanken vertraut gemacht, dass das Lesen und / oder Uebersetzen des Textes gefaehrlich sein koennte, denn wo ist der "Spanier" hin? Warum gibt er das erste Kapitel nicht ab?

Mich wuerde am Rande interessieren, welches Buch, welcher Autor Pate stand fuer "Die Geheimnisse der Maya-Kultur" eines gewissen Reinhard Kuemmerling. Soll das ein sprechender Name sein? Warum ein deutscher Autor?
Phantastische Grüße
Thomas

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5

Donnerstag, 30. September 2010, 19:04

Bis jetzt gefällt mir das Buch ganz gut. Die Rahmenhandlung ist eher gemächlich, dafür aber intensiv geschrieben. Gerade durch die Kleinigkeiten identifiziert man sich leicht mit der Hauptperson. Die "dass"-Passagen nerven mich nicht wirklich. Sie sind temporeicher als die eigentliche Handlung verfasst und bieten somit einen interessanten Stilmix. Jedoch muss sich der Autor noch was einfallen lassen, warum jeder Satz mit "dass" anfängt. Ansonsten wäre es nur Effekthascherei.

Nachvollziehbar finde ich die Begeisterung des namenlosen Übersetzers für das Manuskript. Man muss sich mal vorstellen: Die einzigen Übersetzungen, die er bislang getätigt hat, waren Bedienungsanleitungen und Verträge. Nun bekommt er ein altes Manuskript, was wahrscheinlich noch auf Tatsachen beruht. Wer wäre da nicht Feuer und Flamme?

Auf jeden Fall hat der Roman mein Interesse zum weiterlesen geweckt. Ich harre der Dinge, die noch kommen.
Lese gerade: Seth Grahame-Smith - Abraham Lincoln: Vampire Hunter
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6

Donnerstag, 30. September 2010, 19:38

Nachvollziehbar finde ich die Begeisterung des namenlosen Übersetzers für das Manuskript. Man muss sich mal vorstellen: Die einzigen Übersetzungen, die er bislang getätigt hat, waren Bedienungsanleitungen und Verträge...


Oh ja, das wäre ein Argument.
Ich vermute allerdings, dass es kein Zufall ist, dass gerade dieser Mann dieses Manuskript in die Haende bekam, dass sein erwachtes Interesse vielleicht einen anderen Hintergrund hat, genau so wie das Interesse des unbekannten Auftraggebers, dass genau diese Mann, unser Uebersetzer, an dem Txt weiter arbeitet...

Dan kann man fein spekulieren....
Phantastische Grüße
Thomas

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »T.H.« (30. September 2010, 20:31)


7

Donnerstag, 30. September 2010, 20:06

Natürlich wird der Übersetzer nicht zufällig "gewählt" worden sein. Wobei - Der Zufall wäre doch mal die am wenigsten erwartetste Auflösung. :D Jeder spekuliert und am Ende wars nur Zufall.
Lese gerade: Seth Grahame-Smith - Abraham Lincoln: Vampire Hunter
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8

Freitag, 1. Oktober 2010, 08:09

Also ich vermute schon, dass der Übersetzer zufällig gewählt worden ist. Ich bleibe dabei: Der Übersetzer ist nur ein Medium, um eine alte Kraft in die Gegenwart zu holen.

PS.: Wir können gerne Wetten abschließen;) 50 Euro, wer Recht bei der Sache hat;)? Wie wärs, wir machen keinen Lesezirkel, wir machen einen Tipp-Zirkel :) ?

Nächste Vermutung ins Blaue hinein (wenns euch nervt, bitte melden;)): Der Auftraggeber, ist der Erzähler des Manuskripts selbst (dieser durch einen Fluch/Zauber zu irgendeiner Form ewigen Lebens verdammt worden ist).

9

Freitag, 1. Oktober 2010, 13:09

Oh nee, wetten würde ich da nicht,... oder doch, muss ich halt nur mal schnell vorblaettern...
Aber deine Prognosen sind gewagt!
Phantastische Grüße
Thomas

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10

Freitag, 1. Oktober 2010, 15:19

Nö - Wetten würde ich auch nicht wollen. Mach mir doch den Spaß nich kaputt. :D Ich spiele auch kein Lotto und tippe auch nicht bei Oddset. Soviel dazu. :)
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ANUBIS

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11

Montag, 11. Oktober 2010, 21:45

Mir gefällt es wie mich das Buch selbst durch seine ruhige anschauliche Erzählweise immer tiefer in dn Bann zieht.

Ich denke der erste Übersetzer...der "Spanier" ist der Autor dieses Machwerks und benötigt eine art..hmmm...Erzähler um den Fluch der auf ihn lastet abzuschütteln*g*

Greetz
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