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ANUBIS

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  • »ANUBIS« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 27. September 2010, 20:28

LESEZIRKEL OKTOBER 2010: SUMERKI-Dämmerung von Dmitry Glukhovsky...El Cenegal..63-90

El Cenegal...63-90
“Strange, is it not? that of the myriads who
Before us pass'd the door of Darkness through,
Not one returns to tell us of the Road,
Which to discover we must travel too.”

Kai Grimm

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2

Freitag, 1. Oktober 2010, 20:59

Es geht weiter wie gehabt. Weder die Übersetzung noch die Rahmenhandlung kommt zu einem entscheidenden Punkt. Der Übersetzer träumt von Maya-Opferrungsritualen und beschäftigt sich gedanklich immer mehr mit dem Manuskript. Wenn er nicht übersetzt recherchiert er die Maya-Kultur.
Ich finde das übrigens auch wissenschaftlich ein sehr spannendes Thema. Wieso ist diese Hochkultur (noch vor der Eroberung Lateinamerikas durch die Spanier) untergegangen? Gibt es da wirklich noch keine Erklärungsansätze?
Der Erzähler ist übrigens inzwischen so in den Bann gezogen, dass ich kaum noch glauben kann, dass er zufällig an den Auftrag gekommen ist. Auch dass der Auftraggeber bisher im Dunklen geblieben ist, spricht dafür.
Noch was zum "dass" im Manuskript:
Mir scheint es sich hier um eine sehr archaische Form eines schriftlichen Berichts an einen Vorgesetzten zu handeln. Etwa in der Form:
"Ich erstatte Bericht, dass..... Dass.... Dass....". Ich finde, das hat was, mir gefällt das immer mehr. Das verschollene erste Kapitel wird wohl auch dieses Rätsel ans Tageslicht bringen.
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia

3

Samstag, 2. Oktober 2010, 00:13

Oh ja, das seltsame Verhalten der Mayas hat durchaus eine Erklärung, empfehlenswert ist da u.a. das Buch ( Bestseller...) von Jared Diamonds: Kollaps.

Bin mal gespannt, ob unser Autor noch darauf eingeht...
Phantastische Grüße
Thomas

Meine Grafiken im Netz:
www.fksfl.de/phantastische-ansichten/index.html

...und auf xarto.de

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4

Samstag, 2. Oktober 2010, 21:17

@Kai: Ich stimme dir zwar zu, dass es zu keinem entscheidendem Plotpunkt kommt, allerdings ist dieses Kapitel für mich bislang der Spannungshöhepunkt. DerTraum von dem Opferungsritual ist meiner Meinung nach gut bis sehr gut geschildert (für das Predikat großartig fehlt allerdings noch ein ganzes Stück) und hat mein Interesse an dem Roman ein ganzes Stück hochgeschraubt.
Die Gedanken, die sich der Prot über die Maya-Kultur macht lesen sich zwar auch ganz interessant, allerdings muss ich gestehen, dass ich das Thema jetzt nicht so spannend finde.

Zum Untergang der Mayas: Das von Thorsten vorgeschlagene Buch kenne ich zwar nicht, aber Mel Gibsons Meisterwerk Apocalypto liefert da doch einige Hinweise und ist unbedingt empfehlenswert! Die Wissenschaft ist sich wohl einig, dass es mit den Mayas aus den gleichen Gründen zu Ende ging, wie mit dem römischen Reich: Die Dekadenz war Schuld. Die Kultur ist von innen heraus kaputt gegangen. Man wollte mehr, mehr, mehr - Wollte größer, größer, größer werden - Bis das Ganze schließlich nicht mehr zu regieren war und in sich zusammen fiel.

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Kai Grimm

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5

Montag, 4. Oktober 2010, 21:32

Dann ist die Wissenschaft also tatsächlich weiter als der Autor dieses Romans vermittelt. Interessant. Ich habe mich mit dem Maya-Thema bisher noch nicht intensiv beschäftigt, auch Apocalypto (wegen der Sprache...) nicht gesehen, muss mich da also schon ein wenig auf den Roman verlassen. Auf jeden Fall danke für die Info!
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia