Ich habe gestern noch 3 Kapitel gelesen und bekomme langsam den Eindruck, dass das Buch irgendwie "um den heißen Brei herum schleicht". Es passiert manch Mysteriöses (der Mord an dem Arbeitgeber des Erzählers, den dieser aber leider nur vom Hörensagen mit bekommt, die Radionachrichten aus dem Mayareich, was ich für eine sehr originelle und wirklich unheimliche Idee halte, dass das nächste Kapitel des Manuskripts in einer anderen Agentur, die der Übersetzer eigentlich nur aufsucht, weil er Geld braucht, auftaucht, dass dessen zwischenzeitliche Erkrankung derjenigen Erkrankung, welche eine Großzahl der Spanier im Manuskript dahin rafft, verblüffend ähnelt). Nur: Worum es eigentlich geht, das hält der Autor auch nach immerhin 2/5 der Lesestrecke noch unter dem Deckel. Wie Timo hoffe ich, dass aus den unheimlichen Erlebnissen eines Einzelnen hier am Ende nicht das ganz große Weltuntergangsszenario nach dem Maya-Kalender wird. Für dieses Thema braucht man den Leser doch wirklich nicht so lange im Dunkeln tappen lassen.