Michaels Idee zum vorherigen Kapitel, der Erzähler könnte hier nur einer gewaltigen Psychose aufgesessen sein, könnte dem Buch eine ganz neue Perspektive bringen. Denn im Moment, so muss ich gestehen, fällt es mir schwer, mich zum Weiterlesen durchzuringen. Offenbar findet ein Weltuntergang durch verstärkte seismische Aktivitäten statt, der von den Mayas kalendarisch genau prophezeit wurde. Leider ist der einzig wichtige maßgebliche Protagonist nicht mittendrin und auch nicht nur dabei, sondern erfährt davon lediglich aus Zeitung und Radio. Die unheimlichen Geschehnisse und merkwürdigen Überschneidungen zu dem spanischen Manuskript wiederholen sich, bringen die Handlung aber kein Stück weiter. Und auch besagtes Manuskript steckt im Brunnen und damit einer Sackgasse fest ohne wirklich Aufklärung zu bringen. Und: Wenn der Weltuntergang laut Maya-Prophezeiung sowieso nicht aufzuhalten ist, was soll das Ganze eigentlich?