Mara Laue
Das Gesetz der Vampire
Verlag Torsten Low, 11/2010
Taschenbuch, 488 Seiten, 15.70 Euro, ISBN 978-3940036070
Umschlaggestaltung und Illustrationen: Michael Sagenhorn
Weitere Informationen unter
http://www.verlag-torsten-low.de
Ashton Ryder hat es nicht leicht.
Erst verdächtigt er seine Frau Mary, ihn zu betrügen, dann
wird er mit dem Unfassbaren konfrontiert – ein Vampir tötet Mary.
Ein Vampir!
In einer Welt, die nichts von Vampiren oder anderen,
übersinnlichen Wesen weiß, zweifelt Ashton rasch an seinem Verstand.
Noch schlimmer wird es aber, als ein Unbekannter an ihn
herantritt und ihm offenbart, dass Vampire nicht nur sehr real sind, sondern
auch gejagt werden.
Die Chance, den Mörder seiner Frau zu stellen, lässt sich
Ashton freilich nicht entgehen und so wird er selbst zu einem Jäger.
Doch als er jenen Vampir, der ihm Mary nahm, zur Strecke
bringt, verschlimmert er seine Situation damit, denn er zieht den Hass einer
liebenden Frau auf sich. Und das war noch nie ein guter Rat. Sehr schnell steht
Ashton zwischen den Welten, muss Entscheidungen treffen und um sein Leben
fürchten.
Denn nun ist er, was er am meisten hasst – ein Vampir. Und
damit offenbaren sich ihm Geheimnisse, die sehr viel schwerer wiegen als seine
Rache …
Wenn sich Mara Laue an ihren Computer setzt, um einen Roman
zu schreiben, dann weiß sie, was sie tut. Das hat die Autorin nicht nur bei
Bastei bewiesen, sondern auch bei geisterspiegel.de – dort mit der spannenden
Serie
Sukkubus – und bei Mohlberg.
Mit
Das Gesetz der Vampire legt sie nun im Verlag Torsten Low einen spannenden Vampirroman
vor, der gleichzeitig als Auftakt für weitere Bände um Ashton Ryder dient.
Obwohl die Autorin das Rad nicht neu erfindet, was das Thema
Vampire anbelangt, so schafft sie es doch, nicht den x-ten Aufguss eines
hinlänglich bekannten Themas abzuliefern. Und nein – dieser Roman ist nicht
BISSig, sondern schnell und spannend. Romantisch veranlagte Teenie-Gören
sollten also besser die Finger davon lassen.
Die Story selbst wird schnell vorangetrieben und weiß mit
überraschenden Wendungen zu überraschen. Die sympathischen Charaktere, die aus
nachvollziehbaren Motiven heraus handeln, das Setting und der schnörkellose
Stil machen den Roman zu einem Vergnügen für Okkult-Fans. Dass es am Ende
anders kommt, als der Klappentext erahnen lässt, macht zudem Lust auf mehr. Und
dieses
Mehr ist bereist für Ende des
Jahres angekündigt.
Fazit: Spannende
Vampir-Kost für Fans, die nicht auf Romantik und Gesülze stehen, sondern auf
gute Handlung, Spannung und Action.