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Ich muss zugeben, dass mich der Titel zuerst nicht so gepackt hatte, aber als ich mir dann die Story durchgelesen habe wurde ich schon neugierig, zumal es sich auch um ein Remake von "The House of Soroity Row" aus den 80ern handelt. Und dann auch noch Uncut, was ja auch nicht alle Tage vorkommt in Deutschland.
Inhalt:
Zitat
Fünf Verbindungsschwestern wollen einem Kommilitonen einen Denkzettel verpassen, da er eine von ihnen betrogen hat. Der Racheakt endet für eines der Mädchen tödlich. Statt den Unfall der Polizei zu melden, entscheiden sich die Jugendlichen für eine vermeintlich ungetrübte Zukunft und entsorgen die Leiche in einem Brunnenschacht. Einige Monate später erhalten sie eine Nachricht, die sie nicht nur an den tödlichen Unfall erinnert, sondern auch den Beginn einer Mordserie einläutet, der eine nach der anderen zum Opfer fällt.
Ich muss sagen, dass er mir gefallen hat, auch wenn der eher für ein breites Publikum gemacht ist. Die Story ist bis zum Ende spannend und man kommt bis dahin auch nicht drauf, wer hinter den Morden steckt. Es fliesst ordentlich Blut ohne dass er in den Kitch, damit meine ich übertriebenes Splatter-Gemetzel, abdriftet. Es ist alles sehr gut dosiert und handwerklich, von der Kameraführung, den Bildern und der Inszenierung her, gut umgesetzt.
Hört sich für mich an, als hätte da jemand vergessen, was Du letzten Sommer getan hast.
Ja, die Geschichte hat Ähnlichkeiten… Das Positive am Film ist das ziemlich originelle Mordwerkzeug und dass die Kills ganz "nett" sind. Das grösste Manko liegt allerdings in den Figuren.
Man wird mit diesen Frauen einfach nicht warm, allesamt sind sie arrogant bis zum Get-nicht-mehr, was es einem als Zuschauer unmöglich macht mit ihnen mitzufiebern oder mitzuleiden. Noch schlimmer: bei den Meisten freut man sich regelrecht drauf, dass es sie endlich erwischt hat. Und sowas ist das Todesurteil für einen Slasher…
Ich hoff jetzt einfach mal auf die Kreativität von Kevin Williamson und dass er dem Slasher mit SCREAM 4 wieder neues Leben einhaucht!
Ich finde es ja manchmal ganz unterhaltsam, einen Slasher zu schauen und sich nur darauf zu freuen, dass es die Bratzen endlich erwischt...
Auf Scream 4 freue ich mich hingegen nicht. Ich habe schon bei Teil 1 das Kino recht früh verlassen, weil ich nach den Vorberichten einen ernsten Film erwartet hatte. Herumzappelnde und -hampelnde Killer sind für mich das Todesurteil für jeden Slasher. Von daher war Scream in meinen Augen alles andere als eine Frischzellenkur für das Genre. Eher eine Art nachträglicher Schwanengesang. Naja, ist halt Geschmackssache.
Kann mich spooky nur anschließen ... Was die meisten Slasher für mich ungenießbar macht, sind die Opfer, die meist so Klischee-Oberschicht-Sportass-Schönheiten ohne jegliche Probleme sind und wo das mitfiebern einfach auf der Strecke bleibt.
Mein Lieblings-Slasher der letzten Jahre: All the Boys love Mandy Lane ... Das ist mal eine Hauptdarstellerin, die mich begeitstert (obwohl sie scheinbar alles obengenannte auf sich vereint)
Ja, manchmal fällt das schon sehr negativ auf. Da muss ich euch recht geben. Bei Sorority Row ging das eigentlich muss ich sagen bzw. hat mich jetzt nicht wirklich gewurmt oder gar besonders aufgefallen.