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Mammut

Der ErnstFall

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1

Freitag, 17. Dezember 2010, 19:55

Zwielicht 2 - Die Geschichten

Zur Übersicht mache ich mal einen eigenen Ordner für die Geschichten, Artikel und Illus in Zwielicht 2 auf. Die Bücher haben die ersten Empfänger ja schon erreicht, ich selbst hatte noch nicht soviel Glück.

Wer schon reingeschaut hat, mag vielleicht seine Meinungen zu den Geschichten oder vielleicht einfach seine Favoriten nennen. Kritik ist natürlich ebenso erwünscht.

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2

Donnerstag, 23. Dezember 2010, 22:18

Gestern gekommen, heute durch. Das ist an sich schon ein ausreichend positives Signal, da ich für Anthologien sonst länger brauche, weil sie mich irgendwie auch mehr erschöpfen. Im Gegensatz zu Zwielicht I gefällt mir Zwielicht II noch besser. Die Geschichten sind alle handwerklich gut, es gab nur zwei Geschichten, die mich nicht wirklich gefesselt haben, der Rest war spannend und einige waren wirklich verdammt gut! Die Artikel sind bestimmt auch gut, wenn sie jemanden interessieren. Ich stecke nur soweit in der Materie, dass ich sie irgendwann überfliege. Ich weiß nicht, ob jemand das Magazin Galore kennt. Es startete als reines Interviewmagazin und verkam mehr und mehr zu einem x-beliebigen Trendsetter-Magazin. Das ist Zwielicht II bei weitem nicht, aber m.E. liegt die Stärke in den Geschichten.

Meine fünf Favoriten (sollten nicht genannte Autoren Interesse an einem Feedback haben, gerne per pm, und scheiße, das soll nicht arrogant klingen, aber da ich selbst schreibe,weiß ich, wie dankbar man für jedes ernste Echo sein kann)


Kaltblütig von Sabine Ludwig: Nach "Weißer Schrecken" wieder ein Ausflug in den weißen, tückischen Schnee. Bin mit der ersten Geschichte nicht so klar gekommen und "Kaltblütig" hat richtig Spaß gemacht, und mich zum Weiterlesen animiert.

Exit Criteria von Peter Nathschläger: Tja, ich prophezeie mal, dass diese Geschichte polarisieren wird. Sie kommt wie ein Schlag in die Magengrube.

Im Himmel von Jakob Schmidt: Wow! Wunderschön "rotzig" aus der Ich-Perspektive und dennoch sensibel bis sentimental. Die Vater-Tochter-Beziehung, das sich ankündigende Unheil, die Auflösung. Mein Favorit.

Motten von Torsten Scheib: Ebenfalls ein Hammer. Die Geschichte legt mit einem hohen Tempo vor, sie ist dreckig, sie spinnt sich elegant bis zum Showdown und rockt wie eine Abrißbirne.

Feuerhaut von Marcus Richter: Sehr gute Charakterbeschreibungen, ein gut umgesetztes Setting und wie ich finde auch eine gute Auflösung. Aber auch diese Geschichte polarisiert, eben wegen des Settings.

Mammut

Der ErnstFall

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3

Freitag, 24. Dezember 2010, 10:39

Hallo Vincent,

das ist doch mal ein hoffnungsvolles Feedback. Nachdem in Zwielicht 1 die meisten mehr Artikel wollten, bis du der erste mit einer Gegenmeinung.
Ich hoffe wirklich, die ein oder andere Geschichte polarisiert. Das ist ja bei guten Geschichten immer so und würde das ja unterstreichen.
Bei "Im Himmel" werden die Meinungen bestimmt ebenfalls auseinander gehen.

Du kannst mir ja mal per PN schreiben, welche Geschichten dir gar nicht gefallen haben.

Bis bald,
Michael

Marcus

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4

Samstag, 25. Dezember 2010, 16:34

Ja, auch bei mir erhält Jakob Schmidts "Im Himmel" das Prädikat "Muß ich unbedingt nochmal lesen". Eine besser Bewertung habe ich nicht zu vergeben. Er hat mit seiner Geschichte meinen Geschmack mit der Stecknadel getroffen. Ausgezeichnet.

Auch Ludwigs "Kaltblütig" und Scheibs "Motten" haben mir sehr gut gefallen, aber ich könnte nicht sagen, welche Geschichte mich mehr überzeugt hat. Vielleicht "Kaltblütig", aber Scheibs Geschichte scheint mir anspruchsvoller, weil im Ganzen komplizierter. Ist reine Geschmackssache, wie ich finde.

Dann folgen für mich die Geschichten von Walter D. und Anja Ippsen, Michael Schmidt und Lothar Nitsch. Alle anderen Geschichten waren zwar gut zu lesen(auch ich hatte die Antho in so gut wie einem Rutsch(einen ebensolchen an alle, die vorhaben, das neue Jahr zu erleben) durch und fühlte mich gut unterhalten), aber entweder fehlte ihnen das gewisse Etwas(wie etwa "Mia" oder "Die Nacht des Kranichs) oder sie enttäuschten ein wenig durch ein Fünzelchen Vorhersehbarkeit, wie etwa die Geschichte von Clauß.

Auch ich glaube, dass die Story von Nathschläger polarisiert. Und ich will mich gleich outen und sagen, dass sie mir nicht besonders gefallen hat, obwohl ich mich seit "Die Wölfe von Nebraska" als geheimer Fan von Nathschläger verstanden habe. "Exit Criteria" ist zwar von solcher Härte, wie ich sie mag, aber die Handlung und die Personen vermögen mich nicht zu überzeugen. Aber ich bin der Geschichte trotzdem in gewisser Weise gewogen. Irgendwas verbietet mir, sie einfach so abzutun. Ist eben Kettensägenmassaker, würd ich sagen. Da wird mir immer ganz warm ums Herz.

Aus dem Sekundärteil hat mir besonders der Artikel von Mäurer gefallen. Sein Text hat mich neugierig gemacht.

Ob die Atho insgeamt besser ist als der erste Teil, weiß ich nicht. Dazu waren in Zwielicht eins einfach zu viele herausragende Texte enthalten. Aber ich muß auch sagen, dass Teil zwei enfach gut sein muß - schließlich habe ich alle Texte gelesen und niemals weitergeblättert, was mir sonst öfter mal passiert.

Insgesamt habe ich mich wunderbar unterhalten gefühlt. War dann doch viel zu schnell durchgelesen.

Grüße an alle, die Blut geschwitzt haben und gewartet,
frohe Weihnacht, und alles andere,

Marcus

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Jakob

Mandate Schoolman

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5

Dienstag, 28. Dezember 2010, 09:49

Freut mich, dass meine Story schon mal bei einigen gut angekommen ist!
Ich bin selbst leider noch gar nicht zum Lesen gekommen, weil ich über Weihnachten verreist war ...

Martin Clauss

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6

Dienstag, 28. Dezember 2010, 12:17

Mittlerweile habe ich Zwielicht 2 durch und darf sagen, dass es mir sehr gut gefallen hat. Naturgemäß kann nicht jede Geschichte 100 % den eigenen Geschmack treffen, und als Mitautor werde ich mich über die ein, zwei Beiträge, die mir vielleicht nicht ganz mundeten, auf keinen Fall auslassen. Insgesamt war das Niveau sehr hoch und jede Story für sich lesenswert - außer meiner eigenen natürlich, die war nur schreibenswert ;-).

Meine ganz subjektiven beiden Favoriten sind "Im Himmel" von Jakob Schmidt und "Pechmarie" von Markus Niebios, beides absolut perfekte Kurzgeschichten, dicht, subtil, stilistisch herausragend und mit Langzeitwirkung. Die Namen werde ich mir merken ...

Marcus Richters "Feuerhaut" habe ich nicht bis zum Ende durchgehalten - sorry -, obwohl sie wirklich ausgezeichnet geschrieben war. Sie ging mir zu sehr unter die Haut.

Ich bin nämlich leider ziemlich zart besaitet, sehe mich auch nicht als Horror-Autor und war etwas überrascht, als ich das Buch zur Hand nahm und den Untertitel "Horrormagazin" entdeckte. Ehrlich jetzt, ich wusste nicht, dass es sich als solches definiert. Ich hatte den ersten Band nie gelesen, und auf Michaels Website und bei Eloy stand nur "Das neue Magazin für unheimliche Literatur". Da hätte ich vielleicht nachfragen sollen, ehe ich meine Story schrieb.

Zu meinem Beitrag "Das Idyll": Er war nicht als Pointenstory gedacht, dazu enthielt er schon im frühen Handlungsverlauf viel zu viele deutliche Hinweise auf das Ende. Es ging vielmehr darum, dass der Protagonist partout nicht sehen möchte, was der Leser schon auf Seite 3 oder 4 kapiert hat. Außerdem hatte ich Spaß daran, die denkbar unwahrscheinlichste Location für eine unheimliche Geschichte zu verwenden, die man sich nur vorstellen kann. Aber das hat wohl nicht funktioniert ...

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7

Dienstag, 28. Dezember 2010, 14:02

Für mich "Das Idyll" eher eine der nachhaltigeren Geschichten, die mir gut gefallen hat. Trotz der Vorhersehbarkeit und Naivität des Protas ´Tom ist die Geschichte rund. Ich finde sogar, dass sie sich dadurch positiv abhebt.

Marcus

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8

Dienstag, 28. Dezember 2010, 15:13

Mannoman, Martin,

sone Art von Lob hatte ich ja noch gar nicht! "Er mußte aufhören zu lesen, weil die Geschichte zu sehr unter die Haut ging." Wow - ich bin geschmeichelt.
Danke.

Jedenfalls hätte ich deine Geschichte nicht erwähnt, wenn sie mir nicht auf eine gewisse Weise gefallen hätte.

Und noch was Verrücktes: "Ausversehen in ner Horroranthologie veröffentlicht worden" -
Man, das nenne ich "echt" gruselig!

Mußte schmunzeln, Grüsse, Marcus

Torsten

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9

Mittwoch, 29. Dezember 2010, 12:48

Marcus, vincentvoss

vielen herzlichen Dank für euer Feedback! Schön, dass meine Story bei euch angekommen ist; das liest man immer wieder gerne. Und ich verspreche auch für den dritten Band - hoffentlich - eine würdige Nachfolgestory abzuliefern.
http://torstenscheib.blogspot.com/

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Torsten

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10

Samstag, 1. Januar 2011, 23:30

Eine ausführliche Besprechung ist nun auf der Phantastik-Couch online gegangen: http://www.phantastik-couch.de/michael-s…ielicht-ii.html
http://torstenscheib.blogspot.com/

Mammut

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11

Sonntag, 16. Januar 2011, 15:57

Und hier die ausführliche Rezension von Ralf Steinberg:
http://www.fantasyguide.de/11448.0.html

Mammut

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12

Montag, 14. Februar 2011, 13:16

Hier noch eine Kurzreview von Dominik Grittner:

http://www.myspace.com/elephantinthedeltawaves/blog

Freu mich natürlich über weitere Meinungen zu Geschichten/Artikeln/Bildern, gerade hier aus dem Forum.

13

Sonntag, 20. Februar 2011, 17:28

Insgesamt hatte ich beim lesen den Eindruck, dass die Geschichten besser waren als in Zwielicht 1. Allerdings vermittelten die meisten eine ähnliche Stimmung, so dass es weniger Ausreißer nach oben und unten gab. 2 Storys haben mir gar nicht gefallen. Der Rest war zumindest gut. 3 Storys sind positiv hängen geblieben, weil sie eine andere Grundstimmung vermittelt haben. Sie waren auch anders geschrieben als der Rest. Stilistisch hätten die meisten Storys jedoch von ein und demselben Autoren sein können. Da war mir insgesamt zu wenig Abwechslung vorhanden. Auch inhaltlich wirkte Zwielicht 1 abwechslungsreicher.

Nun aber zu meinen Top 3:

Torsten Scheib - Motten
Eine herrlich "abgefuckte" Schreibe. Die Story braucht keine Scheu vor einem internationalen Vergleich zu haben. Mein Highlight aus diesem Band.

Michael Schmidt - Der Tod ist dir sicher
Richtig schön schräge Geschichte. Quasi ein "Und täglich grüßt das Murmeltier" für Erwachsene. Ich liebe solche Geschichten.

Marcus Richter - Feuerhaut
M. E. die sperrigste Story in der Antho. Aber auch die mysteriöseste. Ein mehr als gelungener Abschluss.

Die Artikel habe ich jedoch ausgelassen. Zum einen, weil ich mich nich spoilern lassen möchte (House of Leaves steht seit Jahren gebunden im Regal und wartet darauf, gelesen zu werden), und zum anderen weil mich Wilson als Autor so gar nicht überzeugen konnte und deshalb nicht interessiert.

Insgesamt vergebe ich eine 3 für die Anthologie. Für eine bessere Note hätte ich mir mehr Abwechslung (vor allem stilistisch) gewünscht.
Lese gerade: Seth Grahame-Smith - Abraham Lincoln: Vampire Hunter
www.hoerspiellobby.de

Mammut

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14

Sonntag, 20. Februar 2011, 17:44

Insgesamt hatte ich beim lesen den Eindruck, dass die Geschichten besser waren als in Zwielicht 1. Allerdings vermittelten die meisten eine ähnliche Stimmung, so dass es weniger Ausreißer nach oben und unten gab. 2 Storys haben mir gar nicht gefallen. Der Rest war zumindest gut. 3 Storys sind positiv hängen geblieben, weil sie eine andere Grundstimmung vermittelt haben. Sie waren auch anders geschrieben als der Rest. Stilistisch hätten die meisten Storys jedoch von ein und demselben Autoren sein können. Da war mir insgesamt zu wenig Abwechslung vorhanden. Auch inhaltlich wirkte Zwielicht 1 abwechslungsreicher.
Eine ähnliche Meinung hat schon mal jemand abgegeben. Zwar nicht direkt, dass die Geschichten von einem Autor hätten sein können. Aber die fehlende Abwechslung. Scheint also was dran zu sein.
Das werde ich mir dann für Zwielicht 3 ins Aufgabenbuch schreiben, da ein wenig mehr drauf zu achten. Ist mir nicht aufgefallen, dass das so ist. Aber als Herausgeber ist man ja manchmal vielleicht auch ein wenig betriebsblind.
Die ersten beiden Geschichten für Zwielicht 3, die ich ausgewählt habe, sind übrigens sehr unterschiedlich.

Freut mich natürlich persönlich, auf deinen Top2 Platz mit meiner Geschichte gelandet zu sein. Motten und Feuerhaut fand ich auch besonders stark. Motten hat es übrigens als letzte Geschichte in den Band geschafft und hat den Platz mit Besessen getauscht, ebenfalls aus der Feder von Torsten.

Generell bin ich übrigens überrascht, wie gut Jakobs Geschichte ankam. Ich dachte, die Geschichte würde die Leserschaft eher spalten.

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Pogopuschel

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15

Sonntag, 20. Februar 2011, 18:12


Die Artikel habe ich jedoch ausgelassen. Zum einen, weil ich mich nich spoilern lassen möchte (House of Leaves steht seit Jahren gebunden im Regal und wartet darauf, gelesen zu werden), und zum anderen weil mich Wilson als Autor so gar nicht überzeugen konnte und deshalb nicht interessiert.


Wirklich spoilern tue ich bei "House of Leaves" nicht. Es wird eigentlich nur Grundsätzliches beschrieben, für Leute, die das Buch noch nicht kennen. Aber wenn du es schon im Regal stehen hast, brauchst du den Artikel auch nicht unbedingt lesen.

16

Sonntag, 20. Februar 2011, 19:54

Ich kann den Artikel dann ja noch nachholen, wenn ich den Roman erst gelesen habe. Ich hab den Artikel ja extra vorgelassen, weil ich eben nicht wusste, ob Spoiler vorkommen. Nichts finde ich ärgerlicher als Spoiler. :)
Lese gerade: Seth Grahame-Smith - Abraham Lincoln: Vampire Hunter
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Jakob

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17

Montag, 21. Februar 2011, 09:03


Generell bin ich übrigens überrascht, wie gut Jakobs Geschichte ankam. Ich dachte, die Geschichte würde die Leserschaft eher spalten.
Das wundert (und freit!) mich auch, weil ich eigentlich dachte, dass das ein recht rätselhafter Text ist. es gibt eine dazugehörige Mythologie, und wenn ich irgendwann mal die anderen 3-4 damit verbundenen Storys schreibe, ergibt das vielleicht sogar insgesamt einen Sinn. Um so besser, dass die Geschichte anscheinend auch für sich genommen funktioniert!

Marcus

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18

Montag, 21. Februar 2011, 11:42

Naja, Jakob, gerade das Rätselhafte macht deine Geschichte am Ende so interessant. Weil man nicht drauf kommt ...

Aber es gibt mehrere Lösungsansätze, die man durchspielen kann und die jeweils Sinn ergeben. Als hätte man verschiedene alternative Enden parat.

Was aber die Geschichte wirklich bemerkenswert macht, ist die ausgezeichnete Schreibe. Sie liest sich einfach so weg, und dann kommt das Ende, und man hat die Lösung fast. Sie scheint zum Greifen nah. Und da ist Schluss. Gut, ich muß zugeben, dass ich solche Geschichten liebe. Muß mit diesem David Lynch Fieber zu tun haben, das ich mir irgendwann mal eingefangen habe. Deine Geschichte funktioniert ähnlich. Alles ist offen. Aber es gibt da ein paar dunkle, bisher unerforschte Pfade, die in das Labyrinth deiner Geschichte hinein führen - einfach spitze, sag ich. Da könnte ich auch zehn oder fünfzehn Geschichten von lesen und nicht müde werden.

Das Leben selbst ist eben verrätselt. Da hast du einen wunden Punkt getroffen ...

Nochmal Glückwunsch zu dieser ausgezeichneten Achterbahn in die Hölle,

Grüsse Marcus

Jakob

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19

Mittwoch, 23. Februar 2011, 11:03

Naja, Jakob, gerade das Rätselhafte macht deine Geschichte am Ende so interessant. Weil man nicht drauf kommt ...

Aber es gibt mehrere Lösungsansätze, die man durchspielen kann und die jeweils Sinn ergeben. Als hätte man verschiedene alternative Enden parat.

Was aber die Geschichte wirklich bemerkenswert macht, ist die ausgezeichnete Schreibe. Sie liest sich einfach so weg, und dann kommt das Ende, und man hat die Lösung fast. Sie scheint zum Greifen nah. Und da ist Schluss. Gut, ich muß zugeben, dass ich solche Geschichten liebe. Muß mit diesem David Lynch Fieber zu tun haben, das ich mir irgendwann mal eingefangen habe. Deine Geschichte funktioniert ähnlich. Alles ist offen. Aber es gibt da ein paar dunkle, bisher unerforschte Pfade, die in das Labyrinth deiner Geschichte hinein führen - einfach spitze, sag ich. Da könnte ich auch zehn oder fünfzehn Geschichten von lesen und nicht müde werden.
Danke! dann bemüh ich mich mal, noch zehn bis fünfzehn solcher geschichten zu schreiben ...

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Mammut

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20

Mittwoch, 23. Februar 2011, 19:50

Danke! dann bemüh ich mich mal, noch zehn bis fünfzehn solcher geschichten zu schreiben ...
Eine reicht dann ja erstmal für Zwielicht3. :e

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