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Registrierungsdatum: 13. Juli 2003
Wohnort: Ludwigshafen am Rhein
Beruf: Groß- und Außenhandelskaufmann
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Eine ähnliche Meinung hat schon mal jemand abgegeben. Zwar nicht direkt, dass die Geschichten von einem Autor hätten sein können. Aber die fehlende Abwechslung. Scheint also was dran zu sein.Insgesamt hatte ich beim lesen den Eindruck, dass die Geschichten besser waren als in Zwielicht 1. Allerdings vermittelten die meisten eine ähnliche Stimmung, so dass es weniger Ausreißer nach oben und unten gab. 2 Storys haben mir gar nicht gefallen. Der Rest war zumindest gut. 3 Storys sind positiv hängen geblieben, weil sie eine andere Grundstimmung vermittelt haben. Sie waren auch anders geschrieben als der Rest. Stilistisch hätten die meisten Storys jedoch von ein und demselben Autoren sein können. Da war mir insgesamt zu wenig Abwechslung vorhanden. Auch inhaltlich wirkte Zwielicht 1 abwechslungsreicher.
Die Artikel habe ich jedoch ausgelassen. Zum einen, weil ich mich nich spoilern lassen möchte (House of Leaves steht seit Jahren gebunden im Regal und wartet darauf, gelesen zu werden), und zum anderen weil mich Wilson als Autor so gar nicht überzeugen konnte und deshalb nicht interessiert.
Das wundert (und freit!) mich auch, weil ich eigentlich dachte, dass das ein recht rätselhafter Text ist. es gibt eine dazugehörige Mythologie, und wenn ich irgendwann mal die anderen 3-4 damit verbundenen Storys schreibe, ergibt das vielleicht sogar insgesamt einen Sinn. Um so besser, dass die Geschichte anscheinend auch für sich genommen funktioniert!
Generell bin ich übrigens überrascht, wie gut Jakobs Geschichte ankam. Ich dachte, die Geschichte würde die Leserschaft eher spalten.
Danke! dann bemüh ich mich mal, noch zehn bis fünfzehn solcher geschichten zu schreiben ...Naja, Jakob, gerade das Rätselhafte macht deine Geschichte am Ende so interessant. Weil man nicht drauf kommt ...
Aber es gibt mehrere Lösungsansätze, die man durchspielen kann und die jeweils Sinn ergeben. Als hätte man verschiedene alternative Enden parat.
Was aber die Geschichte wirklich bemerkenswert macht, ist die ausgezeichnete Schreibe. Sie liest sich einfach so weg, und dann kommt das Ende, und man hat die Lösung fast. Sie scheint zum Greifen nah. Und da ist Schluss. Gut, ich muß zugeben, dass ich solche Geschichten liebe. Muß mit diesem David Lynch Fieber zu tun haben, das ich mir irgendwann mal eingefangen habe. Deine Geschichte funktioniert ähnlich. Alles ist offen. Aber es gibt da ein paar dunkle, bisher unerforschte Pfade, die in das Labyrinth deiner Geschichte hinein führen - einfach spitze, sag ich. Da könnte ich auch zehn oder fünfzehn Geschichten von lesen und nicht müde werden.
Eine reicht dann ja erstmal für Zwielicht3.Danke! dann bemüh ich mich mal, noch zehn bis fünfzehn solcher geschichten zu schreiben ...