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Marcus

Schüler

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21

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 13:38

Also wenn ich das Gefühl habe, dass eine Geschichte fertig ist, also wenn ich eine unaussprechliche Übelkeit bei dem Gedanken bekomme, die Geschichte zum x-ten Mal durchzulesen, dann kann ich auch so gut wie nicht kürzen. Geht einfach nicht. Ist halt fertig. Und ich auch. Dann bete ich immer zu Gott, dass es da draußen einen Lektor gibt, der genausowenig Bock hat, sich mit meiner Geschichte eingehend auseinander zu setzen - aber leider ist meistens das Gegenteil der Fall, und die Leute haben es echt drauf, einen nochmal bis zum Hals in die Scheiße reinzustoßen, aus der man sich gerade erst wie das erste Gewürm aus der Urschleimsuppe rausgekämpft hat. Bildlich gesprochen. Aber bis dahin wird immer wieder nach einem besseren Bild gesucht, einer besseren Formulierung, einer anderen Kameraeinstellung, um das beste (mir mögliche) Licht auf eine Szene zu werfen. Eine Geschichte läßt sich eben auch immer anders erzählen, und ich hab mir wirklich schon sehr schöne Geschichten versaut, weil ich einfach nicht genauer nachgefragt habe - bei mir.

Tja, ich denke, es gibt Momente, in denen man denken muß und Momente, in denen man das Gedachte übersetzen muß, in Sprache. Bei mir jedenfalls ist das ein ewiges Hin und Her, mit herben Rückschlägen. Aber das ist auch gut so, sonst würde ich nämlich ganz den Glauben an das Individuum verlieren, und ein guter Autor wäre nur eine perfekt trainierte Maschine, die einen Roman nach dem anderen raushämmert, einfach weil er gut konditioniert ist. Da scheint mir das Reflektieren und Revidieren doch ein Hinweis auf Fehlbarkeit zu sein.

Ein tröstlicher Gedanke...

Marcus

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22

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 13:44

Ach ja, und PS:

Der Vorteil einer Überarbeitung ist natürlich der: Man entdeckt irgendwann in einer relativ durchschnittlichen Geschichte ein Fenster, das angelehnt ist, und hinter dem es hervor schimmert, so hell irgendwie - und dann kommt man näher und drückt den rostigen Fensterladen beiseite und wirft einen verstohlenen Blick in das Dahinter, wo sich eine ganze Welt offenbart. Schon verrückt, wie manche Leute schreiben.

D.J.Franzen

Untoter Wankelmann

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23

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 13:54

Hallo Marcus
Also wenn ich das Gefühl habe, dass eine Geschichte fertig ist, also wenn ich eine unaussprechliche Übelkeit bei dem Gedanken bekomme, die Geschichte zum x-ten Mal durchzulesen, dann kann ich auch so gut wie nicht kürzen. Geht einfach nicht. Ist halt fertig. Und ich auch. Dann bete ich immer zu Gott, dass es da draußen einen Lektor gibt, der genausowenig Bock hat, sich mit meiner Geschichte eingehend auseinander zu setzen - aber leider ist meistens das Gegenteil der Fall, und die Leute haben es echt drauf, einen nochmal bis zum Hals in die Scheiße reinzustoßen, aus der man sich gerade erst wie das erste Gewürm aus der Urschleimsuppe rausgekämpft hat. Bildlich gesprochen. Aber bis dahin wird immer wieder nach einem besseren Bild gesucht, einer besseren Formulierung, einer anderen Kameraeinstellung, um das beste (mir mögliche) Licht auf eine Szene zu werfen. Eine Geschichte läßt sich eben auch immer anders erzählen, und ich hab mir wirklich schon sehr schöne Geschichten versaut, weil ich einfach nicht genauer nachgefragt habe - bei mir.
Ja, das kenne ich.
Ich hätte den Lektor meines ersten, eigenständigen Romans in den letzten Wochen auch mehr als einmal gerne eine Briefbome gesendet :D

Tja, ich denke, es gibt Momente, in denen man denken muß und Momente, in denen man das Gedachte übersetzen muß, in Sprache. Bei mir jedenfalls ist das ein ewiges Hin und Her, mit herben Rückschlägen. Aber das ist auch gut so, sonst würde ich nämlich ganz den Glauben an das Individuum verlieren, und ein guter Autor wäre nur eine perfekt trainierte Maschine, die einen Roman nach dem anderen raushämmert, einfach weil er gut konditioniert ist. Da scheint mir das Reflektieren und Revidieren doch ein Hinweis auf Fehlbarkeit zu sein.
WOW!
Cool und aufbauend ausgedrückt.

Zitat

Ach ja, und PS:

Der Vorteil einer Überarbeitung ist natürlich der: Man entdeckt irgendwann in einer relativ durchschnittlichen Geschichte ein Fenster, das angelehnt ist, und hinter dem es hervor schimmert, so hell irgendwie - und dann kommt man näher und drückt den rostigen Fensterladen beiseite und wirft einen verstohlenen Blick in das Dahinter, wo sich eine ganze Welt offenbart. Schon verrückt, wie manche Leute schreiben.


Wie meinst du das denn mit verrückt?
Die Autoren, sich sowas anzutun, oder die Entdecker der Welten, die das so schön ausdrücken können?

Also ich halte ja alle Autoren durch die Bank weg für total meschugge und plemplem :)

Marcus

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24

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 14:32

Ja, vollkommen verrückt ...


Zitat

Wie meinst du das denn mit verrückt?
Die Autoren, sich sowas anzutun, oder die Entdecker der Welten, die das so schön ausdrücken können?


Mhm, da ist ein falsches Komma, was? Ach herrlich wie schnell sich der Sinn verändert. Nein, mit manchen Autoren meine ich Autoren, die so arbeiten wie ich, die nichts dafür können, dass sie in der Rohfassung erst mal nur Mist verzapfen, aber sich krampfhaft ihre eigene Unzulänglichkeit nicht eingestehen wollen. Was soll man schließlich machen, wenn Gott einen blöd gemacht hat? - Man überarbeitet und überarbeitet und überarbeitet, und dann liest man sich alles durch und sagt: Oh Gott, du kannst einen Mann erst blöd und dann schlau machen. Oder so ähnlich.

(Hier hab ich übrigens mal die Bearbeitenfunktion benutzt, offenbahr nicht schnell genug)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Marcus« (6. Oktober 2011, 14:46)


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D.J.Franzen

Untoter Wankelmann

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25

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 14:38

Dann bin ich ja in bester Gesellschaft :D

Ich meinte natürlich mich und die anderen, die sich mir ständig in den verrücktesten Maskeraden zeigen.

Morgens im Spiegel, in den Reflexionen irgendwelcher Scheiben, in den Spiegelbildern in Pfützen ...

Ja, niemand ist so ganz alleine :)

D.J.Franzen

Untoter Wankelmann

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26

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 14:50

Ah, okay :D
Sehe gerade deine Überarbeitung.

Ja, kleines Komma, große Wirkung :e

Und was die Unzunglänglichkeit betrifft ...
Aber dafür hat der Herr uns ja das Komma ... äh ... die Überarbeitung geschenkt :)

Was glaubst du, wie oft Pink Floyd im Studio danebengegriffen haben? Oder Queen?
Nur bei Motörhead oder Metallica fällt das nicht so auf :)

Marcus

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27

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 14:56

Dazu noch eine schlaue Frage:

Ist Überarbeiten eigentlich schummeln? Ich meine irgendwie? Ist ja fast so, als könnte man die Klassenarbeit nach Abgabe noch mal rausnehmen und sagen, bei Frage vier google ich noch mal genau nach. Merkt ja eh keiner. Also noch mal von mir die Respektsbezeugung für jene, die in einem Guss schreiben - aber seit Schummeln ja hoffähig geworden ist, ist die Überlegung glatt belanglos. Und vom literarischen Genie träume ich eigentlich nur heimlich...

D.J.Franzen

Untoter Wankelmann

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28

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 15:07

Intelligente Antwort von einem, der selber "schummelt" bis die Schwarte kracht:

Literarisches Genie ist ein Mythos.
Goethe musste nie aufs Klo, Schiller schrieb im Schlaf und Schüttelbier schüttelte sich seine Stücke neben zwei verschütteten Bier aus der Nase :)
Überarbeiten ist ein Teil, wenn nicht sogar der wichtigste Part des Schreibens.
Lass dir das von einem gesagt sein, der jahrelang nichts anderes gemacht hat, ohne dabei was veröffentlichen zu können :D

Überarbeiten ist wie das Korrigieren eines Diktats, so wie ich es noch in der Schule vorzunehmen hatte.
Jedes falsch geschriebene Wort so etwa zehnmal (gefühlt etliche tausend Mal) korrekt ins Korrekturheft pinseln, komplett mit Krampfhand, Schönschrift und ausgetrockneter Zungenspitze :P

Es ist ein Teil des ständigen Lernprozesses, den selbst ein Bestsellerautor nie wird beenden können.
Manchmal nervt es, aber das kann das eigentliche Schreiben der Rohfassung auch.
Manchmal aber, so ist es zumindest bei mir, kann es wie eine Offenbarung sein, wenn man plötzlich sieht, warum die eigene Story so quietscht, und knarzt und rumpelt.

Um es mit dem berühmten Football-Trainer zu sagen:
Siegen ist nicht das Einzige.
Es ist einfach alles.
Oder auf das Schreiben gemünzt:
Nicht die Dauer und die Mühen des Verfassers zählen.
Wichtig sind am Ende nur die glänzenden Augen des Lesers, den man getrost wegtragen kann, solange er dein Buch weiterhin vor der Nase hat.

Und noch ein Tipp:
Mal kann allles auch zu Tode überarbeiten.
irgendwann ist Ende.
Die Kunst ist es, diesen Punkt zu erkennen.
Ein guter Lektor sieht diesen Punkt lange bevor der Autor ihn auch nur erahnt.
Und wenn du ohne arbeitest ... irgendwann kommst du auch dahinter.
Spätestens dann, wenn der Abgabetermin drückt. :D

Marcus

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29

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 15:49

Na, da kitzelts doch schon bei mir in der Nase, wenn das nicht nach einem Schlüsselroman ruft: Ein Autor verliert sich in der Überarbeitung eines Textes, er dringt dabei in immer tiefere Schichten und Sphären der Handlung ein, von einer Wirklichkeit in eine noch entlegendere tauchend, hinter jeder Wirklichkeit eine andere ahnend und ihr wie ein Detektiv auf die Schliche kommend - aber das ist etwas für einen anderen, geistreicheren Autor als mich, vielleicht ein Genie...

Allerdings wäre ich der erste, der den Roman lesen würde.

Und ja, das Überarbeiten eines Textes ist ähnlich erfrischend wie die Geburt eines Kindes - am Ende ist man froh, wenn alle am Leben sind, man nicht ohnmächtig zusammengebrochen und noch seinen Namen herleiten kann. Aber nichts geht über das Gefühl, wenn das Kleine anderthalb Jahre später zu laufen anfängt und man sagt, wie herrlich, in Achtzehn Jahren ist es aus dem Haus. So wie manche Geschichte aus einem Kopf.

Grüsse, und auf ein andermal,
Marcus

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D.J.Franzen

Untoter Wankelmann

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30

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 15:57

Na, da kitzelts doch schon bei mir in der Nase, wenn das nicht nach einem Schlüsselroman ruft: Ein Autor verliert sich in der Überarbeitung eines Textes, er dringt dabei in immer tiefere Schichten und Sphären der Handlung ein, von einer Wirklichkeit in eine noch entlegendere tauchend, hinter jeder Wirklichkeit eine andere ahnend und ihr wie ein Detektiv auf die Schliche kommend - aber das ist etwas für einen anderen, geistreicheren Autor als mich, vielleicht ein Genie...
pfffft ... Genie wird allenthalben überschätzt.
Harte, ehrliche Arbeit ist, was wirklich zählt :D
Allerdings wäre ich der erste, der den Roman lesen würde.
Ich auch, obwohl King das ja schon in Lang- und Kurzform auf seine Weise abgehandelt hat, mit dem Autor der sich in seiner Welt verliert.

Und ja, das Überarbeiten eines Textes ist ähnlich erfrischend wie die Geburt eines Kindes - am Ende ist man froh, wenn alle am Leben sind, man nicht ohnmächtig zusammengebrochen und noch seinen Namen herleiten kann. Aber nichts geht über das Gefühl, wenn das Kleine anderthalb Jahre später zu laufen anfängt und man sagt, wie herrlich, in Achtzehn Jahren ist es aus dem Haus. So wie manche Geschichte aus einem Kopf.
Klasse Definition :)
Wobei die Kids aber Ansprüche an den Geldbeutel und die Nerven stellen, während eine lästige Gesschichte ... ja ... öh ... einfach nur lästig ist :D

Grüsse, und auf ein andermal,
Marcus
Okidoki, hoffe doch, ich habe dich jetzt nicht entmanntmutigt?

Greez

D.J.
Wald-, Feld- und Wiesenschreiberling mit schier unerschöpflichem Vorrat an halbgaren Weisheiten :)

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31

Donnerstag, 6. Oktober 2011, 16:19

Zitat

Harte, ehrliche Arbeit ist, was wirklich zählt
Das ist Schreiben sowieso. Aber es gibt unterschiedliche Schreib- und Bearbeitungstypen. Nach meiner Einschätzung sind jene, die mehr Zeitaufwand mit der Überarbeitung haben in der Überzahl. Ich habe nicht die Geduld dafür.

Marcus

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32

Samstag, 8. Oktober 2011, 10:05

Hallo Vincent,

ein Lektor vollzieht doch nur einen ganz bestimmten Arbeitsschritt, den wenn ein Text schon annähernd fertig ist. Die Form der Überarbeitung, die ich meine, ist die, wenn eine Geschichte eben noch nicht fertig ist, wenn sie noch scheiße ist, wie ich so gern sage. Muß man dazu ein beständig unzufriedener Autor sein? - Möglich. Aber es entstehen so auch Geschichten, die der zufriedene Autor in mir nie geschrieben hätte. Das beste Beispiel ist wohl eine Kurzgeschichte, die ursprünglich sechzehn Seiten lang war - und nach der Überarbeitung war sie 180 Seiten lang. Hatte ich auch noch nie, aber man kann bei Gott nicht davon sprechen, dass so ein Arbeitsprozess langweilig ist. Man schreibt drei vier neue Geschichten, wenn nicht mehr und doch steht am Ende nur ein Titel drüber.

Tja, und was die neuen Ideen angeht: ich habe mit der Zeit erkannt, dass es unendlich viele Ideen gibt, aber oft nur eine oder zwei, die es wirklich wert sind, geschrieben zu werden. Meine Technik ist die, ich habe eine Idee - und wenn sie gut ist, wenn sie wirklich!! gut ist, gehe ich davon aus, dass ich mich in einem Jahr immer noch daran erinnern werde, dann wenn ich sie brauche. Sollte ich mich nicht mehr an sie erinnern, war sie schlecht oder mittelmäßig und damit belanglos.

Aber das alles heißt natürlich nicht, dass deine Herangehensweise schlechter als meine ist. Ich würde auch so arbeiten, wenn ich nicht noch meine Familie unterhalten müßte. Wäre vielleicht gar keine schlechte Idee, alles sofort aufzuschreiben, um es dann ein zwei Jahre später wieder "zu überarbeiten".

Grüsse, Marcus

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33

Samstag, 8. Oktober 2011, 16:46

Hallo Marcus,



ich verstehe, was du meinst. Mein wichtigster Arbeitsprozess ist der des Entwerfens. da passiert viel auf Kladdezetteln und sehr viel im Kopf, was auch, bei allem Spaß, sehr mühsam sein kann. Ich beleuchte einzelne Szene anders, wechsel die Perspektiven, lote andere Handlungsstränge aus, überprüfe die Reaktionen der Protagonisten undd abei bilden sich einzelne, wichtige und vor allem schöne Sätze heraus. Wenn dann die Szene steht, bedeutet das Schreiben und gerade das Überarbeiten meist einen geringeren Aufwand.

Na ja, von 16 auf 180 Seiten, das ist schon beachtlich und zeigte deine eigene Überzeugung von der Idee und dem ihr innewohnendes Potential.



Zitat

Tja, und was die neuen Ideen angeht: ich habe mit der Zeit erkannt, dass es unendlich viele Ideen gibt, aber oft nur eine oder zwei, die es wirklich wert sind, geschrieben zu werden. Meine Technik ist die, ich habe eine Idee - und wenn sie gut ist, wenn sie wirklich!! gut ist, gehe ich davon aus, dass ich mich in einem Jahr immer noch daran erinnern werde, dann wenn ich sie brauche. Sollte ich mich nicht mehr an sie erinnern, war sie schlecht oder mittelmäßig und damit belanglos.



Das geht mir meistens auch so, einige tauchen in Variationen immer wieder auf, bis sie denn zu Papier gebracht werden. Andere aber muss man sofort einfangen und binden, weil sie einen genialen Funken in sich tragen, der nicht erlöschen darf.





Zitat

Ich würde auch so arbeiten, wenn ich nicht noch meine Familie unterhalten müßte.




Ach, wem sagst du das. Lebst du denn vom Schreiben?

Lieber Gruß,



Vincent

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Sonntag, 9. Oktober 2011, 06:56

Als bekennender Kurzgeschichtenschreiber habe ich noch keinen Roman auf dem kerbholz. Dafür habe ich meinen Veröffentlichungen ein Regalbrett gewidmet:




Alle Anthos in chronologischer Reihenfolge, mit einem Lesezeichen, damit ich meine Geschichten auch finde. In der Mitte Highlights. In m@usetot war meine erste Buchveröffentlichung (vorher nur Lesergeschichten in Heftromanen & Fanzines). In Blut geschrieben, klar. Dann die Toxic Lullaby DVD (da hab ich ja eine Statistenrolle als Zombie gehabt). Daneben Heftromane, Fanzines & Literaturzeitschriften. Ja und auch 3 Ausgaben der Sex Woche und 1 Schlüsselloch (da steht aber nicht mein Name drin, es gab aber gut Geld!). Natürlich plane ich, irgendwann den Mittelteil durch eng beieinanderstehende Bücher zu ersetzen. Zum BuCon kommen noch dazu: Die Klabauterkatze, Es wird einmal ... Geschichten aus der Zukunft (geiler Titel), Süßer die Glocken... (Geiler Titel und noch geileres Titelbild), und natürlich beide Ausgaben von Zombies! Sie werden dich fressen!

Also alles in allem ist schon gut was zusammengekommen. Sind etliche Sachen dabei, auf die ich richtig stolz bin. Aber da geht noch mehr, ich arbeite dran!
Sie sind da: Zombies! Sie werden Dich fressen! Das ist keine Urban-Fantasy, das ist HORROR!
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Donnerstag, 13. Oktober 2011, 14:39

Hat lang erwarteten Zuwachs bekommen:



*Cthulhu *Cthulhu *Cthulhu
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Astrid

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36

Donnerstag, 13. Oktober 2011, 15:01

Herzlichen Glückwunsch Gus, ein schönes Veröffentlichungsregal. Kannst wirklich stolz auf Deine "Babys" sein.
Parrish`s magischer Spielzeugladen von Astrid Pfister

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37

Donnerstag, 13. Oktober 2011, 15:21

Danke Astrid, ist ja nicht so viel wie bei Dir, aber DU bist ja auch das fleißige Bienchen von uns beiden :-)
Sie sind da: Zombies! Sie werden Dich fressen! Das ist keine Urban-Fantasy, das ist HORROR!
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Dienstag, 8. November 2011, 09:45

Zitat

Bis zum April nächsten Jahres habe ich mir vorgenommen, pro Tag 10.000 Zeichen zu schaffen.

Haha! Hab ich das geschrieben? :P

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Donnerstag, 19. Januar 2012, 19:46

So 2/11 ist vorbei, hat schon jemand durchgezählt?

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Donnerstag, 2. Februar 2012, 10:33

2011:

11 Kurzgeschichten

2 Novellen

1 Roman beendet - "172,3" soll im April 2012 im LUZIFER-Verlag erscheinen

1 Roman begonnen

Veröffentlichungen waren eher mau, da sich etliche Projekte leider in 2012 verschoben haben.

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