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Sonntag, 16. Januar 2011, 17:35

Neuveröffentlichungen Brian Keene 2011

Laut Angaben auf seiner Homepage (www.briankeene.com) wird es 2011 drei Neuveröffentlichungen von Brian Keene in Deutschland geben.

Dies sind

"Am Ende der Strasse" (Darkness on the Edge of Town)



Taschenbuch, Broschur, 400 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-52849-9
ca. € 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 15,50
VÖ: 11.07.2011

"Walden ist eine gewöhnliche, verschlafene Kleinstadt – bis sich von einem Tag auf den anderen eine unerklärliche Schwärze herabsenkt und Walden von der Außenwelt abschottet. Jeder, der die Stadt verlassen will, verschwindet spurlos – nur die Schreie dringen aus der Finsternis. Als das Dunkel schließlich seine furchtbare Gestalt offenbart, geht es für Waldens Bewohner ums nackte Überleben."


"Die Verschollenen" (Castaways), Deutsche Erstausgabe



Taschenbuch, Broschur, 384 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-52742-3
€ 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 15,50
VÖ: 08.02.2011

"Eine tropische Insel mitten im Ozean. Eine Gruppe Kandidaten für eine Reality-TV-Show. Ein Geheimnis, das den Trip ins Paradies schon bald in ein blutiges Gemetzel verwandelt. Wer schafft es heil von der Insel herunter? Und was zur Hölle treibt dort sein Unwesen? Das Spiel ist vorbei – der blutige Ernst des Überlebens hat begonnen…"


sowie "Die Auferstehung" (The Rising), Neuveröffentlichung der Otherworld-Ausgabe



Taschenbuch, Broschur, 390 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-52812-3
ca. € 8,99 [D] | € 9,30 [A] | CHF 15,50
VÖ: 11.04.2011

"Was würdest du tun, wenn du in einem Bunker tief unter der Erde eingesperrt wärst? Wenn draußen das Grauen regiert, die Toten auferstehen und Jagd auf die Menschen machen? Was würdest Du tun, wenn plötzlich dein Sohn um Hilfe ruft? Jim Thurmond hat sich diese Fragen hundertmal gestellt, und er kennt auch schon die Antwort: Er muss nach draußen. Allein ..."

Mal sehen, da scheint ja sogar mal was ohne Zombie-Endzeit-Szenario dabei zu sein :D , ich bin gespannt. Keene selbst scheint nach etwas Unruhe um seinen amerikanischen Massenmarkt-Publisher zumindest sehr zufrieden damit zu sein und meinte, er wäre in Deutschland "größer als Hasselhoff" :) .

Quellen:
www.briankeene.com
www.randomhouse.de
...and the book club consists mainly of people who club me with books.

Martin Cell

RUNNING WILD PHANTAST

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2

Montag, 17. Januar 2011, 09:35

Na ja, "Auferstehung" ist ja schon im Otherworld Verlag als HC erschienen, das sieht man schon anhand des Übersetzers Michael Krug.
Aber da dieses Doppelwerk ja vergriffen ist, macht ein Taschenbuchnachdruck sicherlich Sinn!
Auf die beiden anderen Titel freue ich mich schon!
Reality is lost - IKON

Pogopuschel

Fortgeschrittener

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3

Montag, 17. Januar 2011, 13:37

Im Atlantis Verlag wird auch noch seine Novelle "The Cage" erscheinen. http://atlantisblog.de/blog/?p=250

mario81

Profi

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4

Montag, 17. Januar 2011, 13:46

sieht nach einem guten Jahr für Brian im deutschsprachigen Raum aus ...


liest gerade: ein hoffentlich gutes Buch

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HarryW

Profi

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Samstag, 16. Juli 2011, 08:57

Brian Keene - 'Am Ende der Strasse'

Inhalt (Amazon):
"Walden ist eine gewöhnliche, verschlafene Kleinstadt – bis sich von einem Tag auf den anderen eine unerklärliche Schwärze herabsenkt und Walden von der Außenwelt abschottet. Jeder, der die Stadt verlassen will, verschwindet spurlos – nur die Schreie dringen aus der Finsternis. Als das Dunkel schließlich seine furchtbare Gestalt offenbart, geht es für Waldens Bewohner ums nackte Überleben."


Das erste, woran ich nach dieser kurzen Inhaltsbeschreibung, dachte war natürlich King's 'Arena' (obwohl ich mal vermute, dass bei den Rahmenbedingungen die Ähnlichkeiten bereits aufhören). Eine durch ein mysteriöses Ereignis abgeschottete amerikanische Kleinstadt, ein Überlebenskampf, und sicher auch ortschaftsinterne Probleme, die für grossen Ärger sorgen ... Ich bin neugierig, ob Keene hier mal etwas anderes macht, als ein simples Dezimierspiel mit eher flachen Charakteren und etwas selbstzweckhaften Gewaltdarstellungen. Hat's schon jemand gelesen und kann mehr Infos geben?
»HarryW« hat folgende Datei angehängt:
  • keene_04.jpg (96,71 kB - 1 mal heruntergeladen - zuletzt: 16. Juli 2011, 08:58)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sar-Sargoth« (16. Juli 2011, 10:20) aus folgendem Grund: In bereits bestehenden Thread eingefügt


DarkDreamer

DD ... D²

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6

Samstag, 16. Juli 2011, 11:07

Ich lese es gerade und kann die Tage gerne mehr berichten!
Gewalttätiges passiert auf den ersten 100 Seiten jedenfalls nicht. Stattdessen setzt Keene auf Atmosphäre und Mystik. Viel ist auch noch nicht passiert, die Handlung baut sich immer noch auf. So langsam sollte die Geschichte mal in Fahrt kommen!
Die Charaktere ... Besonders ausgefeilt sind sie nicht, ich würde sie einfach mal der Standardkost zurechnen.
Wenn ich durch bin, berichte ich dann mehr :devil:

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7

Samstag, 16. Juli 2011, 14:45

die Stadt der Toten soll im November erscheinen. Das ist der Fortsetzungsband zu Auferstehung. Ich habs schon bestellt :-)
weniger ist mehr

HPL-Fan

Der Suchende

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8

Donnerstag, 21. Juli 2011, 20:55

July 2011

BRIAN KEENE "Am Ende der Straße"

Als großer Fan von Brian Keene muss ich an der Stelle leider sagen, dass ich den Roman zu seinen schwächeren zähle.

Die Story ist altbacken - erinnert stark an Stephen Kings "Needful Things" - und die Handlungen der Charaktere oftmals nicht zu begreifen, auch wenn diese Personen nicht aus freiem Willen handelten. Richtige Spannung wollte sich bei mir nicht einstellen.

Einzig die Beleuchtung der einzelnen Spieler ist gelungen. Man taucht in die Gefühlswelt der Menschen ein und hat sie schnell lieb gewonnen.

Der Schluss hat mich hingegen wieder auf Keenes Seite gezogen. Kein Happy-End und eine Erklärung der Ursache der Ereignisse, die Stoff für zahlreiche neue Geschichten liefern würde.

Dennoch muss ich sagen, dass ich diesmal enttäuscht wurde.

Bewertung: 5 /10
Wir sind gefangen zwischen zwei Ängsten; der Angst zu sterben und der Angst zu leben.

Spooky

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9

Montag, 8. August 2011, 19:59

Brian Keene Am Ende der Strasse
Positiv am Buch, ist, dass es einfach und schnell zu lesen ist. Negativ, dass innerhalb dieser wenigen Zeit nicht viel passiert: Keene präsentiert uns eine Geschichte, die von der Ausgangssituation sehr interessant ist und schon ein wenig zu frech bei Stephen Kings NEBEL abguckt (lustigerweise nimmt Keene darauf selbst sogar Bezug an einer Stelle).

Wenn man schon in diese Richtung schielt, hätte Keene jedoch gut daran getan noch etwas genauer hinzusehen und nicht nur das Handlungskonstrukt zu adaptieren, sondern sich auch noch ein paar Tipps bei King bezüglich Charakterentwicklung und deren glaubhafter Darstellung zu holen. Und genau darauf käme es schlussendlich an, wenn man sich schon dazu entschliesst dem geneigten Leser eine Geschichte aufzutischen, die etwas mehr Fleisch am Knochen vertragen hätte. Denn so nimmt Keene diese Situation eigentlich als Vorwand um eine Art Kammerspiel zu veranstalten. Und Potential wäre dafür durchaus da gewesen.
Robby und Christy, die beiden Hauptprotagonisten, wären ideale Kandidaten gewesen um die schleichende Entfremdung zweier bislang vertrauter Menschen im Zuge dieser abnormen Situation aufzuzeigen. Doch genau dies passiert nicht. Klar, die Menschen rund um sie herum verfallen dem Wahnsinn und auch sie bemerken immer wieder wahnhafte Züge an sich, die sie zu Dingen treiben, die sie nicht wirklich wollen, aber danach herrscht oftmals wieder Status Quo. Kein wirklich steigender Panikpegel, keine bis zur Ohnmächtigkeit lähmende Paranoia gegenüber dem Gegenüber.

Chance vertan! Leider…

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Dienstag, 9. August 2011, 20:11

Da es ja Mods gibt, die Sammethreads wie "Zuletzt gelesen" nicht mögen, vergreife ich mich mal an diesem und nutze ihn quasi als Brian Keene Sammelthread. (Viele Grüße an Kai! :D )

Brian Keene - Ghost Walk

Die Fortsetzung von Dark Hollow. Warum muss eigentlich fast jedes Buch eine Fortsetzung erhalten? Das habe ich mich bei der Lektüre häufiger gefragt. Den Ghost Walk ist absolut überflüssig. Die Grundidee, welche auf dem Klappentext steht, läßt ja eine wirklich nette Gruselgeschichte erwarten. Leider packt Keene zuviel Hokus-Pokus hinein. Und der Showdown am Ende ist auch einfach nur lächerlich und gezwungen. Da hätte man sich das ganze Vorgeplänkel auch sparen können, wenns schlussendlich so einfach geht. Und die Charaktere? Lassen wir das lieber. :kotz Für mich der bislang schlechteste Keene-Roman. Wem Dark Hollow gefallen hat, kann ich nur von Ghost Walk abraten. Mit etwas Glück bleibt den deutschen Lesern dieses Fiasko erspart. :)

Schulnote: 4
Lese gerade: Seth Grahame-Smith - Abraham Lincoln: Vampire Hunter
www.hoerspiellobby.de

11

Dienstag, 9. August 2011, 20:36

Wow, Royston, Du bist ja lernfähig!!! :O
.
.



12

Dienstag, 9. August 2011, 20:41

Nicht wirklich. Denn eigentlich ist das Buch in diesem Thread völlig falsch untergebracht, da es nämlich keine Neuveröffentlichung von Keene aus diesem Jahr ist. Da ich aber mittlerweile die verquere Logik hier von einigen "Zuständigen" kenne, habe ich trotzdem mal hier gepostet. :D
Lese gerade: Seth Grahame-Smith - Abraham Lincoln: Vampire Hunter
www.hoerspiellobby.de

13

Dienstag, 9. August 2011, 20:46

Im Zweifel darfst du auch zu Büchern, zu denen noch kein eigenes Thema besteht, ein solches aufmachen. Das ist viel übersichtlicher, als solche ewig langen Threads, vor allem auf lange Sicht. :)
...and the book club consists mainly of people who club me with books.

14

Mittwoch, 10. August 2011, 20:14

Für diesen Schund eröffne ich keinen eigenen Thread, Björn. :)
Lese gerade: Seth Grahame-Smith - Abraham Lincoln: Vampire Hunter
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Kai Grimm

Super Moderator

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Beruf: Wäre gerne Lotto-Millionär

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15

Mittwoch, 10. August 2011, 20:36

Für diesen Schund eröffne ich keinen eigenen Thread, Björn. :)

Ich auch erst, wenn es auf Deutsch kommt. Und ich weiß auch schon, welches Posting dann den Thread eröffnen wird... *Monkey
Hm, andererseits: "Neuveröffentlichungen" und "2011" aus dem Titel oben zu entfernen, das geht recht zügig....
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia

D.J.Franzen

Untoter Wankelmann

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16

Samstag, 24. September 2011, 10:56

Hallo zusammen.

Ich habe keinen eigenen Thread für Keenes Buch "Auferstehung" gefunden, denke aber mal, dass dieser Sammelthread mit den VÖ´s von Keene passend für eine Rezi zu diesem Buch ist.

Auferstehung
von Brain Keene

Verlag: Heyne Verlag (11. April 2011), Taschenbuch: 400 Seiten
ISBN-10: 9783453528123
ISBN-13: 978-3453528123

Über den Autor
Brian Keene, geboren 1967, hat bereits zahlreiche Horrorromane veröffentlicht und dafür zweimal den begehrten Bram Stoker Award gewonnen. Zurzeit sind zwei Verfilmungen seiner Romane in Arbeit. Er lebt in Pennsylvania.

Inhalt
Das Ende der Welt ist erst der Anfang…
Was würdest du tun, wenn du in einem Bunker tief unter der Erde eingesperrt wärst? Wenn draußen das Grauen regiert, die Toten auferstehen und Jagd auf die Menschen machen? Was würdest Du tun, wenn plötzlich dein Sohn um Hilfe ruft? Jim Thurmond hat sich diese Fragen hundertmal gestellt, und er kennt auch schon die Antwort: Er muss nach draußen. Allein …

Mein Leseerlebnis …
… war eines der grauenhaftesten, die ich jemals hatte.
Seit Romeros Zombies in seliger Urzeit durch einen Konsumtempel schlurften, bin ich ein Fan dieses Subgenres. Sehr gerne dürfen die Zombies selber dabei eine Entwicklung durchmachen und zum Beispiel schneller oder intelligenter werden. Auch gegen mythisch angehauchte Zombies habe ich nichts einzuwenden.
Im Gegenteil, ein wenig frischer Wind ist gut gegen den Körpergeruch dieser untoten Gesellen.
Aber was Brain Keene da präsentiert, ist unter aller Kanone.

Betreffend den Erzählstil …
… sofern der wirklich vorhanden ist, sollte man schon harte Nerven vorweisen können.
Der Roman beginnt mittendrin (gut gemacht) bei einem der Helden des Romans, der sich in seinem Bunker eingeschlossen hat. Der Bunker wird recht ordentlich beschrieben, ohne das der Autor meine eigenen Bilder überblendet.
Der Held ist fix und fertig.
Und dann geht (im negativen Sinne), die Post ab.
Es folgt eine gedankenschwere Rückblende (Nr.1), die uns zeigt, dass er schon vor der Seuche am Boden war, und dass seine Frau ihn aber gerettet hat, und mit ihren Ersparnissen der Bunker gebaut wurde. Dann folgt mitten in dieser Rückblende aber eine weitere (Nr.2) die uns noch tiefer in die Vergangenheit des Helden führt? Er war also schonmal verheiratet, hat Job, Kohle, Sohn und Haus verloren? Woher kommt denn das aktuelle Haus, wenn doch alle Ersparnisse seiner neuen Frau für den Bunker draufgegangen sind? Hat er sein Haus doch nicht verloren?
Und mit diesem Verwirrspiel ist noch nicht Schluss, denn Keene wechselt innerhalb der Rückblende der Rückblende in weitere Rückblenden, von denen wieder nach vorne (aber immer noch irgendwo in der Vergangenheit) gesprungen wird, und mixt das Ganze mit Eindrücken aus dem Hier und jetzt.
Dann sind wir plötzlich wieder da, wo der Roman angefangen hat, und ein Periskop taucht aus dem Nichts auf, an dem plötzlich gerappelt wird.
UFF!
Was für ein Einstieg!
Nachdem ich das hinter mich gebracht hatte, wechselt Keene zu Held Nummer zwei. Hier geht es nicht ganz so konfus zu, aber ohne eine ordentliche Rückblende will er mich natürlich nicht weiterlesen lassen.
Dann kommt Held Nummer drei auf den Plan, und ich bin verwirrt.
Wo bin ich?
Dann geht es wieder zu Held Nummer 1, von da aus wieder zu Held Nummer zwei und einer abstrusen (Rückblenden)Exkursion in die philosophischen Tiefen der Quantenphysik, wo uns Keene seltsame Quarks (die heißen wirklich so), Strangelets (nein, keine Buletten von Iglo und auch keine neuen Sommersandalen von Deichmann) und vieles andere um die Ohren haut …
Tapfer halte ich aus, und kämpfe mich weiter durch endlose Rückblenden.
Dann kommen die ersten Zombies, die aber keine sind.
"Aha!", denke ich mir. "Jetzt gibt’s Butter bei die Fische, und ich erfahre vielleicht endlich mal, was hier gespielt wird?
Ja, das tue ich.
Und die Idee ist gar nicht mal so übel!
Dann geht es aber wieder bergab, denn die Zombies sind übertrieben redselig. Okay, ich mag Neuerungen wirklich, kann mich mit Zombies anfreunden, die schnell sind, Werkzeuge benutzen und notfalls auch Auto und / oder Motorrad fahren. Auch vor Zombietieren habe ich keine Scheu, selbst wenn es Fische, Kaninchen oder Eichhörnchen sind. Das sorgt zwar zusammen mit den sprachbegabten Reanimierten für manch komischen Moment, etwa dann, wenn einer der Wiedergekehrten an das klingelnde Handy seines jüngsten Opfers geht, lauscht, und dann ein hungriges "Schickt mehr Leute" brummt.
Aber es wird ätzend, weil zu viel des Guten, wenn die Zombies erstmal ellenlange, und total hohle Monologe halten, die selbst einem Politiker aus der hintersten Bank die Schamesröte ins Gesicht treiben würden, oder wenn ein Rudel Zombieeichhörnchen den Helden jagt.
Schließlich kommen noch Held Nummer vier und Fünf ins Spiel, natürlich wieder nicht ohne eine zünftige Rückblende, die mir die jeweilige Person nahe bringen soll, aber einfach nur nervt.
Die Zombies werden immer redseliger und palavern immer erstmal eine Runde um ihr großes Endziel, was mich irgendwie an die Bösewichte aus schlechten C-Movies der 50er erinnert, wo der Böse den Guten nicht einfach ein paar Gramm Blei in die Brust nagelt, sondern erstmal in epischen Versen über seinen Weg an die Weltherrschaft schwadroniert, bevor er den Helden auf besonders perfide Art und Weise umbringen will.
Das war schon out, als James Bond Dr. No jagte.

Das Ende
Ich kämpfe mich tapfer bis zur letzten Seite, immerhin habe ich harte Währung für dieses Buch hingelegt.
Als ich fertig bin (im wahrsten Sinne des Wortes) ist es beinahe eine Erlösung.

Mein Fazit:
Normalerweise gehe ich ein Buch (und eine Rezi) immer respektvoll an, denn einen Roman schreiben, ist keine Sache, die man mal ebenso nebenbei macht. Wenn mir aber dieser Respekt von Seiten des Autoren versagt bleibt, dann werde ich grantig.
Der Erzählstil reicht stellenweise nicht über das Niveau eines Schulaufsatzes mit dem Thema "Meine letzten Sommerferien" hinaus, die Dialoge sind hölzern, wie auch die restliche Sprache des Erzählers, die Figuren platt. Dagegen sind selbst die ältesten Heftromane noch literarische Feinkost. Ideen, die dem Autor während des Schreibens gekommen sind, werden einfach ohne Sinn und Verstand eingefügt, die Actionszenen wirken wie aus einem Comic, bei denen der Zeichner das eine oder andere wichtige Ereignis schlichtweg vergessen hat, und auch sonst ist dieser Roman wahrlich schwere Kost, wenn man einen gewissen Anspruch hat, den selbst die einfachsten "Survival-nach-der-Apoklaypse"-Romane vorweisen können.
Der Leser wird es schon schlucken, denn es geht ja mit weiteren Bänden weiter, wo es nur besser werden kann.
Und das ist respektlos hoch zehn.
Mit diesem Buch hat mich Brain Keene für alle Zeiten von seiner Fanpage geworfen.

17

Samstag, 24. September 2011, 13:51

Schau mal hier: Brian Keene - The Rising & City of the Dead

Und ich dachte schon, ich sei der Spezialfall, der immer wieder Probleme mit der Suchfunktion hat. :)
Lese gerade: Seth Grahame-Smith - Abraham Lincoln: Vampire Hunter
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D.J.Franzen

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18

Samstag, 24. September 2011, 14:14

ARRRGLLL, neineineineien ... kann doch nicht wahr sein *schäm*

Ich kann zur Entschuldigung nur vorbringen, dass my english not the yellow of the egg ist, und ich nicht englischsprachig gesucht habe.

Muss jetzt gleich los (burzeltach Schwiegervater ... hoch die Tassen :D )werde aber nachher (sofern ich noch dazu in der Lage bin) das Ganze umschichten.

Ach ja, und Freunde habe ich mir mit dieser Rezi wohl auch keine gemacht, wa? ?( :)

Aber was solls, jeder hat ´nen anderen Geschmack, und meiner war es eben nicht :Monster:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »D.J.Franzen« (24. September 2011, 14:20)


19

Samstag, 24. September 2011, 14:30

Ich finde, weil es ein eigenständiger, neu aufgelegter Roman ist, passt es hier sehr gut hin.
.
.



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Kai Grimm

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20

Samstag, 24. September 2011, 15:23

Es handelt sich um den ersten Teil des Siqqusim-Buches, nicht wahr?
Ist der umgeschrieben und neu übersetzt worden oder wie erkläre ich mir diese vernichtende Kritik? Gerade der erste Teil war doch ein Befreiungsschlag erster Güte für das gesamte bei Erscheinen recht zahm gewordene Genre und hat damals von mir (was SEHR selten vorkommt) 10 von 10 Punkten bekommen. Das Buch hat schließlich Ideen aus dem Schlachthaus (Anakonda, Blowjob, Bungeejumping), das ist vom Feinsten und ich finde eine Rezi, die auf solche Besonderheiten gar nicht eingeht, schon vorsichtig ausgedrückt fragwürdig. Oder hat Heyne gekürzt?
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia