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DarkWriter

Meister

  • »DarkWriter« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 662

Registrierungsdatum: 20. Juni 2005

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Sonntag, 23. Januar 2011, 15:57

Prey - Outback Overkill

Kate, Matt, Ling, Jason, Annika und Gus, sechs recht
unterschiedliche Freunde, planen einen Ausflug ins australische Outback, um
sich dort von den täglichen Strapazen zu erholen.

Doch schon zu Beginn der Reise merken Gus und Kate, dass
etwas nicht stimmt. Während Kate von Alpträumen geplagt wird, glaubt Gus, einen
Menschen überfahren zu haben.

Als dann auch noch das GPS sowie der Kompass im Wagen
ausfallen und sie in einer abgelegenen Gegend im Kreis fahren, verdichtet sich
die Bedrohung mehr und mehr.

Wer oder was hat hier seine Hände im Spiel und wie sollen
sie dem Grauen entfliehen, das sich wie ein Netz um sie legt – und bald schon
sein erstes Opfer fordert?


Spätestens seit Rec. wissen wir, dass gute Horrorfilme nicht
nur aus den USA kommen. Europa holt auf, Asien ist ohnehin seit Jahren eine
feste Größe, geht es um Mystery und Horror.

Doch auch Australien hat nicht nur „Nachbarn“ und „McLeod’s
Töchter“ zu bieten. Mit Black Water oder Wolf Creek bewiesen die Filmemacher
Down Under, dass sie ihr Handwerk verstehen.

Nun also kommt der bereits 2008 entstandene Film Prey – Outback Overkill in die deutschen
Regale, und zwar in der ungeschnittenen Fassung. Oder, um es mit den Worten von
Berlins Bürgermeister Wowereit zu sagen: „…
und das ist auch gut so
!“

Die Geschichte selbst strotzt nicht unbedingt vor
Innovationen, aber hey – das muss eine Story auch nicht immer. Zumindest ist in
diesem Fall, so viel sei verraten, nicht der psychopatische Serienmörder
unterwegs, der mit Axt und Messer bewaffnet die Freunde abschlachtet. Nein, in
diesem Film ist tatsächlich Übernatürliches am Werke, und das macht Prey zu
einem echten Horror-Streifen.

Hübsche Aufnahmen des australischen Outbacks, ordentlicher
Humor zu Beginn des Films sowie unterschiedliche und damit durchaus
interessante Charaktere verleihen Prey eine gewisse Würze, die den Streifen
angenehm von anderen, rasch produzierten Horror-Filmen abhebt. Während sich
Hollywood also auf die x-te Folge einer inzwischen sattsam bekannten Serie
verlässt, kommt neuer Stoff aus anderen Teilen der Welt. Erfrischend, anders,
spannend. Zumal der Film den Zuschauer auch noch nicht loslässt, wenn der
Abspann über die Mattscheibe flimmert, denn gerade die letzte Szene hat es noch
einmal in sich.

Die Musik im Film ist gut gewählt; hier bekommt man Lust,
sich den Soundtrack zu besorgen.

Fazit: Gut gemachter Horror ohne Längen. Daumen
hoch für Prey!
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2098 - Ich, Killerin :D
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Verwendete Tags

Australien, Fluch, Gore, Horror