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Uwe

Horror-Autor

  • »Uwe« ist der Autor dieses Themas

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1

Donnerstag, 10. Februar 2011, 13:52

Goblin Press - auferstanden von den Toten: Jörg Kleudgens STELLA MARIS

Eigentlich war sie ja längst schon klammheimlich begraben: Jörg Kleudgens GOBLIN PRESS. Alte Ausgaben erzielten teilweise auf Ebay astronomische Summen. Jetzt hat es Jörg Kleudgen wieder gepackt: Als erstes Buch der neuen Ära erscheint sein Roman STELLA MARIS. Danach sind unveröffentlichte Bücher aus dem Nachlass von Michael Knoke geplant.
Ach ja, das Technische: STELLA MARIS ist in einer in Manufaktur (also ganz wie früher!) gefertigten englischen Broschur mit Schutzumschlag gefertigt, ist 96 Seiten stark, kostet 12,- Euro + 2,20 Euro Porto und ist zu beziehen bei joerg@the-house-of-usher.de

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Uwe« (10. Februar 2011, 17:18)


2

Donnerstag, 10. Februar 2011, 15:55

Tolle Nachrichten, Uwe. :]
Habe Jörg gleich mal darum angefragt, auch eine Gelegenheit, die restlichen Archive-CDs zu ordern. :D
.
.



3

Donnerstag, 10. Februar 2011, 16:14

Huch, Nachricht schon raus? Sollte doch erst mit dem naechsten Nekrolog bekannt gegeben werden. Aber gut so, dann wohl alle Eventualitaeten geklaert. Also, ich freue mich auch sehr darauf!!!
Phantastische Grüße
Thomas

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Uwe

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4

Donnerstag, 10. Februar 2011, 17:21

Der NEKROLOG ist heute bei mir eingetroffen. Sorry, wenn ich etwas vorweg genommen haben sollte, aber ich war einfach nur überrascht und begeistert.
Hast du vielleicht eine Abbildung des Covers?

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Siwa

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5

Donnerstag, 10. Februar 2011, 19:08

Wie genial :O. Besonders auf die Werke von Knoke bin ich gespannt!

Yuggoth

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6

Donnerstag, 10. Februar 2011, 19:51

Diese Nachricht hat meiner Zimmerdecke garnicht gut getan, dort klaffen jetzt einige Löcher, da ich
vor Freude mehrmals in die Luft gegangen bin. Jörg habe ich diesbezüglich schon eine Nachricht geschickt.
An eine Wiederauferstehung von GP habe ich im Grunde nicht mehr geglaubt und bin ob dieser guten Nachricht
nun vollkommen aus dem Häuschen. :]

Uwe

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7

Freitag, 11. Februar 2011, 09:56

Ja, und das Beste ist: Der Band ist erhältlich! Ohne jahrelange Vorankündigung, ohne großes Getöse etc - er ist einfach und klammheimlich erschienen! :D

8

Freitag, 11. Februar 2011, 14:02

Ein Neuer ist in der Stadt, und er zieht schnell. :D
.
.



Yuggoth

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9

Freitag, 11. Februar 2011, 20:32

Nachdem ich bei Jörg Kleudgen nachgefragt habe, hat er mir freundlicherweise das farbige Cover zu dem Buch übermittelt. :D


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10

Freitag, 11. Februar 2011, 21:11

saugeil!
:-)
-------------------------------------
NEU: "DIE ERNTEN DES SCHRECKENS" von Markus K. Korb

Elf Erzählungen aus dem Umfeld des Krieges, gesehen mit den Augen eines Phantasten.

www.atlantis-verlag.de

Mammut

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11

Samstag, 12. Februar 2011, 15:55

Ich hab´s auch mal im Vincent Preis Blog veröffentlicht:
http://vincent-preis.blogspot.com/2011/0…ella-maris.html

Mammut

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12

Sonntag, 13. Februar 2011, 11:16

Ach ja, das Technische: STELLA MARIS ist in einer in Manufaktur (also ganz wie früher!) gefertigten englischen Broschur mit Schutzumschlag gefertigt, ist 96 Seiten stark, kostet 12,- Euro + 2,20 Euro Porto und ist zu beziehen bei joerg@the-house-of-usher.de
Stolzer Preis!

13

Sonntag, 13. Februar 2011, 11:48

Stolzer Preis!


Dafuer alles Handarbeit.
Phantastische Grüße
Thomas

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14

Sonntag, 13. Februar 2011, 11:53

Und wie Uwe schon sagte, kein langes Getue und Aufschieben, sondern gleich knallharte Fakten. Solch einen Einsatz löhne ich gerne. :]
.
.



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Mammut

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15

Sonntag, 13. Februar 2011, 11:54

Worum geht es eigentlich in dem Buch? Gibt es eine Inhaltsangabe?

Yuggoth

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16

Sonntag, 13. Februar 2011, 11:59

Worum geht es eigentlich in dem Buch? Gibt es eine Inhaltsangabe?


Ja, die gibt es!

Zum Inhalt:

Nach dem tragischen Tod eines seiner Mitarbeiter zieht sich Jonas Schwarz in ein norddeutsches Seebad zurück. In der verregneten Jahreszeit und als einziger Gast im Ort, lässt er sich von der maritimen Atmosphäre und den Schauergeschichten der Einheimischen gefangen nehmen. Auch ist es gerade der Zeitpunkt, in dem die Bewohner der kleinen Stadt ein Fest vorbereiten, das nur einmal alle dreißig Jahre begangen wird: Hochzeit mit dem Meer. Im Laufe seines Aufenthaltes lernt Jonas die geheimnisvolle Stella kennen. Er verliebt sich in die junge Frau, der die Einheimischen gegenüber eine seltsame Mischung aus Furcht und Respekt zeigen. Mit der Zeit wird für Schwarz im deutlicher, dass die beschauliche Hafenidylle nur Fassade ist. Auf einer Insel vor der Küste macht er eine beunruhigende Entdeckung: Eine Steintafel in den Ruinen einer Abtei weist darauf hin, dass die Hochzeit mit dem Meer alles andere ist, als ein harmloser Brauch aus ferner Vergangenheit.

@ T.H.: Da hast Du vollkommen recht, zumal mich immer wieder, sobald eines der GP-Bücher in meinen Händen liegt, ein seltsames Gefühle der Freude befällt, hier eine kleine Perle in der Hand zu halten.

Mammut

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17

Sonntag, 13. Februar 2011, 12:13

Hier übrigens der vollständigkeithalber das Interview mit Jörg Kleudgen, das Elmar Huber letztes Jahr mit ihm führte:http://vincent-preis.blogspot.com/2010/0…g-kleudgen.html

HarryW

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18

Montag, 14. März 2011, 09:19

Die Novelle liest sich extrem gut. War ich zu beginn noch etwas kritisch wegen des sicher schon zehntausendmal gebrauchten Motivs des Küstenstädtchens, in das sich ein Einzelgänger wegen was-auch-immer zurückzieht und dort eine unheimliche Entdeckung (mit Lovecraft-Touch) macht, hat sich das während dem Lesen sehr schnell verflüchtigt. Jörgs ruhiger Erzählstil und seine Schilderung der Umstände lesen sich glaubwürdig und sind äusserst stimmungsvoll geraten. Lediglich die Hintergründe, wegen derer der Protagonist Hr. Schwartz in die Küstenstadt kam, fand ich etwas zu kurz geraten. Ein bisschen weniger 'unheimliche Ortschaft' und eine Spur mehr 'Background' hätte ich schön gefunden. Zudem wäre ein Lektorat oder zumindest ein Zweitleser gut gewesen, da sich zwar nur sehr wenige Rechtschreibefehler eingeschlichen haben. Dafür fehlen manchmal einzelne Worte oder es stehen zu viele da, als wäre ein Teil des Satzes gelöscht word, aber eben nicht alles, was weg sollte. Ein Tip ist "Stella Maris" deswegen allemal (und zudem ein sehr schönes Sammlerstück).

19

Montag, 14. März 2011, 16:12

Die Novelle liest sich extrem gut. War ich zu beginn noch etwas kritisch wegen des sicher schon zehntausendmal gebrauchten Motivs des Küstenstädtchens, in das sich ein Einzelgänger wegen was-auch-immer zurückzieht und dort eine unheimliche Entdeckung (mit Lovecraft-Touch) macht, hat sich das während dem Lesen sehr schnell verflüchtigt. Jörgs ruhiger Erzählstil und seine Schilderung der Umstände lesen sich glaubwürdig und sind äusserst stimmungsvoll geraten. Lediglich die Hintergründe, wegen derer der Protagonist Hr. Schwartz in die Küstenstadt kam, fand ich etwas zu kurz geraten. Ein bisschen weniger 'unheimliche Ortschaft' und eine Spur mehr 'Background' hätte ich schön gefunden. Zudem wäre ein Lektorat oder zumindest ein Zweitleser gut gewesen, da sich zwar nur sehr wenige Rechtschreibefehler eingeschlichen haben. Dafür fehlen manchmal einzelne Worte oder es stehen zu viele da, als wäre ein Teil des Satzes gelöscht word, aber eben nicht alles, was weg sollte. Ein Tip ist "Stella Maris" deswegen allemal (und zudem ein sehr schönes Sammlerstück).


Yes!

Sehe ich genau so! Ein paar Mehr Worte dazu spaeter.
Phantastische Grüße
Thomas

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20

Donnerstag, 17. März 2011, 08:25

Vorsicht Spoiler


Ich kann mich Harald in vielen Punkten anschließen. Die Schreibe ist so gut, dass es mir unheimliche Freude bereitete mit auf die Erkundungsgänge von Herrn Schwartz zu gehen. Unaufgeregt und sehr liebevoll werden kleinste Details beschrieben und man merkt, dass der Autor über ein umfangreiches Begriffsfachwissen über die maritime Lebenswelt mitbringt und dieses gekonnt anwendet. Weiterhin zeichnet er ein stimmungsvolles Gesamtbild, indem das jeweilige Wetter sich passend in die Stimmungslage der Geschichte einfügte. Als Leser habe ich zu Beginn das Wetter sogar dramatischer empfunden, als es dann doch war. Bei dem ersten Nebel, der aufzog, war ich überrascht, dass er die kleine Insel von seinem Zimmer sehen konnte. Und bei dem heftigen Regen wunderte ich mich über die Betriebsamkeit in den Straßen, aber letzteres stimmt schon. In Norddeutschland gibt es kein schlechtes Wetter. ;)
Dann kam für mich die Wendung im letzten Drittel, da wurde nach meiner Meinung das beschauliche Tempo nicht mehr eingehalten und die Handlung sprintete überhastet ihrem Ende entgegen. Seine Besinnunslosigkeit, das Fest auf der Insel, warum niemand angeblich auf dem Fest anwesend war, die Vorgeschichte um Professor Baton, die Legende um Stella Maris. Die Spuren sind großartig ausgelegt worden und werden zum Ende schnell abgeklappert. Das war sehr schade, ich als Leser war so in Stimmung gebracht worden, dass ich auch noch weitere Seiten vertragen hätte.
Großartig fand ich den Übergang der Stella Maris zur "Molluske" beim Liebesspiel. Großartige Beschreibung im Vorfeld, ohne zu viel zu verraten, aber ihre Erscheinung erinnerte mich schon zu Beginn an im Wasser schwebende Meereslebewesen.

Insgesamt hat es sehr viel Spaß gemacht, zu lesen, aber es endete überhastet. 7,5 von 10 Punkten.

Ich rätsel immer noch über den Schauplatz, auf den nordfriesischen Inseln kann es nicht spielen. Da begrüßt man sich nicht mit "Moin,Moin" "Moin,Moin" ist da schon schnacken und das tut dort keiner. Hm?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »vincentvoss« (24. März 2011, 13:24)


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