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HarryW

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  • »HarryW« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 21. Februar 2011, 09:36

Die Nibelungen-Sage in Romanform

Kennt hier jemand eine wirklich empfehlenswerte Romanform der Nibelungen-Sage? Ähnlich wie bei der Grals-Legende gibt's fast unüberschaubar viel Material - da die guten rauszupicken ist echt schwierig.

Schatten

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2

Montag, 21. Februar 2011, 10:24

Also ich habe zwei Ausführungen mit denen ich sehr zufrieden bin.
1. Friedrich Schreyvogel, Die Nibelungen. Ein Antiquarisches Stück, Druck von Adolf Holzhausens Nachfolger, Wien VII. 1941Zeitgeschichte Verlag Berlin.
2. Nibelungen, illustriert mit Holzschnitten und Zeichnungen von Julius Schnorr von Carolsfeld und Eugen Neureuther. Eine Reprintausgabe von einem Original von 1843. Eine Superausgabe in alter Schrift und Sprachform.
als 3. habe ich noch Rheingold von Stephan Grundy. Hier die Finger weg. Katastrophal.

Schatten
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Solitaire

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3

Montag, 21. Februar 2011, 10:48

Es ist vielleicht nicht ganz das, was du suchst,aber ich finde den Roman so gut, dass ich ihn erwähnen möchte: ein phantastischer Roman, der die Nibelungensage nicht "nacherzählt" , aber sich stark auf den Stoff bezieht:

Lernet- Holenia: Der Mann im Hut.

Absolut empfehlenswert!

DarkWriter

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4

Montag, 21. Februar 2011, 11:20

Hohlbein hat zusammen mit Torsten Dewi "Der Ring der Nibelungen" verfasst. Davon habe ich recht viel Gutes gehört. Da ich quasi mit der Sage aufwuchs - ich bin immerhin nach ihr benannt, meine Mutter kommt aus Worms - habe ich keine Bücher dazu gelesen. Lediglich die Handschriften, die ja im Web zu finden sind. Die ISBN des Romans von Hohlbein lautet 978-3453530263, das Buch kostet bei Amazon 12 Euro

Grüße
2098 - Ich, Killerin :D
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Kai Grimm

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5

Montag, 21. Februar 2011, 15:53

Mir gefiel auch Hohlbeins "Hagen von Tronje" recht gut. Das Ende Siegfrieds mal aus anderer Sicht....
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia

6

Montag, 21. Februar 2011, 16:22

Ich bin mit einer Neuerzählung des Stoffs sozialisiert worden, und die war nicht übel: von Franz Fühmann.

Eine moderne Adaption, zwar fuers Theater, aber auch so gut lesbar, weil von einem grossartigem Autor:
Helmut Krausser, "Unser Lied. Gesang vom Untergang Burgunds - Niebelungendestillat", aus der Sicht des Antihelden Hagen.
Phantastische Grüße
Thomas

Meine Grafiken im Netz:
www.fksfl.de/phantastische-ansichten/index.html

...und auf xarto.de

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »T.H.« (21. Februar 2011, 16:30)


HarryW

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7

Montag, 21. Februar 2011, 16:23

Das klingt ja nach ganz viel gutem Material. Herzlichen Dank für die Tips ... dann werde ich mich mal reinknien.

Beiträge: 6

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8

Donnerstag, 28. Juli 2011, 23:52

Das Buch von Hohlbein sollte ich mir irgendwann mal holen. Danke für den Hinweis.

Nina

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9

Freitag, 29. Juli 2011, 01:13

Wobei man immer bedenken sollte, dass Bücher wie "Hagen von Tronje" (hat mir übrigens auch gut gefallen) letztendlich keine Nacherzählungen, sondern Fantasy sind. Das ist sicher nichts für Leute, die die Handlung der Nibelungensage einfach bloß mal kennenlernen wollen, ohne sich durch Mittelhochdeutsch zu quälen, sondern mehr für Personen, denen das entweder egal ist oder die die Sage bereits in Grundzügen können. (Das erinnert mich an meine Mama, die anno dazumals meinte: "Ihr nehmt doch gerade die Sagen in der Schule durch. Ich habe im Fernsehprogramm gesehen, dass sie heute "Herkules" spielen. Das war aber dann die Serie mit Kevin Sorbo. Mir hat es damals gefallen, sie meinte alle halbe Minute mal: "So was das aber nicht!" :) )
An Fantasyromanen gibt es viel, ganz nett ist Kai Meyers "Nibelungengold". (Nett - nicht herausragend.)

Einen guten Einblick in den Stoff hingegen geben Michael Köhlmeiers Erzählung ("Die Nibelungen: Neu erzählt".) Er erzählt teils ausschweifend, teils flapsig, diverse Sagenstoffe und auch so Sachen wie die Bibel nach. Da hat man nach dem Konsum seiner Werke einen echt guten Überblick über den Stoff und so ist es auch hier.

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