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Mammut

Der ErnstFall

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Donnerstag, 10. März 2011, 20:39

Die Nominierungsliste des Vincent Preis 2010

Hier das Ergebnis der Nominierungsrunde des Vincent Preis 2010:
1.Bester deutschsprachiger Roman
Cecille Ravencraft - Im Zentrum der Spirale (Verlag Torsten Low)
Harald A. Weissen - Begegnung mit Skinner (Sieben Verlag)
Ralph Haselberger - Fast tot (Persimplex Verlag)
Sebastian Fitzek - Der Augensammler (Droemer)
Thomas Finn - Weißer Schrecken (Piper)
2. Bestes internationales Literaturwerk
Brett McBean - Die Mutter (Festa)
Brian Keene - Totes Meer (Heyne)
Jack Ketchum - Schwestern (Atlantis)
Joe Hill - Teufelszeug (Heyne)
Simon Clark - Vampyrrhic (Wurdack)
Stephen King - Zwischen Nacht und Dunkel (Heyne)
3. Beste deutschsprachige Kurzgeschichte
Arthur Gordon Wolf - Die Dunwich-Pforte (Dunwich)
Christian Endres - Die Zombies von Oz (Die Zombies von Oz)
Jakob Schmidt - Im Himmel (Zwielicht 2)
Marcus Richter - Feuerhaut (Zwielicht 2)
Torsten Scheib - Motten (Zwielicht 2))
4. Beste Grafik aus dem deutschsprachigem Raum

Björn Ian Craig - Casus Belli (Eloy Edictions)
Heinrich Kley - Ein Gänsekiel aus Schwermetall (Medusenblut)
Lars Maria Maly - Stein (Eloy Edictions)
Mark Freier: Das Haus am Waldrand (Blitz)
Michael Preissl – Samhane (Voodoo Press)
5. Beste deutschsprachige Anthologie/Kurzgeschichtensammlung/Magazin

Alisha Bionda - Advocatus Diaboli, Edition Roter Drache (Anthologie)
Michael Schmidt - Zwielicht 2, Eloy Edictions (Anthologie)
Patrick Grieser - Dunwich, Basilisk (Anthologie)
Torsten Scheib - Casus Belli, Eloy Edictions (Anthologie)
Thomas Fröhlich & Peter Hiess - Das Buch der lebenden Toten, Evolver.Books (Anthologie)
6. Bestes Hörbuch/Hörspiel
Ernst Vlcek - Dorian Hunter 10.1 u 10.2 (Zaubermond Audio)
Carsten Fehse - Schrei der Angst 2 - Feeder (Marctropolis)
H.P. Lovecraft - Gruselkabinett 44+45 - Berge des Wahnsinns (Titania Media)
Jörg Kleudgen /The House of Usher - Archive 1/Cosmogenesis (Eigenverlag)
M.R. James - Nachtmahr - 3 Verlorene Herzen (Wolpertinger Hörbücher)
7. Sonderpreis
Dan Schocker für sein Lebenswerk
Frank Festa für verlegerische Tätigkeiten
Jason Dark für sein Lebenswerk
Jörg Kaegelmann für den Blitz Verlag
Michael Knoke für sein Lebenswerk

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Mammut« (10. März 2011, 22:07)


Mammut

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Donnerstag, 10. März 2011, 20:58

Der Vincent Preis 2010 ist die vierte Auflage des Horrorliteraturpreises. Im ersten Jahr 2007 standen nur Kurzgeschichten zur Wahl, seit 2008 wurde die Anzahl der Kategorien ausgeweitet. Dieses Jahr feiern die Sparten „Bestes Internationales Literaturwerk“ und der „Sonderpreis“ ihr Debüt.
Hier das Ergebnis der Nominierungsrunde des Vincent Preis 2010. Insgesamt stimmten 62 Personen ab, davon waren 49 Stimmen gültig.
1.Bester deutschsprachiger Roman
Insgesamt wurden 97 Stimmen in dieser Kategorie abgegeben und 29 Romane vorgeschlagen. Erfasst hatten wir 36 Einzelromane sowie 39 Serienromane, dazu kommt noch eine erkleckliche Anzahl an Heftromane, die nicht extra aufgeführt wurden.
Cecille Ravencraft - Im Zentrum der Spirale (Verlag Torsten Low)
Die deutschsprachige Version ihres Debütromans brachte Cecille Ravencraft sofort eine verdiente Nominierung für den Vincent Preis ein. Das ungewöhnliche Menschenfresser-Drama besticht durch unvorhergesehene Wendungen und ambivalente Figuren.
Harald A. Weissen - Begegnung mit Skinner (Sieben Verlag)
Hätte Clive Barker “Alice im Wunderland“ geschrieben, es wäre wohl ähnlich wie Harald Weisens „Begegnung mit Skinner“ ausgefallen. Laikas Suche nach ihrer Kreativität verlässt ausgetretene Pfade und präsentiert mit den letzten Illusionisten - Skinner - eine Figur, von der wir gerne mehr lesen würden.
Ralph Haselberger - Fast tot (Persimplex Verlag)
Als die vier Apokalyptischen Schreiber verzaubern sie jeden Con. Das erste eigene Werk von „Tod“ und direkt eine Nominierung für den Vincent Preis. Herzlichen Glückwunsch!
Sebastian Fitzek - Der Augensammler (Droemer)
Der wohl prominenteste Autor unter den Nominierten konnte bereits letztes Jahr Platz 4 in der Kategorie „Bester Roman“ für „Splitter“ verbuchen. Die phantastischen Elemente, sowie die augenzwinkernde Over-the-Top-Umsetzung in „24“-Stil machen auch „Der Augensammler“ zu einem Anwärter auf den Vincent Preis.
Thomas Finn - Weißer Schrecken (Piper)
Ein Nikolaus-Horrorroman, der in Bayern spielt. Die Meinungen im Horror-Forum waren eindeutig und so wundert es nicht, dass „Weißer Schrecken“ auf der Nominierungsliste landete.

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Donnerstag, 10. März 2011, 21:08

2. Bestes internationales Literaturwerk
Insgesamt wurden 69 Stimmen in dieser Kategorie abgegeben und 34 Romane vorgeschlagen, erfasst hatten wir in unserer Liste 122 Romane.
Brett McBean - Die Mutter (Festa)
Der Australier Brett McBean landete mit seiner ersten deutschen Veröffentlichung direkt einen Hit. Die Mutter ist kein typischer Horrorroman, sondern eine Art Road Movie des Grauens und führt uns weit über die normalen Grenzen hinaus. Eine Geschichte, die nichts für schwache Nerven, und oft der Realität einen Spiegel vorhält.
Brian Keene - Totes Meer (Heyne)
Zombies sind allgegenwärtig. Briane Keene, der neue Shooting Star am Horrorhimmel bringt den Leser auf eine deprimierende Reise durch ein Land, in dem die Zombies die Macht übernehmen.
Jack Ketchum - Schwestern (Atlantis)
Jack Ketchum ist ein Autor ultraharter Horrorromane, die in der Heyne Hardcore Reihe erscheinen. Schwestern ist eine Westernhorrornovelle, die im rührigen Atlantis Verlag sowohl als Hardcover wie als Paperback erschienen ist.
Joe Hill - Teufelszeug (Heyne)
Joe Hill, Sohn von Stephen King, mit seinem zweiten Roman.
Simon Clark - Vampyrrhic (Wurdack)
Im englischen Original bereits 1989 erschienen, wurde die deutsche Version von Simon Clarks „Vampyrrhic“ trotz Blutsauger-Hysterie erst 2010 im Verlag von Ernst Wurdack veröffentlicht. Clarks Vampire sind keine edlen und leidenden Geschöpfe, sondern brutale und blutdurstige Sklaven selbstsüchtiger Götter. Diese faszinierende Kombination, gepaart mit der britisch-schrägen Umsetzung, machen „Vampyrrhic“ zu einem Vincent-Kandidaten in der neuen Kategorie „Internationales Literaturwerk“.
Stephen King - Zwischen Nacht und Dunkel (Heyne)
Über King schreiben, würde heißen, Eulen nach Athen zu tragen. Niemand wird es wundern, seine Kurzgeschichtensammlung auf der Nominierungsliste zu finden.

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Donnerstag, 10. März 2011, 21:19

Insgesamt wurden 100 Stimmen in dieser Kategorie abgegeben und 32 Grafiken vorgeschlagen.
Björn Ian Craig - Casus Belli (Eloy Edictions)
Der Schweizer Björn Ian Craig hat einen ganz eigenen Stil und zauberte mit Casus Belli ein wirklich beeindruckendes Motiv hin, das für sich allein ein Kaufgrund für das Buch ist.
Heinrich Kley - Ein Gänsekiel aus Schwermetall (Medusenblut)
Die Heavy Metal Phantastik Anthologie aus dem Hause Medusenblut wurde kongenial von Heinrich Kley optisch umgesetzt und bietet schwermütig düstere Atmosphäre.
Lars Maria Maly - Stein (Eloy Edictions)
Der Leipziger Lars Maria Maly sollte auch jedem im Forum ein Begriff sein. Stein bietet die richtige Portion Grauen, die man vor allem beim näheren Hinsehen erkennt. Nach 2008 die zweite Nominierung von Maly in der Grafikkategorie.
Mark Freier: Das Haus am Waldrand (Blitz)
Mark Freiers Motive sind allgegenwärtig in der deutschen Phantastikszene. Er ist dreimaliger Gewinner des Vincent Preis und so verwundert es nicht, dass er erneut auf der Nominierungsliste vertreten ist.
Michael Preissl – Samhane (Voodoo Press)
Michael Preissl ist Verleger und Grafiker. Samhane ist ein gelungener Einstand zum Vincent Preis und trägt ein fast schon klassisch-modernes Motiv.

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Donnerstag, 10. März 2011, 21:28

5. Beste deutschsprachige Anthologie/Kurzgeschichtensammlung/Magazin

Insgesamt wurden 116 Stimmen in dieser Kategorie abgegeben und 34 Werke vorgeschlagen, unsere Liste umfasste dabei 53 Werke.
Alisha Bionda - Advocatus Diaboli, Edition Roter Drache (Anthologie)
Wie ist es möglich, Eingang in die Hölle zu finden? Welche Referenzen werden von Luzifer gut geheißen und akzeptiert? Diese Frage stellte Alisha Bionda ihren Autoren, die sich mannigfaltige Begründungen und Beweggründe ausdachten, um den Herrn der Hölle gütlich zu stimmen. Dazu ist „Advocatus Diaboli“ in seiner gebundenen Form und mit den Innengrafiken von Andrä Martyna, das Musterbeispiel einer schön gestalteten Anthologie.
Michael Schmidt - Zwielicht 2, Eloy Edictions (Anthologie)
Letztes Jahr überzeugte „Zwielicht 1“ durch seine Sammlung hochkarätiger und überraschender Geschichten und belegte aus dem Stand Platz 1 in der Kategorie „Beste Kurzgeschichtensammlung/Beste Anthologie“. „Zwielicht 2“ tritt nun an, den Erfolg zu wiederholen.
Patrick Grieser – Dunwich - Ein Reiseführer, Basilisk (Anthologie)
Nach dem phänomenalen Erfolg des „Arkham-Reiseführers“, waren auch die 99 Exemplare des Dunwich-Reiseführers bereits vor Erscheinen ausverkauft. Zu den nationalen Autoren, wie Uwe Voehl, Arthur Gordon Wolf und Tobias Bachmann, die Lovecrafts Schöpfung huldigen, gesellen sich hier auch internationale Autoren.
Torsten Scheib - Casus Belli, Eloy Edictions (Anthologie)
Casus Belli ist eine Sammlung über Geschichten zu den beiden großen Weltkriegen und war leider schon kurz nach Erscheinen ausverkauft. Eine sehr abwechslungsreiche Sammlung, in der neben den deutschsprachigen Autoren auch der ein oder andere internationale Künstler vertreten ist.
Thomas Fröhlich & Peter Hiess - Das Buch der lebenden Toten, Evolver Books (Anthologie)
Zombies sind allgegenwärtig, bieten allerdings wenig Abwechslung sollte man meinen. Das Gegenteil beweist „Das Buch der lebenden Toten“, die erste Anthologie im neuen Wiener Verlag Evolver books. Eine spannende Reise durch die unterschiedlichen Facetten der Zombiestory.

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Donnerstag, 10. März 2011, 21:36

Ich habs erst gerade gelesen – ich soll für den Vincent Preis nominiert sein???!!! Wow so genial!!!
Mach gerade ein paar Freudensaltos…… aber glauben kann ichs fast nicht… Bin momentan einfach nur happy! Danke an alle die mich vorgeschlagen haben!

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Donnerstag, 10. März 2011, 21:40

Im Chat wurdest du gefeiert. Es stimmt also.

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Donnerstag, 10. März 2011, 21:46

6. Bestes Hörbuch/Hörspiel
Insgesamt wurden 68 Stimmen in dieser Kategorie abgegeben und 32 Hörspiele/bücher vorgeschlagen, unsere Liste umfasste 81 Werke.
Ernst Vlcek - Dorian Hunter 10.1 u 10.2 – Der Folterknecht (Zaubermond Audio)
Die Abschlussfolge(n) des ersten Dorian Hunter-Zyklus greifen ausführlich in die Vergangenheit des Dämonenkillers und offenbaren endlich, was bereits in einzelnen Szenen der Serie angeklungen ist. Geschrieben, inszeniert und produziert von Vincent Preis-Träger Marco Göllner, der mit seinem innovativen und kompromisslosen Inszenierungsstil „Dorian Hunter – Der Folterknecht“ zu einem verdienten Kandidaten für den Vincent Preis macht.
Carsten Fehse - Schrei der Angst 2 - Feeder (Marctropolis)
Saw“ für die Ohren bietet die kompromisslose „Feeder“-Saga aus der Reihe „Schrei der Angst“. Dem neu gegründeten Label Marctropolis der Brüder Marc und Carsten Fehse, gelingt mit Folge 2 („Spuren aus Blut“) der Serie um den FBI-Agenten Del Canto und dessen Jagd auf den „Fütterer“, ein würdiger Anwärter auf den Vincent Preis.
H.P. Lovecraft - Gruselkabinett 44+45 - Berge des Wahnsinns (Titania Media)
H.P. Lovecarft erfreut sich ungebrochener Beliebtheit. Beim Vincent Preis 2009 war DER TEMPEL aus dem Hause Titania-Medien einer der Preisträger. Heuer ist es die Gruselkabinett-Doppelfolge BERGE DES WAHNSINNS, die antritt, Titanias Ehre zu verteidigen.
Jörg Kleudgen /The House of Usher - Archive 1/Cosmogenesis (Eigenverlag)
Einem “Dachbodenfund” von Jörg Kleudgen haben wir diese gesprochene Sammlung von fünf Geschichten aus „Cosmogenesis“ zu verdanken. Das Hörbuch war beim Blitz-Verlag geplant, wurde aber nie realisiert. 2010 ist es – mit Jörg Kägelmanns Einverständnis - als Auftakt der selbstverlegten „Archive“-Reihe von „The House of Usher“ auf 2CDs erschienen.
Gelesen von Christian von Aster.
M.R. James - Nachtmahr - 3 Verlorene Herzen (Wolpertinger Hörbücher)
Die Wolpertinger konnten 2010 aus dem Stand den Vincent Preis für ihre Hörspielversion von Lovecrafts „Das Grauen von Dunwich“ mit nach Hause nehmen. Obwohl es 2010 sehr ruhig war um die Wolpertinger, hat es ihre Adaption der M.R. James-Geschichte „Verlorene Herzen“ wieder auf die Nominierungsliste des Vincent geschafft.
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Donnerstag, 10. März 2011, 21:56

3. Beste deutschsprachige Kurzgeschichte
Insgesamt wurden 87 Stimmen in dieser Kategorie abgegeben und 78 KG vorgeschlagen, erfasst hatten wir in unserer Liste 394 Kurzgeschichten. Je sieben Mal waren Geschichten aus „Dark Vampire“ und „Zwielicht2“ vorgeschlagen, gefolgt von „Advocatis Diabolus“ und „Casus Belli“ mit je 5mal.
Arthur Gordon Wolf - Die Dunwich-Pforte (Dunwich)
Arthur Gordon Wolf ist wohl allen im Forum bekannt. Sein Roman „Katzendämmerung“ war 2008 ebenfalls für den Vincent Preis nominiert. Seine Kurzgeschichten erscheinen ebenfalls quer verstreut in den einschlägigen Publikationen. „Dunwich“ ist leider nicht mehr erhältlich. Aber vielleicht erklärt sich Arthur bereit, die Geschichte online zur Verfügung zu stellen.
Christian Endres - Die Zombies von Oz (Die Zombies von Oz)
Christian Endres ist ein sehr produktiver Autor. Neben diversen Romanen erschienen auch Kurzgeschichtensammlungen. Die Zombies von Oz erschienen im Atlantis Verlag. Christian gewann in der Vergangenheit schon den DPP für die Beste Kurzgeschichtensammlung (Sherlock Holmes und das Uhrwerk des Todes) und mit "Feuerteufel" (aus: Disturbania - Atlantis) in der Kategorie Kurzgeschichte.
.
Jakob Schmidt - Im Himmel (Zwielicht 2)
Im Himmel“ ist die etwas andere Horrorgeschichte. Jakob schaffte damit die zweite Nominierung in Folge, nachdem letztes Jahr „Eine andere Wildnis“ den dritten Platz erlangte.
Marcus Richter - Feuerhaut (Zwielicht 2)
Feuer und seine Auswirkungen sind immer wieder faszinierend. Marcus geht in „Feuerhaut“ noch einen Schritt weiter und präsentiert eine sehr bewegende, mitreißende, aber nicht immer einfache Geschichte, die mich auch nach mehrmaligen Lesen begeistert. Es ist die zweite Nominierung nach dem 3.Platz beim Vincent Preis 2007.
Torsten Scheib - Motten (Zwielicht 2)
Eigentlich war „Besessen“ für Zwielicht 2 vorgesehen. Doch dann bot mir Torsten „Motten“ an und so gab es einen Geschichtentausch. „Motten“ ist eine moderne Art des Splatterpunk und zeigt Torsten Scheib von seiner besten Seite und bringt ihm die dritte Nominierung in Folge ein, nach „Gute Ansätze“ (7.Platz) und „Götterdämmerung“ (2.Platz).

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Donnerstag, 10. März 2011, 22:04

7. Sonderpreis
Insgesamt wurden 71 Stimmen in dieser Kategorie abgegeben und 14 Vorschläge eingereicht.
Dan Schocker für sein Lebenswerk
Der Erfinder des Horrorheftromans darf bei der ersten Wahl zum Sonderpreis für den Vincent nicht fehlen. Mit „Das Grauen schleicht durch Bonnards Haus“ startete der leider schon verstorbene Autor seine Larry Brent Serie, für die er, ebenso wie für „Macabros“, wohl bis in alle Ewigkeit unsterblich bleiben wird. Nachdrucke seiner Romane erscheinen aktuell bei Blitz.
Frank Festa für verlegerische Tätigkeiten
Frank Festas Verlag ist sowas wie der Mercedes der Kleinverlagsszene und bietet immer wieder sehr lesenswerten Stoff, dass es schwerfällt, einzelne Werke hervorzuheben. Die Konstanz, mit der er hochwertige Horrorliteratur herausgibt, führt völlig verdient zur Nominierung.
Jason Dark für sein Lebenswerk
Wer kennt nicht den Geisterjäger von Scotland Yard, der 1973 mit „Die Nacht des Hexers“ das Licht der Welt erblickte. Ist Dan Schocker der „Erfinder“ des Horrorheftromans, dann hat Jason Dark ihn in kommerzielle Höhen gebracht. Seine Romane werden entweder geliebt oder verdammt, eine Vincent Preis Nominierung war auf jeden Fall selbstverständlich.
Jörg Kaegelmann für den Blitz Verlag
Jörg Kaegelmann ist der Blitz Verlag. Gestartet mit Heftromannachdrucken im Paperbackformat, zeigt das Programm des Blitz Verlags mittlerweile eine staatliche Anzahl unabhängiger Horror- und Mysteryromane in edler Ausstattung, die regelmäßig auf den Nominierungslisten des Vincent erscheinen.
Michael Knoke für sein Lebenswerk
Michael Knoke verstarb letztes Jahr und das nach einem hoffnungsvollen Comeback mit der Nominierung seines Romans „Im Wendekreis der Angst“ (Eloy Edictions). Dieses Jahr erschien „Im Tal des Grauens“ bei Voodoo Press, 2011 folgt die Gemeinschaftsarbeit mit Jörg Kleudgen „Totenmaar“ im Blitz-Verlag. Als eine Art Vermächtnis werden von Jörg Kleudgen weitere Werke posthum in der Goblin Press herausgegeben, wo Michael Knoke auch seine ersten Veröffentlichungen feierte.

11

Donnerstag, 10. März 2011, 22:17

Fertigst Du noch Listen mit hervorgehobenen Namen und Titeln an, Michael?
.
.



Nina

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Beiträge: 1 189

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Wohnort: Österreich

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12

Donnerstag, 10. März 2011, 22:31

Herzlichen Glückwunsch an alle Nominierten!
Es war spannend, das Ganze "live" im Chat des HF mitzuverfolgen.

13

Freitag, 11. März 2011, 00:42

„Dunwich“ ist leider nicht mehr erhältlich. Aber vielleicht erklärt sich Arthur bereit, die Geschichte online zur Verfügung zu stellen.

Ich war wirklich mehr als überrascht, meine Story unter den letzten fünf wieder zu finden. Vielen Dank an all diejenigen, die mir ihre Stimme gegeben haben - und auch denen MANY THANKS, die für die Anthologie gestimmt haben. Im Gegenzug beglückwünsche ich natürlich alle Nominierten in allen Kategorien! Was die Mischung betrifft, so finde ich, kann sich die Liste wirklich sehen lassen!
Wer also nicht das Glück hatte, einen der wenigen Dunwich- Reiseführer ergattern zu können, kann bei Interesse nun zumindest meine Erzählung lesen. Über Feedback (öffentlich erst nach der Wahl - ansonsten per PN oder Mail) würde ich mich natürlich sehr freuen!
Die pdf- Datei gibt's auf meiner Homepage und natürlich hier im Forum: DIE DUNWICH- PFORTE
(am einfachsten geht's mit "LINK speichern unter")
Viel Spaß beim Schmökern! :D

Timo Kümmel

Fortgeschrittener

Beiträge: 276

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14

Freitag, 11. März 2011, 01:40

Einen dicken Glückwunsch für alle Nominierten - und viel Glück für die Hauptrunde :] !!!

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15

Freitag, 11. März 2011, 06:39

Herzlichen Glückwunsch an die Nominierten, vor allem an die, die sich hier im Forum tummeln. Super!

Mammut

Der ErnstFall

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16

Freitag, 11. März 2011, 07:55

Die Ergebnisse befinden sich auch im Blog:

http://vincent-preis.blogspot.com/2011/0…cent-preis.html

Jakob

Mandate Schoolman

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Wohnort: Berlin

Beruf: Übersetzer

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17

Freitag, 11. März 2011, 08:48

Cool! Das klingt zwar nach einer Floskel, aber: Ich habe auf eine Nominierung gehofft, aber doch nicht so recht damit gerechnet ...
Damit habe ich dann auch mal eine Horror-Leseliste, nachdem ich vor der Nominierungsrunde praktisch gar nichts gelesen hatte und mich deshalb auch nicht beteiligen konnte.

HarryW

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Registrierungsdatum: 7. September 2005

Wohnort: Schweiz

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18

Freitag, 11. März 2011, 08:56

Auch von meiner Seite ein herzliches Dankeschön! Dass es Skinner unter die Nominierten geschafft hat, überrascht mich jetzt doch. Aber viel mehr motiviert es mich, weiter in die Tasten zu hauen!

Gruss und thx an alle
Harry

Marcus

Schüler

Beiträge: 78

Registrierungsdatum: 16. April 2008

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19

Freitag, 11. März 2011, 10:07

Auch von mir die höchsten Lobpreisungen an alle, die es auf die Nominierungslisten geschafft haben, und natürlich schade um alle, die vermutlich ziemlich knapp dran vorbeigeschrammt sind. Ich schätze, es gab so einige Kategorien, bei denen das Ergebnis mit der Apothekerwaage gemessen werden mußte. Umso besser, dass auch meine Geschichte in den Olymp der deutschsprachigen Horrorkurzgeschichte gehievt wurde. Danke an alle, denen meine Geschichte einen Teil ihrer Stimme wert war. Ist ja schon sowas wie´n Schulterklopfer.

Also, danke nochmal, unter den besten Fünf reicht ja schon- Ihr könnt jetzt in der Endrunde für die "richtig" guten Geschichten stimmen

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Freitag, 11. März 2011, 10:43

Damit habe ich dann auch mal eine Horror-Leseliste, nachdem ich vor der Nominierungsrunde praktisch gar nichts gelesen hatte und mich deshalb auch nicht beteiligen konnte.
Das hört sich doch gut an.

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