7. Sonderpreis
Insgesamt wurden 71 Stimmen in dieser Kategorie abgegeben und 14 Vorschläge eingereicht.
Dan Schocker für sein Lebenswerk
Der Erfinder des Horrorheftromans darf bei der ersten Wahl zum Sonderpreis für den Vincent nicht fehlen. Mit „Das Grauen schleicht durch Bonnards Haus“ startete der leider schon verstorbene Autor seine Larry Brent Serie, für die er, ebenso wie für „Macabros“, wohl bis in alle Ewigkeit unsterblich bleiben wird. Nachdrucke seiner Romane erscheinen aktuell bei Blitz.
Frank Festa für verlegerische Tätigkeiten
Frank Festas Verlag ist sowas wie der Mercedes der Kleinverlagsszene und bietet immer wieder sehr lesenswerten Stoff, dass es schwerfällt, einzelne Werke hervorzuheben. Die Konstanz, mit der er hochwertige Horrorliteratur herausgibt, führt völlig verdient zur Nominierung.
Jason Dark für sein Lebenswerk
Wer kennt nicht den Geisterjäger von Scotland Yard, der 1973 mit „Die Nacht des Hexers“ das Licht der Welt erblickte. Ist Dan Schocker der „Erfinder“ des Horrorheftromans, dann hat Jason Dark ihn in kommerzielle Höhen gebracht. Seine Romane werden entweder geliebt oder verdammt, eine Vincent Preis Nominierung war auf jeden Fall selbstverständlich.
Jörg Kaegelmann für den Blitz Verlag
Jörg Kaegelmann ist der Blitz Verlag. Gestartet mit Heftromannachdrucken im Paperbackformat, zeigt das Programm des Blitz Verlags mittlerweile eine staatliche Anzahl unabhängiger Horror- und Mysteryromane in edler Ausstattung, die regelmäßig auf den Nominierungslisten des Vincent erscheinen.
Michael Knoke für sein Lebenswerk
Michael Knoke verstarb letztes Jahr und das nach einem hoffnungsvollen Comeback mit der Nominierung seines Romans „Im Wendekreis der Angst“ (Eloy Edictions). Dieses Jahr erschien „Im Tal des Grauens“ bei Voodoo Press, 2011 folgt die Gemeinschaftsarbeit mit Jörg Kleudgen „Totenmaar“ im Blitz-Verlag. Als eine Art Vermächtnis werden von Jörg Kleudgen weitere Werke posthum in der Goblin Press herausgegeben, wo Michael Knoke auch seine ersten Veröffentlichungen feierte.