OK, dann vermelde ich mal, das ich durch bin. Ging an und für sich recht flott, das Buch hat auch eine große Schrift - was ich als überaus angenehm empfunden habe. Manchmal ist die kleine Schrift doch auch Sparsamkeit am falschen Platz ...
Das Buch ist an und für sich vom Aufbau her einerseits ein Jugendbuch mit bekannten Zutaten. Zwei Handlungsstränge, der eine aus Sicht eines als Bub verkleideten Mädchens, der andere aus Sicht eines Jungen, der Erbe eines ganzen Reiches ist. Das ist O.K., denn altbewährt ist auch oft gut, vorausgesetzt, es kommen so wie hier auch neue Zutaten hinzu!
Da ist einerseits diese Parallelweltgeschichte und so weit ich das beurteilen, ist da auch recherchiert worden. Es hätte tatsächlich einiges anders laufen können und der Rest ist halt Fantasy. Interessant finde ich die Teilung der Welt in die der Mechanisten, die sich auf Technik verlassen (also genaugenommen Steampunktechnologie wie rumstapfende Mechas) und der Darwinisten (sozusagen die Biopunker, die mit gentechnisch veränderten Tieren arbeiten).
Was mir taugt ist, dass ich eigentlich immer weiterlesen wollte und richtig grantig war, wenn ich das Buch mal weglegen musste. So soll es sein, ohne langweilige Abschnitte!
Was mich gestört hat, ist, dass das Ganze am Ende total nach Fortsetzung schreit. Es ist kein Ende, sondern mehr der Anfang weiterer Bände. !