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Nina

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Freitag, 11. März 2011, 15:19

Leviathan von Scott Westerfeld

Neu bei mir:

Leviathan - Die geheime Mission von Scott Westerfeld



Klappentext:

Europa am Vorabend des Ersten Weltkriegs. Und doch ganz anders, als wir es kennen ... Prinz Aleksandar, der Sohn des in Sarajevo ermordeten Erzherzogs Franz Ferdinand, ist auf der Flucht. Seine eigenen Leute jagen ihn gnadenlos und plötzlich steht er zwischen allen Parteien. Alles, was ihm bleibt, ist ein »Stormwalker«, eine der perfekten neuartigen Lauf- und Kriegs-Maschinen seines Landes. Doch auch in den Schweizer Alpen ist Alek nicht sicher, als dort das britische Luftschiff »Leviathan« landet – eine nie dagewesene Mischung aus Tier und Maschine und das Meisterstück der britischen Armee. Die »Leviathan« befindet sich auf geheimer Mission ins Osmanische Reich. Mit an Bord: die als Junge getarnte Deryn, der nichts so wichtig ist wie das Fliegen ... Alek rettet sich an Bord der »Leviathan« und muss mit Deryn gemeinsame Sache machen.

Edit: Auf Grund einer Anregung habe ich mit diesem Beitrag einen neuen Thread zum Buch eröffnet. Kai

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kai Grimm« (12. März 2011, 19:09)


Nina

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Freitag, 18. März 2011, 21:00

Ich habe heute mit "Leviathan" von Scott Westerfeld angefangen. Tönt zwar den ersten Seiten nach schwer nach Jugendbuch, aber mal schauen. Ich habe das geschenkt bekommen, nachdem ich ja angeblich auf Steampunk nach (nach drei Steampunklesungen liegt der Verdacht nahe ;) ), aber so vom Stil her denke ich, dass ich mich mit dem Buch anfreunden kann. Und die Gestaltung ist natürlich ohnehin klasse. (Hardcover, Goldprägung usw.)

Dazu gibt es auch ein eigenes Thema, falls wer das auch liest/gelesen hat und diskutieren will (eigentlich hatte ich es nur unter die Neuerwerbungen gepostet, wurde aber offensichtlich ausgeschnippelt und als Extra-Thema aufgemotzt):
Leviathan von Scott Westerfeld

Edit: Ich motze das Extra-Thema mal weiter auf... Gruß, Kai :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kai Grimm« (20. März 2011, 13:22)


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Mittwoch, 13. April 2011, 23:07

OK, dann vermelde ich mal, das ich durch bin. Ging an und für sich recht flott, das Buch hat auch eine große Schrift - was ich als überaus angenehm empfunden habe. Manchmal ist die kleine Schrift doch auch Sparsamkeit am falschen Platz ...

Das Buch ist an und für sich vom Aufbau her einerseits ein Jugendbuch mit bekannten Zutaten. Zwei Handlungsstränge, der eine aus Sicht eines als Bub verkleideten Mädchens, der andere aus Sicht eines Jungen, der Erbe eines ganzen Reiches ist. Das ist O.K., denn altbewährt ist auch oft gut, vorausgesetzt, es kommen so wie hier auch neue Zutaten hinzu!
Da ist einerseits diese Parallelweltgeschichte und so weit ich das beurteilen, ist da auch recherchiert worden. Es hätte tatsächlich einiges anders laufen können und der Rest ist halt Fantasy. Interessant finde ich die Teilung der Welt in die der Mechanisten, die sich auf Technik verlassen (also genaugenommen Steampunktechnologie wie rumstapfende Mechas) und der Darwinisten (sozusagen die Biopunker, die mit gentechnisch veränderten Tieren arbeiten).
Was mir taugt ist, dass ich eigentlich immer weiterlesen wollte und richtig grantig war, wenn ich das Buch mal weglegen musste. So soll es sein, ohne langweilige Abschnitte!
Was mich gestört hat, ist, dass das Ganze am Ende total nach Fortsetzung schreit. Es ist kein Ende, sondern mehr der Anfang weiterer Bände. !