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Felix W

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21

Dienstag, 6. März 2012, 12:13

Ich muss Harry leider im Großen und Ganzen zustimmen. "Eingesperrt" fesselt weder durch Spannung, Atmosphäre, noch durch die Figurenzeichnungen. Es sind mir einfach zu viele Figuren auf zu wenig Raum darin. Sie unterscheiden sich eigentlich nur durch ihre Namen. Ihre Gespräche haben kein Interesse bei mir geweckt, ebenso wenig war ich neugierig darauf, was es mit dem Unbekannte auf sich hatte. Auch die Auflösung ist mir, ehrlich gesagt, zu schnell gegangen und dadurch zu blöd.
Übrig bliebt keine wirklich schlechte Novelle, aber auch beileibe kein Meisterwerk. Da wäre deutlich mehr drin gewesen.

Fairerweise muss ich aber auch gesetehen, dass ich "Eingesperrt" in zwei Teilen im Zug gelesen habe. Auf dem Hinweg saß ich im Bierdunst von Fußballfans, auf dem Rückweg begeisterte sich lautstark ein Doppelkopfrunde darüber, dass sie das richtige Ticket gekauft hatten. Beides nervte.
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HPL-Fan

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22

Montag, 19. März 2012, 16:57

März 2012

BRIAN KEENE "Eingesperrt"

Für die Angestellten von Big Bill's Home Electronics ist es nur ein ganz normaler Arbeitstag kurz vor Feierabend - bis ein bewaffneter Mann in den Laden stürmt und die Normalität mit brutaler Gewalt zu einem Ende kommt. Die, die den Angriff des unerbittlichen Mannes überleben, werden von ihm hinten im Laden in einem Käfig gesteckt. Für sie beginnt eine Nacht des Bangens, der Hoffnungen, der Furcht, der Pläne, des Horrors und des Entsetzens. Denn sie sind eingesperrt. Und niemand weiß, was genau der Verrückte vor hat ...

Entgegen der landläufigen Meinung hat mich Keene mit EINGESPERRT endlich mal wieder überzeugt. Seine Charcktere sind schön beleuchtet, man lernt sie mit all ihren Fehlern schnell lieben. Ebenso die Ängste und Phobien, wobei ich allerdings nicht glauben kann, dass man nach einem angstbedingten Zusammenbruch die Ruhe findet und sich bei seinen Freunden dafür entschuldigt. Der "Mann in Schwarz" entspricht dem typischen Klischee des Bösewichts und passt auch mit seinen Äußerungen und Gesten perfekt in die Geschichte.

Was mir nicht gefällt, ist das Ende. Ein übernatürlicher Schluss passt nicht zur Seele der Geschichte. Trotzdem hat mich Keene nach seinen Flops "Stadt der Toten" und "Am Ende der Strasse" wieder auf seine Seite gezogen.

Bewertung: 09 / 10
Wir sind gefangen zwischen zwei Ängsten; der Angst zu sterben und der Angst zu leben.

Pogopuschel

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23

Montag, 19. März 2012, 21:36

@ HPL-Fan

Wenn dir "Eingesperrt" gefallen hat, wird dir sicher auch der nächste Keene Band ("Jacks magische Bohnen") im Atlantis Verlag gefallen, da die Geschichte ähnliche Elemente enthält, wie von dir oben beschrieben.
Erscheinungsdatum kann ich noch nicht nennen, aber das Lektorat nähert sich dem Ende.

HPL-Fan

Der Suchende

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24

Dienstag, 20. März 2012, 14:37

Dann bin ich als alter - neuer Keene Fan mal gespannt. ... Und man sieht mal wieder wie verschieden die Geschmäcker sind. Denn die Bewertungen für EINGESPERRT auf diversen Platformen sind recht unterirdisch.
Wir sind gefangen zwischen zwei Ängsten; der Angst zu sterben und der Angst zu leben.

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Pogopuschel

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25

Dienstag, 20. März 2012, 15:51

Dann bin ich als alter - neuer Keene Fan mal gespannt. ... Und man sieht mal wieder wie verschieden die Geschmäcker sind. Denn die Bewertungen für EINGESPERRT auf diversen Platformen sind recht unterirdisch.


Echt? Wo denn? Bis auf die negative Amazonrezi und einer Enttäuschung über das Ende in der Rezi auf phantastisch.net habe ich noch sonst keine negativen Wertungen finden können. Und die hier im Forum natürlich. Wobei ich auch nachvollziehen kann, dass man die Story als lahm und langweilig empfindet. Das Ende hat mich auch ein wenig enttäuscht. Das war viel zu gewöhnlich, bzw. klischeehaft.

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