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Nina

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1

Montag, 28. März 2011, 21:02

Totenmaar - von Jörg Kleudgen und Michael Knoke

Nachdem schon in den Blitz-News erwähnt und ich das Buch selbst bereits - noch ungelesen, aber ist immerhin ja noch praktisch druckfrisch - zu Hause habe, dachte ich mir, ich starte mal ein eigenes Thema zu diesem vielversprechenden Buch:

Jörg Kleudgen & Michael Knoke
TOTENMAAR


Band 13, Mystery-Thriller aus der Eifel
ISBN: 978-3-89840-319-1
Seiten: 238 Hardcover/Schutzumschlag



Klappentext:
Mit und um Roland Block geschehen unerklärliche Dinge. Als ihn sein Hausarzt vom Dienst freistellt, beschließt er, auf einer Fahrt durch die Eifel die Orte seiner Kindheit aufzusuchen und die Ursache seiner Erkrankung zu finden.
Erstes Ziel dieser Reise ist Monschau. In der alten Tuchmacherstadt begegnet er erschreckenden Phänomenen, die ihn nur noch mehr verunsichern. Er begibt sich nach Kronenburg und lernt dort die hübsche Buchhändlerin Viola kennen. Zusammen verbringen die beiden unbeschwerte Tage, doch als Roland in einem Bildband über die Eifel eine Fotografie des Totenmaares entdeckt, erfasst ihn eine unerklärliche Unruhe, die ihn zur Weiterreise zwingt.
Wenig später kommt es in der kleinen Kapelle des untergegangenen Ortes Weinfeld am Totenmaar zu einer schicksalshaften Begegnung.

*Torsten*

unregistriert

2

Montag, 28. März 2011, 22:14

Schön das du den Tread eröffnet hast Nina. Vielleich klnnen wir ja eine kleine Leserunde zum Buch starten.
Vielleicht hat jemand Lust und macht mit?

Nina

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3

Montag, 28. März 2011, 22:42

Bei Leserunden (also wo man immer kapitelweise liest und dauernd reinschauen muss) mache ich nicht mit, weil das ist mir zu viel Pflicht und zu wenig Vergnügen. Aber über das Buch diskutiere ich gerne, wenn ich damit durch bin bzw. einen nennenswerten Teil davon gelesen habe.

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4

Dienstag, 29. März 2011, 09:06

Hallo Torsten,


gib das doch einfach als Vorschlag zum übernächsten Lesezirkel an. Der nächste Lesezirkel startet erst mal im April und ist thematisch schon besetzt, aber danach wäre ich für jeden Vorschlag zu haben.

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Kai Grimm

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5

Dienstag, 29. März 2011, 20:45

Das Buch ist sicher ein guter Vorschlag für einen Lesezirkel. Zumal bei mir Anfang Mai eine Reise durch die Eifel ansteht....
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia

*Torsten*

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6

Mittwoch, 30. März 2011, 14:02

Hallo Torsten,


gib das doch einfach als Vorschlag zum übernächsten Lesezirkel an. Der nächste Lesezirkel startet erst mal im April und ist thematisch schon besetzt, aber danach wäre ich für jeden Vorschlag zu haben.

Ja klar mache ich doch direkt. Danke für den Vorschlag.

@Nina Ich kann verstehen, wenn du dich nicht an Zeitliche Vorgaben binden willst, wenn du aber ab und zu bei Lesezirkel reinschaust, freuen wir uns bestimmt darüber.

Nina

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7

Mittwoch, 13. April 2011, 22:18

Unverbindlich schaue ich gerne rein. Aber Du weißt ja sicher, wie das ist, wenn man sich bereits dies und das und jenes vorgenommen hat ... Ansonsten freue ich mich schon auf das Buch, bei Facebook gingen ja noch so Ortsplakate rum, da habe ich gleich noch mehr Gusto auf Totenmaar bekommen.

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8

Dienstag, 7. Juni 2011, 21:45

Ich bin ein Freund von sich langsam aufbauender Atmosphäre, wie ich sie zum Beispiel in Stella Maris genossen habe. In diesem Fall aber hat mich weder Handlung noch Setting auf den ersten 120 Seiten begeistern können. Der Anteil Lokalkolorit hat mir schon gefallen, jedoch hat er sich durch etliche Wiederholungen in die Länge gezogen und somit wirkte es auf mich wie ein Stereotyp zum Spannungsaufbau. Kurzum, damit ist in meinen Augen übertrieben worden. Die Liebesgeschichte mit Viola verstehe ich nicht, es löst sich nicht auf und ergibt wenig Anknüpfungspunkte. Vielleicht hätte man hier nach einer Brücke suchen oder sie weglassen sollen.
Das Ende (die letzten 50 Seiten) konnte mich dann wieder versöhnlicher stimmen, für mich nahm die Geschichte eine überraschende Wende ein, die gut ausgespielt wurde und stets bedrohlicher wirkte. Gänsehaut.

Alles in allem vergebe ich 5,5 Punkte und ich habe mich unterhalten gefühlt.

Nina

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9

Montag, 18. Juli 2011, 20:21

So, ich war jetzt wieder mal eine Woche lang auf Exkursion und hatte auf der Autorückbank und ohne dauernd was am Computer machen glauben zu müssen (der war nicht mit), mal endlich die Müße, mal wieder ein Buch zu lesen und da ist meine Wahl auf "Totenmaar" gefallen. Sehr interessant finde ich die Schilderung der Schauplätze, als Österreicherin sind mir diese auch unbekannt (ich bin zwar 1-2 Mal im Jahr in Deutschland, aber da war ich trotzdem noch nicht) und ich könnte mir vorstellen, dass das auch so manchen reizt, mal einen Ausflug an die beschriebenen Orte zu machen.
Die Grundstimmung ist sehr schön düster und der Charakter des Protagonisten mit seinen Gefühlen gut beschrieben. Bei der Liebesgeschichte hätte ich noch gerne eine Erklärung gehabt, warum ausgerechnet Viola sich zu dem Menschen, der sonst keine Freunde hat und mit dem selbst seine Eltern - zumindest der Vater - Schwierigkeiten hatten, ein normales Verhältnis aufzubauen, hingezogen fühlt und warum sie auch dann gegen Ende hin die Einzige ist, die sich noch an ihn erinnern kann, weil ja sonst alles sehr plausibel erklärt wird.
Sehr gut finde ich, dass der Protagonist angesichts des Übernatürlichen meistens ebenso skeptisch ist wie man selbst als Leser, aber dann regelrecht überrollt wird und es letztendlich akzeptieren muss, obwohl es am Ende eben nicht mehr nur "leicht phantastisch" ist.