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  • »Timo Mengel« ist der Autor dieses Themas

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1

Sonntag, 15. Mai 2011, 12:05

Brett McBean - Die Bestien

Brett McBean - Torment


Mario das ist der Herr der 'Mutter' geschrieben hat, richtig? Könntest du mal ein wenig vom Inhalt verraten, und darüber, wie du's findest?

mario81

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2

Sonntag, 15. Mai 2011, 16:47

Brett McBean - Torment


Mario das ist der Herr der 'Mutter' geschrieben hat, richtig? Könntest du mal ein wenig vom Inhalt verraten, und darüber, wie du's findest?


Timo, ja ist vom selben Autor und da ich noch nicht allzu weit bin, hier mal was ich zum Inhalt gefunden habe:

Former jailbird Jim Clayton never was much good at controlling his anger, nor minding his own business. So when he winds up in the tiny mountain town of Billings, Georgia, and witnesses a man attacking a teenage girl named Darlene, he can’t help but step in. Unfortunately for Jim, the man is the local Police Chief. And in Billings, the police don’t bother with jail for people who assault officers – no, outsiders like Jim are taken up into the mountains and hunted like wild animals.

Only this time, the hunters aren’t prepared for a tough ex-con whose will to survive is equal to their bloodlust. Nor a stranger with a most unusual possession – a human soul. A soul he’s desperate to sell; a curse he’s desperate to be free from.

And when Darlene buys the soul, unwittingly transferring the curse onto herself, Jim once again steps in to save her, discovering he must face the demons of his past to do so, while fighting to stay alive against the band of savage hunters.

Hoffe das hilft ein wenig weiter ...


liest gerade: ein hoffentlich gutes Buch

3

Sonntag, 15. Mai 2011, 17:00

Klingt wie "RAMBO" - geschrieben von Joe Hill. Habe das Buch schon längst auf meiner "Einkaufsliste". :D

  • »Timo Mengel« ist der Autor dieses Themas

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4

Sonntag, 15. Mai 2011, 17:37

Rambo kam mir auch sofort ins Gedächtnis :) Naja, klingt nach ner simplen Gewaltorgie ...

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mario81

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5

Montag, 16. Mai 2011, 18:46

Rambo kam mir auch sofort ins Gedächtnis :) Naja, klingt nach ner simplen Gewaltorgie ...


so fertig gelesen und... also eine reine Gewaltorgie ist es nicht; reicht aber auch nicht an sein geniales "The Last Motel" ran ... aber immerhin besser als "The Mother".
Insgesamt jedoch überdurchschnittlich gut und absolut empfehlenswert.


liest gerade: ein hoffentlich gutes Buch

6

Montag, 16. Mai 2011, 18:56

Für August ist "TORMENT" ja bereits bei FESTA unter dem Titel "DIE BESTIEN" angekündigt. :D



Edit: Das macht das Ganze doch glatt zum Muss für einen eigenen Thread. Kai

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kai Grimm« (16. Mai 2011, 19:52)


7

Montag, 16. Mai 2011, 20:05

@Mario: Besser als "Die Mutter"?!?!?! *Staun
Lese gerade: Seth Grahame-Smith - Abraham Lincoln: Vampire Hunter
www.hoerspiellobby.de

mario81

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8

Dienstag, 17. Mai 2011, 08:13

@Mario: Besser als "Die Mutter"?!?!?! *Staun


also von seinen drei bisher erschienenen Romanen gefällt mir "The Mother" noch am wenigsten ... was nicht heissen soll, dass er nicht gut ist.


liest gerade: ein hoffentlich gutes Buch

9

Samstag, 10. September 2011, 17:09

aber immerhin besser als "The Mother".

Hab's jetzt durch und kann Marios Einschätzung nicht teilen. Das Buch ist ein harter Psycho- Thriller und gut geschrieben, doch das phantastische Element der "Seelenwanderung/ des Seelenfangens" nimmt bis zum Finale hin recht verwirrend/konfuse Züge an, die die Gesamthandlung doch abschwächen. Wie in "Die Mutter" bewiesen, kann McBean ohne Probleme auf phantastisches Beiwerk verzichten (das einzige unheimliche Element geht dort ja nur von der Gedankenwelt der Mutter aus), um dennoch packend und bedrohlich-unheimlich zu schreiben.
"Die Bestien" hätten m. E. ohne "special effects" weitaus besser 'funktioniert' (s. naheliegende Analogie zu "Rambo"). So belegt der Roman im Vergleich zum Vorgänger für mich mit Abstand nur einen zweiten Platz.

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10

Sonntag, 11. September 2011, 15:41

Arthur Gordon Du sprichst mir aus der Seele!
Das Buch ist gut, kein Zweifel. Aber auf das phantastische Element hätte ich auch gut und gerne verzichten können. Das wäre nicht nötig gewesen. Zumal es auch nicht wirklich gruselig war.
weniger ist mehr

Torsten

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11

Montag, 26. September 2011, 19:30

Mein Interview mit Brett McBean ist übrigens hier zu finden: http://www.fantasyguide.de/12115.0.html
http://torstenscheib.blogspot.com/

12

Montag, 26. September 2011, 19:42

Sehr schön! Wirklich sehr sympathisch.
Lese gerade: Seth Grahame-Smith - Abraham Lincoln: Vampire Hunter
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13

Freitag, 14. Oktober 2011, 18:13

Mich hat "Diie Bestien" leider nicht durchgängig begeistern können. Fand ich den Anfang noch gelungen, baute sich die Spannung anch und nach ab, viele "Absurditäten" wiederholten sich und es wurde immer konfuser. Schade, da wurde m.E. Potential verschenkt, denn die Story mit beiden Handlungssträngen, dem weltlichen und dem phantastischen, fand ich gut. Im Gegensatz zu anderen Meinungen glaube ich gar, dass das "Übersinnliche" das Buch vor einer schlechteren Benotung gerettet hat. Was wäre sonst übrig geblieben? Ein Ex-Knacki in einer Stadt voller Degenerierter auf der Flucht.

Und gerade dieser Handlungsstrang fällt in der Mitte des Buches komplett in sich zusammen und wird unglaubwürdig. Ich fragte mich dann doch häufiger, wie so eine geballte Ansammlung von mordenden, vergewaltigenden Sozialmutanten es jahrelang geschafft haben soll, ihr mysteriöses Treiben zu verbergen. Und dadurch, dass bis auf den Chief, wirklich alle saublöd, popelfressend und wildwichsend waren, macht es das ganze Szenario nicht glaubwürdiger. Klar, McBean bringt gute Szenen und geht an die Grenzen, aber ich glaube, einige Billingsbewohnerbeschreibungen wegzulassen, hätte dem ganzen gut getan.

6 von 10 Punkten

  • »Timo Mengel« ist der Autor dieses Themas

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14

Freitag, 21. Oktober 2011, 21:17

Ich muss mich Vincent anschließen: der Roman war für mich eine Enttäuschung, obwohl ich den Anfang noch gelungen fand und ich es für eine gute Idee halte, ein phantastisches Element in dieses Jagd-Szenario einfliesen zu lassen. Genre-Überschneidungen könnten Altbekanntes in ein neues Licht rücken.

Leider fand ich die Sache mit dem Plantagen-Flüchtling und dem Voodoo-Fluch schlecht gelöst. An sich eine gute Idee, aber es hätten vorher in den Wäldern bereits Spuren zu finden sein sollen, die in diese Richtung deuten. Die plötzliche Entschlüsselung des Rätsels durch den Geist war sicher die uneleganteste Art der Auflösung. Auch das tot - wieder lebendig - tot ... war mir zu viel. Ein wenig 'toter' hätten die Wiederauferstandenen schon daherkommen können:) Am Ende, muss ich gestehen, bin ich dann gar nicht mehr richtig mitgekommen: Wer kuss jetzt warum Schmerzen erleiden? Wer kann wem vom Zombie-Leben befreien? Wieso durfte Darlene doch weiter mit schlagendem Herz durch Billings wandern?

Jim als Charakter war gelungen, aber dadurch, dass seine Gegenspieler ausschließlich negative Eigenschaften hatten (feige, hinterhältig, unsauber, pädophil, etc.), kam er so superman-mäßig rüber, was ein Mitfühlen für mich erschwert hat.

Am Gelungensten fande ich die Geister-Tiere. Die haben Atmosphäre geschaffen. Auch einige Plot-Entwicklungen waren gut (Die Erkrankung des Superbösewichts, mit der ich nicht gerechnet hätte, oder der Überfall der Tiere auf die Stadt zum Schluss). Alles in allem aber zu wenig für einen guten Roman, da auch der Stil etwas holprig war.
Deutlich schwächer, als 'Die Mutter' was mir wirklich sehr gefallen hat. 5,5 v. 10.

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15

Donnerstag, 10. November 2011, 11:23

November 2011

BRETT McBEAN "Die Bestien"

Ich weiß, dass "Die Bestien" hier im Forum ziemlich gut wegkommt. Aber ich muss hier mal gegen den Strom schwimmen. Mein Einstieg zu McBean war "Die Mutter", den ich wirklich gelungen und tiefgängig fand. Umso mehr freute ich mich auf "Die Bestien" ... und wurde im Großen und Ganzen enttäuscht. McBean versucht eine Gewaltorgie zu inszenieren, allerdings erzeugt die sprachliche Umsetzung derselben bei mir kein Gefühl des Ekels oder des Grauens. Die Erzählweise ist einfach zu schlicht um Gänsehaut aufkommen zu lassen. Ich meine, ein Vater, der den Fötus aus dem bauch seiner toten Tochter schneidet ... ekliger geht es ja kaum. Aber hier liest sich das ganze wie ein Erzählung über eine Blumenwiese und den Sonnenschein: Sachte und simpel. Was den übersinnlichen Effekt der Seelenwanderung betrifft ... ich denke, ohne dieses - zum großen Teil konfuse - Thema wäre der Roman vielleicht besser gelungen. Einfach eine abartige Jagd auf Menschen, beschrieben in ebenso abartigen - hier auch nötigen - Worten, hätten aus der Idee (die ich sehr gut finde !!!!) mehr herausholen können.

Nehmt es mir nicht übel, Leute. :]

Bewertung: 05 / 10
Wir sind gefangen zwischen zwei Ängsten; der Angst zu sterben und der Angst zu leben.

Kai Grimm

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16

Donnerstag, 10. November 2011, 21:08

HPL, ich habe Deinen Beitrag mal hierhin kopiert. So ganz frontal gegen den Strom scheinst Du mit Deiner Meinung aber nicht zu schwimmen.
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia