Ist auf jeden Fall ein engagierter Vorschlag, aber ich bin nicht konsequent genug, um da mitzumachen.
Dass ein Verlag einen ganzen Kurzgeschichtenband digital zur Verfügung stellt, halte ich nicht für realistisch. Vor allem nicht bei denen, deren Werke grundsätzlich preiswürdig wären. Denn wer soll denn eine Horror-Anthologie kaufen, wenn nicht die Leute hier? Und bei einem guten Buch geht es auch nicht nur um Druckkosten, sondern auch um Lektorat, Titelbildgestaltung etc., was man eben durch den Verkauf gewürdigt sehen will (wenn schon kein Verdienst drin ist.) Zudem kann wohl keiner garantieren, dass Ebooks nicht über das Forum (geschützter Bereich) rauswandern und dann in der nächsten Raubkopiererbörse stehen.
Eventuell bekommt man eine Geschichte / Buch als Leseprobe. Allerdings ist hier auch fraglich, ob man dann sagen wir mal das "Aushängeschild", das ja Leser anlocken soll, dafür in voller Länge hergibt. (Es gibt genug Anthologien, die hauptsächlich wegen Beteiligung eines bestimmten Autors gekauft werden.) Grundsätzlich dürften hier die Chancen bei Bänden mit vielen Geschichten drin (eine von 20 kann man in Absprache mit dem Autor dann eher rausrücken) als bei denen mit wenigen.
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Nina« (29. Juni 2011, 20:01)