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Nina

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1

Freitag, 2. September 2011, 16:45

Die Schattenuhr

Nina Horvath (Hrsg.):
DIE SCHATTENUHR
DIE BIZARRE WELT DES EDGAR ALLAN POE
Phantastische Erzählungen
ISBN: 978-3-89840-324-5
Seiten: 232 Hardcover/Schutzumschlag





Fünf Autoren der deutschen Gegenwartsliteratur wandeln auf den Spuren des großen Meisters von Horror und Phantastik. Alle diese Geschichten sind eine Hommage an Edgar Allan Poe.
Entdecken Sie die Überreste des legendären Hauses Usher am Grund eines Sees oder die steinerne Bibliothek, die das Wissen der Menschheit über den Weltuntergang hinaus bewahren soll. Folgen Sie Richard Wagner nach Paris, wo er – wie schon Edgar Allan Poe zuvor – einen blutigen Pakt schließt und als Belohnung die Inspiration zu einem seiner größten Werke erhält. Kommen Sie auf das einsame Anwesen mit der Schattenuhr oder kehren Sie bei Meister Pforr ein. Aber was immer Sie auch tun: Passen Sie auf Ihr Herz auf!

Andreas Gruber: Rue de la Tonnellerie
Matthias Falke: Die steinerne Bibliothek
Olaf Kemmler: Zu Gast bei Meister Pforr
Markus K. Korb: Jenseits des Hauses Usher
Michael Knoke: Die Schattenuhr

Link: http://www.phantastische-buchwelt.de/ind…ion=buch&id=404

fictionmaster

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2

Freitag, 2. September 2011, 20:56

Danke für den Hinweis, Nina. Klingt recht interessant. Erinnert mich aber gleichzeitig auch an die "Odem des Todes "-Anthologie, die in Kürze bei Voodoo Press erscheint. Edgar-Allan-Poe-Fans dürfen sich also auf einen heißen Herbst freuen. :D
In Superior ging es um Popmusik und Liebeskummer,
jetzt um eine brutale Mordserie
Mein neuer Roman
Der Fall Nemesis
Ab sofort im Buchhandel erhältlich

Kai Grimm

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3

Freitag, 2. September 2011, 21:00

Ach ja, mein SuB dankt für den Lockvogel, der mich gerade zu einer größeren Blitz-Bestellung animiert hat...
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia

Nina

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4

Samstag, 3. September 2011, 09:26

Ich freue mich sehr über euer Interesse!

Danke für den Hinweis, Nina. Klingt recht interessant. Erinnert mich aber gleichzeitig auch an die "Odem des Todes "-Anthologie, die in Kürze bei Voodoo Press erscheint. Edgar-Allan-Poe-Fans dürfen sich also auf einen heißen Herbst freuen. :D


Ich sehe das nicht als Konkurrenz, wer die Thematik mag, greift ja durchaus auch mal nach zwei Büchern, zumal auch ein gewisser zeitlicher Abstand beim Erscheinen da ist. Wobei ... es wäre sogar mal interessant, solche Bücher gemeinsam zu präsentieren

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fictionmaster

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Samstag, 3. September 2011, 11:10

Als Konkurrenz sehe ich das auch nicht. Eher als kleines Fest für jeden EAP-Fan. :D
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jetzt um eine brutale Mordserie
Mein neuer Roman
Der Fall Nemesis
Ab sofort im Buchhandel erhältlich

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Sonntag, 4. September 2011, 20:59

Als großer Poe und Lovecraft Fan sowieso ein gefundenes Fressen für mich. Und da Andreas Gruber und Markus K. Korb unter den Autoren sind, ist auch schon für den Nachtisch gesorgt. ;)
Wir sind gefangen zwischen zwei Ängsten; der Angst zu sterben und der Angst zu leben.

Nina

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7

Montag, 19. September 2011, 19:47

Übrigens gibt es eine Rezension dazu von Elmar Huber bei LITERRA:
http://www.literra.info/rezensionen/rezension.php?id=5344

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8

Dienstag, 20. September 2011, 06:49

Klingt nicht nur gut, sieht auch noch saucool aus!
Sie sind da: Zombies! Sie werden Dich fressen! Das ist keine Urban-Fantasy, das ist HORROR!
http://backus.blogg.de, http://phantastisches.blogspot.com & http://www.die-apokalyptischen-schreiber.de

9

Freitag, 23. September 2011, 09:27

Ist die Kurzgeschichte von Markus K. Korb "Jenseits des Hauses Usher" eigentlich schon in der gleichnamigen Poe-Anthologie erschienen, welche dieser vor ein paar Jahren im Blitz Verlag herausgegeben hat?
...and the book club consists mainly of people who club me with books.

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Schatten

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10

Freitag, 23. September 2011, 09:48

Ist die Kurzgeschichte von Markus K. Korb "Jenseits des Hauses Usher" eigentlich schon in der gleichnamigen Poe-Anthologie erschienen, welche dieser vor ein paar Jahren im Blitz Verlag herausgegeben hat?
Nein, die Geschichte ist vollkommen neu

Schatten
:cool:
Hinfallen ist keine Schande,
nur liegenbleiben.

frankh

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11

Sonntag, 18. Dezember 2011, 14:18

Ich habe das Buch inzwischen gelesen und meine Eindrücke in einer Rezension zusammengefaßt:

buchwurm.info

Gruß
Frank

Nina

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12

Montag, 19. Dezember 2011, 23:18

Danke für die Rezension!

Mammut

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13

Mittwoch, 21. Dezember 2011, 14:36

Ich habe das Buch inzwischen gelesen und meine Eindrücke in einer Rezension zusammengefaßt:

buchwurm.info

Gruß
Frank

Klingt ja nach einem Kandidat für den Vincent Preis .

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14

Samstag, 31. Dezember 2011, 14:52

Ein sehr ansprechendes Buch, was Format und Gestaltung angeht, so viel vorab.

Andreas Gruber - Rue de la Tonnellerie

1839, Paris. Ein Komponist versucht seine Muse in der Stadt des kreativen und geistigen Aufschwungs, doch nichts gelingt. Prominente Zeitgenossen führen ihn in einen geheimnisvollen Kult ein. Er erlebt seine Weihe im mysteriösen Steinzimmer. Stimmungsvoll, haargenau recherchiert und ein schönes Ende. Die Geschichte macht Appetit auf mehr. 8 von 10 Punkten.

Matthias Falke - Die steinerne Bibliothek Eine Expedition in Loulan führt eine steinerne Bibliothek zutage. Beim Kryptographieren vereint sich Vergangenes mit Gegenwärtigem und Zukünftigem. Hat mich der Stil von Matthias Falke anfangs in seinen Bann gezogen, war doch die Handlung für mich alsbald absehbar und hätte auch absehbar für die handelnden Akteure sein können. 7 von 10 Punkten.

Markus K.Korb - Jenseits des Hauses Usher Auf der Suche nach dem Haus Usher führen Tauchgänge in die Tiefe nicht nur Erfreuliches zutage. Ehrlich gesagt war ich enttäuscht. Natürlich, Markus K.Korb schreibt eindrucksvoll und vielleicht hing die Messlatte auch sehr hoch. Vielleicht lag es auch daran, dass ich als Hobbytaucher zu kritisch gelesen habe, aber wäre in diese Richtung recherchiert worden, wäre die Geschichte wohl so nicht geschrieben worden. 6 von 10 Punkten.

Olaf Kemmler - Zu Gast bei Meister Pforr Carl Friedrich Cotta arbeitet als Journalist mysteriöse Fälle für sein Blatt und sieht sich auf dem Karriereabstellgleis. Auf einer Kutschfahrt nach Frankfurt wird ihm von einem Dorf berichtet, wo ein Hexer den Menschen Herzen entnimmt, um sie für magische Zwecke einzusetzen. Er sucht dieses Dorf auf und ihn erwartet eine Überraschung, die sein Leben verändert. Für mich das Highlight der Anthologie. Hervorzuheben ist der Stimmenfang auf seiner Reise zum Dorf, stimmungsvoller lässt sich nicht gruseln. Das Ende um das Verwirrspiel, sowie dei Auflösung hatten leider etwas Entzauberndes an sich, deshalb "nur" 9 von 10 Punkten.

Michael Knole - Die Schattenuhr Verwirrend und düster. Robert Thompson besucht auf Einladung seinen Bruder George in seinem zurückgezogenen Landhaus. Seinem Bruder und seiner Frau geht es gesundheitlich nicht gut, zwar sind sie außerordentlich kreativ aber umso angeschlagener. Robert kommt dem Geheimnis des Hauses nach. Großartig wird die bedrückende und bizarre Stimmung beschrieben, aber mir ist Robert doch zu naiv, wie er sich seinem Schicksal fügt. 7,5 von 10 Punkten.

Insgesamt gebe ich der Antho 8,5 von 10 Punkten, was als uneingeschränkte Kaufempfehlung zählt!

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Mammut

Der ErnstFall

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15

Dienstag, 24. Januar 2012, 09:12

Ist die Geschichte von Michael Knoke eigentlich eine Erstveröffentlichung oder eine Neuauflage?

Nina

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16

Mittwoch, 25. Januar 2012, 20:18

So ein Zwischending. Sie ist im Privatdruck erschienen, vor allem auch ohne ISBN und im Umlauf befinden sich gerade mal 20 Stück von dem früheren, vor ca. 20 Jahren erschienen Druck. Außerdem hat das Lektorat noch mal ordentlich angesetzt. Ich persönlich würde das nicht als "richtige" Veröffentlichung werten, aber dazu mag man geteilter Meinung sein.

17

Donnerstag, 1. März 2012, 20:29

1839, Paris. Ein Komponist versucht seine Muse in der Stadt des kreativen und geistigen Aufschwungs, doch nichts gelingt. Prominente Zeitgenossen führen ihn in einen geheimnisvollen Kult ein. Er erlebt seine Weihe im mysteriösen Steinzimmer. Stimmungsvoll, haargenau recherchiert und ein schönes Ende. Die Geschichte macht Appetit auf mehr. 8 von 10 Punkten.


Wagner und Poe und dazu von Andreas Gruber, einem meiner liebsten deutschsprachigen Autoren. Genug gesagt? ;-)

Matthias Falke - Die steinerne Bibliothek Eine Expedition in Loulan führt eine steinerne Bibliothek zutage. Beim Kryptographieren vereint sich Vergangenes mit Gegenwärtigem und Zukünftigem. Hat mich der Stil von Matthias Falke anfangs in seinen Bann gezogen, war doch die Handlung für mich alsbald absehbar und hätte auch absehbar für die handelnden Akteure sein können. 7 von 10 Punkten.


Ich hatte am Anfang das Gefühl, dass der Schreibstil etwas bemüht wirkt. Das hat sich allerdings sehr schnell gelegt und ich fand die Erzählung trotz einer gewissen Vorhersehbarkeit recht spannend. Die Sache mit Smera hätte sich der Autor meines Erachtens aber schenken können. Das fügt weder der Story noch dem Ich-Erzähler Namens *** nennenswerte Aspekte hinzu.

18

Freitag, 16. März 2012, 14:56

Endlich mal weitergelesen. "Jenseits des Hauses Usher" spielt recht gut mit den Motiven der Poe-Story. Den Aufbau fand ich auch recht spannend. Leider lässt es zum Ende raus etwas nach. Das Ende ist arg vorhersehbar. Über die Sachen die Taucherei betreffend kann ich nichts sagen. :-D

19

Montag, 19. März 2012, 08:58

Olaf Kemmler - Zu Gast bei Meister Pforr Carl Friedrich Cotta arbeitet als Journalist mysteriöse Fälle für sein Blatt und sieht sich auf dem Karriereabstellgleis. Auf einer Kutschfahrt nach Frankfurt wird ihm von einem Dorf berichtet, wo ein Hexer den Menschen Herzen entnimmt, um sie für magische Zwecke einzusetzen. Er sucht dieses Dorf auf und ihn erwartet eine Überraschung, die sein Leben verändert. Für mich das Highlight der Anthologie. Hervorzuheben ist der Stimmenfang auf seiner Reise zum Dorf, stimmungsvoller lässt sich nicht gruseln. Das Ende um das Verwirrspiel, sowie dei Auflösung hatten leider etwas Entzauberndes an sich, deshalb "nur" 9 von 10 Punkten.


Ich fand das Ende sogar ziemlich stark. Klar, es mag etwas Entzauberndes haben. Aber so ein bisschen selbsterfüllende Prophezeiung ist auch nicht verkehrt. Rückblickend würde ich sogar sagen, dass man das Ende schon ganz zu Beginn hätte ahnen können. Die Stellen über den gesunden Menschenverstand deuten doch schon sehr darauf hin. Ist mir aber erst im Nachhinein aufgefallen.