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Schatten

Fortgeschrittener

Beiträge: 283

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21

Freitag, 27. Januar 2012, 15:59

Ich habe "Die Kinder der Schattenstadt" durchgelesen.
Nach meiner Meinung 8,5 von 10 Punkte

Schatten
Hinfallen ist keine Schande,
nur liegenbleiben.

frankh

Fortgeschrittener

  • »frankh« ist der Autor dieses Themas

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22

Freitag, 27. Januar 2012, 18:02

Ich habe "Die Kinder der Schattenstadt" durchgelesen.
Nach meiner Meinung 8,5 von 10 Punkte

Schatten

Danke, das freut den leicht frustrierten Autor. ;)

Frank

Beiträge: 942

Registrierungsdatum: 28. Februar 2010

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23

Montag, 30. Januar 2012, 11:25

Eines vorweg: Ich habe mich mit dem Buch leider nicht wirklich anfreunden können. Das hatte weniger mit der Schreibe des Autors zu tun, denn die hat mir gefallen, sondern vielmehr mit der Länge des Buches: Die war zu kurz. Das Buch gliedert sich in vier Teile.

Dem Beginn, in dem die Protagonisten aufgebaut werden, und dieser Teil hat mir zugesagt. Fabian begann mir als Leser ans Herz zu wachsen, das mystische Element dringt atmosphärisch dicht in die Handlung und Damian wird in dem Kapitel "Schwarzer Atem" unheimlich und bedrohlich. Dann folgt Lena, die Zeit beim Militär, in der Gronau, der Gorilla und Weissenberg die Bühne betreten und ein Abstecher nach Thailand, wo Sirien vorgestellt wird. Damian´s kriminelle Karriere beginnt noch in diesem Teil mit ihrem Aufstieg und Lena gerät ins Fadenkreuz der gegnerischen Mächte.

Im zweiten Teil geht es weitaus globaler zu, die Geschichte umspannt weltpolitische Ereignisse, die zu einem, wenn ich es richtig verstanden habe, Weltkrieg führen. Immer noch mit Bezug auf die Heimat Fabian´s, von wo aus nun AEROTRON AG, eine Firma mit Damian als Geschäftsführer, an geheimen militärischen Projekten arbeitet, die für diese Krise verantwortlich sind.

Im dritten Teil hat die Sachalin-Grippe einen Großteil der Weltbevölkerung dahin gerafft und der mystische Bezug zur Geschichte drängt wieder in den Vordergrund. Fabian kehrt heim und ist sich nun seiner ihm zugewiesenen Aufgabe bewusst. Zum Showdown kommt es in der Firmenzentrale und es schließt sich der Kreis mit den Schauplätzen. Dort wo alles begann, endet es auch.

Im Epilog gibt es eine sehr gelungene Aussicht in die Zukunft aus einer uns fremden Perspektive.

Warum hat es mir nicht gefallen: Schauplätze und Protagonisten bleiben fortlaufend in der weltumspannenden Story miteinander verwoben und in meinen Augen geschieht zu viel, als dass die Beziehungen auf die Kürze des Romans glaubwürdig hergeleitet werden können. Es verstreicht eine Zeitspanne von 40 Jahren, die Welt verändert sich und alle Protagonisten tauchen wieder auf und treffen sich größtenteils zum Showdown. So erschien mir die Herleitung für den herbeigeführten "Weltuntergang" durch Damian -seine inneren Beweggründe- zu einfach dargestellt.

Im Nachwort hofft der Autor, "dass der Leser neben der eigentlichen Handlung auch der sentimentalen Rückschau des Autors auf die eigene Jugend etwas abgewinnen kann", und gerade der konnte ich vieles abgewinnen. Fabian´s Abi-Treffen war für mich zum Beispiel eine der stärksten Szenen des Buches.

Letztlich glaube ich aber, dass das Buch viele Freunde gewinnen wird, denn es wird wohl ein guter und actionreicher Thriller mit mystischen Elementen sein, aber dieser Literaturgattung kann ich im allgemeinen nicht allzuviel abgewinnen. Folglich sind meine vergebenen 7 von 10 Punkten meinem Geschmack geschuldet.

frankh

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24

Montag, 30. Januar 2012, 16:56

Danke für Dein ausführliches Feedback.
Sieben Punkte sind doch kein schlechtes Ergebnis ... :]

Es gibt sicher ein paar strukturelle Probleme im Text, die der Tatsache geschuldet sind, daß sich die persönlichen Erinnerungen nicht immer mit dem Weltuntergangs-Szenario vertragen. Ich wollte aber nicht darauf verzichten, denn es sind m. E. die glaubwürdigeren Episoden.

Im zweiten Teil entsteht eine gewisse Distanz, weil einiges relativ ausführlich erklärt wird. Ich habe versucht, diesen unpersönlichen Eindruck durch die neu eingeführte Person Sirien ein wenig zu mindern. So etwas klappt aber nie 100%ig.

Frank

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25

Montag, 30. Januar 2012, 20:40

7-Punkte-Bücher zähle ich auf jeden Fall zu den lesenswerten Büchern.





Zitat

Ich wollte aber nicht darauf verzichten, denn es sind m. E. die glaubwürdigeren Episoden.


Ja, die haben mir am besten gefallen!

frankh

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26

Mittwoch, 1. Februar 2012, 17:17

Eine weitere Rezension auf Literra:
http://www.literra.info/rezensionen/rezension.php?id=5590

Frank

frankh

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27

Montag, 26. März 2012, 09:37

Eine weitere (aus Autorensicht) erfreuliche Besprechung in der Online-Ausgabe des österreichischen Standard:

Der Standard

Frank