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Nina

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1

Montag, 24. Oktober 2011, 21:34

David Chase: Terrorinsel

Mich wundert direkt, dass das noch niemand angesprochen hat, immerhin Horrorroman, mit Zombies (erschienen letzten Monat im BLITZ Verlag):
Terrorinsel von David Chase



Klappentext:
Die Florida Keys sind eine Art Paradies. Weiße Strände unter Palmen, Korallenriffe zwischen dem grünen Schimmer des Golfs von Mexiko und dem grauen Atlantik.
Als der Journalist Jack Harland in diesem Garten Eden eintrifft, ahnt er nicht, dass das Ende der Welt, wie wir sie kennen, bereits begonnen hat. Hier, auf einer Insel namens Pelican Cay.
Er erlebt dieses Ende ganz still und im Verborgenen. Ein Inferno, wie Dante es nicht besser hätte beschreiben können.

Quelle: http://www.phantastische-buchwelt.de/ind…ion=buch&id=419

Meine Meinung:
Es ist meiner Ansicht nach ein recht klassischer Zombieroman. Ein Journalist kommt auf eine Insel, die Leute dort sind teils eigen und es gibt eine abgetrennte Zone, in der seltsame Dinge vor sich gehen. So will man einen grotesken Mann beobachtet haben, der auf Befehl eine schwere Last manövrieren sollte und sich dabei den Arm ausgerissen hat. Das war natürlich (und ich glaube, das ist jetzt echt kein großartiger Spoiler) ein Zombie. Natürlich bricht dann das Verderben über die Insel herein.
Grundsätzlich muss ich sagen, dass der Roman mit kaum echten Überraschungen aufwarten kann, es sei denn, man hat noch nie irgendwas mit Zombies gelesen oder als Film gesehen. Umgekehrt werden aber auch die Genreerwartungen hübsch erfüllt, das Buch kann man in einem Rutsch durchlesen, ohne auf langweilige Stellen zu stoßen und damit bin ich vollends zufrieden.

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2

Montag, 24. Oktober 2011, 21:42

Zombies? Gekauft!

3

Montag, 24. Oktober 2011, 22:21

Konnte man aber auch auf der Verlagsseite nicht unbedingt drauf schließen, dass dies ein Zombie-Roman ist. :P

Jetzt sind wir schlauer.
.
.



Nina

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4

Montag, 24. Oktober 2011, 22:27

Ja, sogar ein ganz eindeutiger. Aber wie erwähnt, ich habe das gelesen und wenn noch wer Fragen dazu hat, kann ich sie (vermutlich) beantworten.

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5

Samstag, 5. November 2011, 14:00

Der Film "Woodoo - Schreckensinsel der Zombies" ist einer meiner liebsten Zombiefilme. Bei diesem Buch hier habe ich ähnliches erwartet, da Zombies jetzt nicht gerade für innovative neue Storys stehen. Also flugs bestellt und flugs gelesen... Hätte ich das mal lieber bleiben lassen... Und hier ist sie: meine persönliche Gurke des Jahres! :)

Der Roman ist rech rumpelig geschrieben. Das legt sich zwar mit der Zeit, trotzdem sind dort sehr viele unglückliche Formulierungen / Sätze enthalten. Diese kreide ich jedoch dem Übersetzer / Lektor an und weniger dem Autoren. Allerdings kenne ich das Original nicht. Hinzu kommt, dass der Roman ohne jegliche Spannung auskommt. Überraschungen erwarte ich, wie bereits oben erwähnt, nicht von einem Zombieroman. Allerdings sollten mir die Protagonisten nicht von vornherein völlig egal sein. Wenn wenigstens die Zombies noch genügend Platz in der Story bekommen hätten. Aber nein - irgendwie war das eine totale Plörre. Und dann wieder die Begrifflichkeit "Ghouls" für die Zombies. Argh! Ich habe mich gefragt, was mir dieser Roman bringt. Die Antwort: gar nix. Absolut überflüssig, das Papier nicht wert, Zeitverschwendung.

Jetzt noch was zum Preis und zur Aufmachung. Man nehme ein Manuskript mit geringerem Umfang als ein Heftroman, vergrößere die Schrift derart extrem, dass Leute mit Sehschwäche auch ohne Hilfe alles optimal lesen können, halte die Seitengröße relativ klein und verpacke das Ganze somit auf 220 Seiten. Dafür dann 15 € ist für mich Kundenabzocke. Wer sich das wirklich antun möchte, wird demnächst die Chance haben, für relativ kleines Geld an dieses Buch zu gelangen. Es liegt nämlich schon auf meinem Ebay-Stapel und wird von mir beizeiten als Standard für 1 € eingestellt. Sagt nicht, ich hätte Euch nicht gewarnt... :)

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6

Samstag, 5. November 2011, 14:22

Tausch gegen Zookland?

7

Samstag, 5. November 2011, 15:46

Sorry Vincent, aber Zookland habe ich schon im SUB.
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8

Samstag, 5. November 2011, 15:52

Hm, willste was anderes? Totenmaar? Die Straße? Naja, wahrscheinlich hast du schon alles...

Elmar

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9

Montag, 7. November 2011, 12:34

Ich lese das Teil grade und mein Eindruck ist bisher ganz gut, und dass, obwohl ich kein Zombiefan bin. Natürlich hätte man die Schrift nicht derart groß ziehen müssen und hätte statt dessen die vollständige Sammlung Pelican Cay and Other Disquieting Tales für den Preis veröffentlichen können. Aber die Story ist m.E. straight und entwickelt sich gut, ohne die Atmosphäre zu vernachlässigen.
Eine Geschichte muss vor allem eines sein: überraschend

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10

Freitag, 2. Dezember 2011, 22:48

Leider hat der Roman auch bei mir nicht gezündet. Das Intro und den Stimmungsaufbau fand ich noch gelungen, doch dann zieht Langeweile ein nd es liegt tatsächlich an einigen Dingen, die Michael schon bemängelt hat. Vor allem will eine Bindung weder zu den Hauptpersonen noch zu den Nebenpersonen entstehen, zu überfrachtet oder zu sehr am Reißbrett entwickelt kommen sie daher. Wieso dann die Hauptperson dann Vertrauter des ach so geheimen Regierungsprojektes wird, ist mau, wie denn auch viele weitere Szenen. Schade, ich mag Zombies, aber dieses Buch hat der Szene m.E. keinen Gefallen getan.

5 von 10 Punkten

Mammut

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11

Samstag, 18. Februar 2012, 15:47

Wie heißt der Roman eigentlich im Original?

Nina

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12

Samstag, 18. Februar 2012, 20:44

Das Werk heißt "Pelican Cay" im Original. Das Copyright ist für "Dark Terrors 5".

Mammut

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13

Samstag, 18. Februar 2012, 20:49

Danke dir. Habe ich mal so zusammengefasst:
http://vincent-preis.blogspot.com/2012/0…on-vincent.html

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