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Stockerlone

Jäger + Sammler

  • »Stockerlone« ist der Autor dieses Themas

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1

Mittwoch, 2. November 2011, 22:13

DAS PERFEKTE BUCH - Wie soll es aussehen ???

Ich bin so am überlegen wie wohl MEIN perfektes Buch aussehen würde....
Vom Schriftsteller zur Story über den Coverartist bis zur Aufmachung... ALLES ist möglich... (OK, eine orig. Bibel vom Autor ist...schwierig)

Wie sieht euer ´Traumbuch´ aus ???


Für mich, als Stephen King Fan wäre natürlich eine DEUTSCHSPRACHIGE signierte limitierte LETTERED
Version von Das letzte Gefecht interessant.

Das Hartcoverbuch sollte natürlich ledergebunden sein. SCHWARZ. Buchname und Autorname eingeprägt.
Im Buch sollte es EINIGE Zeichnungen von vielen deutschen SK Coverkünstlern geben, Hellnwein usw...
(von den US / UK Künstlern gibt es schon genug)

Selbstverständlich ist das auch Remarqued, MEINS vielleicht von dem verstorbenen Celestino Piatti.
Das ganze Buch soll dann in einem massangefertigten Holztraycase (dunkle Holzsorte) stecken (Dolso style) mit Schwarzem Samt ausgelegt,
in dem es natürlich auch eine Remarque eines Künstlers gibt.
Das ganze Buch dann natürlich von ALLEN signiert und das ganze limited/ lettered auf 26 Stück.
"Ich schreibe so lange, bis der Leser davon
überzeugt ist, in der Hand eines erstklassigen Wahnsinnigen zu sein".
... `Stephen King´

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Stockerlone« (3. November 2011, 14:57)


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2

Donnerstag, 3. November 2011, 11:13

Ich überlege, ob deine im Chat geäußerte Idee , eine Anthologie von allen Autoren signieren zu lassen, umsetztbar wäre. Liebe Herausgeber und Verleger, wie wäre so etwas technisch eigentlich möglich? Könnte man ein freies Blatt an alle Autoren zum Signieren versenden und dann einfügen? Wäre das in etwa so was, was du meintest, Stockerlone?

3

Donnerstag, 3. November 2011, 11:20

Liebe Herausgeber und Verleger, wie wäre so etwas technisch eigentlich möglich? Könnte man ein freies Blatt an alle Autoren zum Signieren versenden und dann einfügen?

In den Staaten wird dies schon lange so praktiziert, wie z.B. jüngst bei dem Wälzer "IN LAYMON'S TERMS". Die Sache ist ohnehin schon sehr aufwändig, da die Vorsatzblätter kreuz und quer durchs ganze Land geschickt werden müssen - und wenn dann - wie geschehen - die Sendung mit 70 % der bereits signierten Teile bei UPS verschlampt wird, verzögert sich das Erscheinen des Buches eben um ein weiteres Jahr. ?(

Stockerlone

Jäger + Sammler

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4

Donnerstag, 3. November 2011, 14:54

Ja genau.... so kenn ich das auch aus den USA / UK.

Aber kann das denn wirklich soooo schwierig sein, zb 25 Seiten zum Signieren zu.... zb 5-10 Leuten zu schicken ?
Das genau dieses Paket dann verschwinden würde... ok das wäre natürlich ärgerlich.

ABER .... der Verlag würde ja NATÜRLICH nicht nur 25 Seiten zum sig haben...
Wenn das Paket dann mit allen Sig. ankommt, und der Verlag dann alle Seiten in das Buch eingefügt hat,
hätte er.... VIELLEICHT zufällig noch ein PAAR Reserve-sig. Seiten übrig.... und die könnte er dann.... natürlich noch EXTRA an interessierte
Leute verkaufen...

Diese lim sig Bücher würden vielleicht nur durch Vorbestellung verkauft werden, und ..... wenn schon denn schon -- könnte man ja
auch noch den COVERARTIST mit ins Boot holen, und als EXTRAANGEBOT noch dazu anbieten, das man dann noch eine Remarque bekommen kann.
Also... wer zuerst kommt, bekommt die niedrigste NR., ein Buch pro Besteller und wenn man dann weiss welche NR man bekommt.
Der Coverartist bekommt dann noch eine extraseite vom Verlag, diese seiten schickt er dann mit Rem. zurück,
und dann kommt die Rem. Seite zusammen mit der Sig lim Seite zusammen ins Buch...
Ist dann vom Zeitaufwand noch etwas aufwändiger...

Das wären dann 2 Extraseiten und die Pto Kosten und es kommt natürlich auf den Coverartist an, aber ich glaube in Deutschland wäre
so ein ´Projekt´ wohl mit sicherheit einmalig, und eine unglaubliche Werbung für den Coverartist... (die ja leider... völlig zu unrecht in
Deutschland kaum beachtung finden)
Dann kommt es natürlich nur noch auf die Auswahl der Antho. Autoren an........ aber dieses Buch würde mit Sicherheit einen
neuen Meilenstein in Deutschland setzen....

(HI... ich hatte ja die IDEE :) :O :D wäre es ZU unverschämt von mir die NR. 1 oder das A schon mal
im Vorraus zu reservieren ???? )
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... `Stephen King´

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Bachi

Arkham-Sanatorium-Insasse

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5

Donnerstag, 3. November 2011, 15:23

Das ganze Buch dann natürlich von ALLEN signiert und das ganze limited/ lettered auf 26 Stück.

Wieso ausgerechnet 26 ?(

Wäre da ein einziges Exemplar nicht lukrativer?

Hey, versuch doch folgendes: Du willst eine exklusive Anthologie, an der deine Lieblingsautoren beteiligt sind, gestaltet von deinem Lieblingsgrafiker, herausgegeben in deinem Lieblingsverlag, und es soll nur ein einziges Exemplar geben. Mit genügend Kohle für alle Beteiligten ist da dann die Signatur das geringste Problem, denke ich :D :D :D

Und jetzt mal im ernst: Diese ewig limitierten, signierten, nummerierten, kartographierten, exklusiv im Samtschuber, und mit den römisch nummerierten nicht in den Handel gelangenden und der Zweitauflage im anderen Cover und die geraden Zahlen in grüner Farbe und die ungeraden in blauer Farbe signierten ... Bücher ...

Ist ja alles schön und gut, und für Sammler sicherlich ganz toll. Aber so lange das Buch nicht auch regulär im Handel auftaucht, hat da keiner der Beteiligten was davon. Außer Ehre und Prestige vielleicht ...

Dennoch fasziniert mich dieses besondere Typ Sammlerherz ^^

6

Donnerstag, 3. November 2011, 15:59

Dennoch fasziniert mich dieses besondere Typ Sammlerherz ^^

Also, ich weiß ja nicht, aber so langsam driftet der Thread hier in Richtung Kim Newmans "THE MAN, WHO COLLECTED CLIVE BARKER" ab. :)

Stockerlone

Jäger + Sammler

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7

Donnerstag, 3. November 2011, 17:43

Natürlich.... DARF das sig lim Buch auch als ´normale´ Version in den Handel kommen...... :D

Ist ja in den USA / UK auch IMMER so, das es von den ´meisten interessanten ´ Büchern immer
normale, limitierte und dann noch signierte + limitierte Ausgaben gibt.
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8

Donnerstag, 3. November 2011, 20:16

*eben noch im Spiegel über Steve Jobs und dessen Philosphie gelesen, das Gutes auch gut verpackt sein muss* ...

9

Donnerstag, 3. November 2011, 20:21

:) Ich habe den Threadtitel völlig falsch interpretiert. Wie muss das perfekte Buch aussehen habe ich nicht auf Äußerlichkeiten bezogen. :)

Ich ziehe den Thread mal etwas aus dem Geek-Faktor heraus und beschreibe, wie ein perfektes Buch für mich sein muss:

Es muss mich fesseln. Ich muss heiß darauf sein, nach der Arbeit weiterzulesen. Es muss flüssig zu lesen sein. Es sollte nicht der 100ste Aufguss einer alten Geschichte sein. Es muss mich die Zeit herum vergessen lassen. Ups... Ich rede gerade wieder mal von Simmons Terror... :)
Lese gerade: Seth Grahame-Smith - Abraham Lincoln: Vampire Hunter
www.hoerspiellobby.de

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Kai Grimm

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10

Donnerstag, 3. November 2011, 21:17

Einen Moment, einen wirklich kleinen Moment dachte ich Du redest von Rattentanz, Michael... :) :)
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia

Nina

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11

Donnerstag, 3. November 2011, 23:39

Ich kann mir kaum vorstellen, dass das funktionieren kann, von auch "nur" zehn Anthologieautoren die Unterschriften zusammenzubekommen. Neben der Unsicherheit von Post und Paketdiensten ist bei so vielen Leuten schnell mal einer dabei, der das Paket liegenlässt oder vergisst, seinen Umzug auch mitzuteilen. (Den Zirkus kenne ich schon als Herausgeberin mit den Belegexemplaren ...) Dazu die Möglichkeit von zerstörten Paketen oder Empfängern, die auspacken und das Ganze erst mal in eine staubige Ecke legen, dann ranzt das rum inklusive Knickecken usw.
Dazu die Kosten für das Verschicken, das kostet ganz schön. Die Post ist ja nicht gerade für ein günstiges Service bekannt. Erfahrungsgemäß wird bei Anthologien sehr knapp kalkuliert. Da darf man als Autor froh sein, wenn man ein Belegexemplar bekommt. Zwei oder drei davon sind zumeist unmöglich. Bezahlung? - Auch meist nicht oder in der Form von 5% geteilt durch alle Autoren und es zählen nur die zum Vollpreis verkauften Exemplare ... da freut man sich, wenn sich davon letztendlich das Mittagsmenü beim Chinesen davon ausgeht. Selbst wenn der Verlag die Kosten für das Versenden trägt, finde ich das für Autoren letztendlich nicht zumutbar. Für kein Geld noch Pakete durch die Gegend zu schicken, die man wohlgemerkt auch sorgfältig verpacken muss (ein Standardumschlag reicht da nicht), aufgeben und v.a. muss man auch nachkontrollieren, ob einem das Porto auch ersetzt wurde (darf man hier im Voraus fordern? Vielleicht eine Pauschale?) usw.

Aber, gehen wir mal vom perfekten, ultimativen Buch aus: Da könnte der Verleger die Autoren ja zur Megaparty einladen, Reisekosten werden gezahlt, die Leutchen kommen in einer Villa unter (weil der Verleger sich ja dumm und dämlich verdient - das ist zwar bei keinem, den ich kenne und der deutschsprachige Anthologien bringt, der Fall, aber gut ...) und feiern bis zum Anwinken, einzige Bedingung ist, dass sie, bevor sie gänzlich betrunken sind, die ganzen Bücher signieren. Das ist zwar unrealistisch, aber wir sprechen ja vom perfekten Buch und Perfektion gibt es m.E. letztendlich auch nur in der Phantasie ... :D

Ansonsten bin ich bescheiden. Wenn ich als Leserin ein hübsches Hardcover bekomme - am besten gar nicht mit Schutzumschlag, der ist am schnellsten bei mir kaputt - und das zu einem Preis, der nur leicht über dem einer TB-Ausgabe liegt (also um konkret zu werden: Ca. 12 Euro finde ich für ein Hardcover gut), mit gutem Papier (weiß, aber leichter Gelbstich und dick) und vernünftiger Schriftgröße, dann wäre das für mich das perfekte Buch, das realistisch durchaus möglich wäre.

Spooky

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12

Freitag, 4. November 2011, 00:37

(also um konkret zu werden: Ca. 12 Euro finde ich für ein Hardcover gut),


Also, wie soll denn ein Hardcover Exemplar bei einer kleinen Auflage (und bei den Small Presses gibts ja ausschliesslich kleine Auflagen von 100 bis 500 Exemplare) mit einem Preis von nur 12 Euro rentieren. Kann mir das mal einer erklären?

Und by the Way: THE MAN WHO COLLECTED CLIVE BARKER ist eine wirklich tolle Geschichte :D

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Freitag, 4. November 2011, 09:16

Ich überlege, ob deine im Chat geäußerte Idee , eine Anthologie von allen Autoren signieren zu lassen, umsetztbar wäre. Liebe Herausgeber und Verleger, wie wäre so etwas technisch eigentlich möglich? Könnte man ein freies Blatt an alle Autoren zum Signieren versenden und dann einfügen? Wäre das in etwa so was, was du meintest, Stockerlone?

Auf einem Blatt wäre es sicherlich schwierig, aber wenn der Verleger den Autoren mit den Verträgen eine Vita sendet und sie diese unterschrieben mit dem Vertrag zurücksenden müssen, dann wäre das in einer vertretbar niedrigen Auflage möglich.

Oder man mach eine Release-Party und vereinbart mit den Antoren vertraglich eine Anwesenheitspflicht. Wäre sicherlich teuerer, da man deren Spesen übernehmen müsste ...

... ansonsten ist es einfacher, je weniger Autoren vertreten sind. Z.B. bei den Novellen enthaltenden Pandaemonikums von Wurdack keine Utopie!

ODER man macht eine Lesetour und die Bücher gibt es nur da (siehe Jörg Kleudgen / Uwe Vöhl) !
Sie sind da: Zombies! Sie werden Dich fressen! Das ist keine Urban-Fantasy, das ist HORROR!
http://backus.blogg.de, http://phantastisches.blogspot.com & http://www.die-apokalyptischen-schreiber.de

Martin Cell

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14

Freitag, 4. November 2011, 09:22

Das perfekte Buch müsste optisch vom Umschlag, Papier, Druck und vielleicht signiert schon
was hermachen! Es sollte zahlbar sein, und nicht über 50 Euro kosten.
Und ja der Inhalt sollte schon auch unterhaltsam und anspruchsvoll sein!
Reality is lost - IKON

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Stockerlone

Jäger + Sammler

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Sonntag, 29. Januar 2012, 10:39

Bei ebay ist gerade ein Buch im Angebot das sehr nah an PERFEKT rankommt. Nur der ´leider gerechtfertigte´ Preis ist NICHT Perfekt :)

THE REGULATORS - Lettered - One of 52 copies - Richard Bachman - Stephen King
THE REGULATORS - Lettered - One of 52 co… - Stephen King
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16

Dienstag, 27. März 2012, 21:34

Vielleicht nicht PERFEKT, aber SEHR SEHR ungewöhnlich !!!!!

Infernal House Deluxe Lettered Edition of The Woman by Jack Ketchum and Lucky McKee sig lim to 26
The book and traycase are bound in Moroccan (goat skin) leather, with 24ct gold foil stamping.
The book has REAL HUMAN BONE inlaid into the boards of the over-sized book.
Custom made display CAGE.

http://www.ebay.com/itm/ws/eBayISAPI.dll…utorefresh=true

"Ich schreibe so lange, bis der Leser davon
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Daniel

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Mittwoch, 28. März 2012, 12:52

Lovecrafts handschriftliches Originalmanuskript von "Case of Charles Dexter Ward", das er er jahrelang unbeachtet in einer Schublade liegen ließ.

Wahrscheinlich würde ich beim Lesen jedes Mal vor Ehrfurcht in Ohnmacht fallen ;)

Nina

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18

Freitag, 30. März 2012, 23:07

(also um konkret zu werden: Ca. 12 Euro finde ich für ein Hardcover gut),


Also, wie soll denn ein Hardcover Exemplar bei einer kleinen Auflage (und bei den Small Presses gibts ja ausschliesslich kleine Auflagen von 100 bis 500 Exemplare) mit einem Preis von nur 12 Euro rentieren.


Gibt es durchaus, gab es auch damals schon, als der Web-Site-Verlag noch nicht Geschichte war. Aber das sind halt dann Hardcover mit Klebebindung und ohne Umschlag. Mir war allerdings nicht bewusst, dass wir hier ausschließlich von Kleinstauflagen sprechen. Ich habe auch Bücher lieb, die viele andere haben, das perfekte Buch ist nicht unbedingt an Miniauflagen gekoppelt. Und beispielsweise bei Weltbild (ich weiß, ich mache mich da nicht beliebt, aber die Sonderausgaben sind stabil und lassen sich gut lesen) sind Hardcover um den Preis Standard.
Ich mag aber ehrlich gesagt den Umschlag gar nicht, der ist das erste, das irgendwelche Blessuren abbekommt. Also wenn ich es mir aussuchen kann (zum selben Preis), möchte ich am liebsten ein Hardcover, das mir den Umschlag erspart.