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Freut mich, dass ich dir Denkanstöße geben kann, hoffentlich klappt das auch bei anderen Autoren.Ein weiterer Impulsgeber war Ernst Wurdack, dessen Kommentare ich mir mehr und mehr zu Herzen genommen habe.
Denkanstoß ...Bei Kurzgeschichten gibt es noch eine weitere Variante: Die Kurzgeschichtensammlung eines Autors.
Aber liegt hier das Problem nicht bei den Verlagen?
Die Kleinverlage können bei einer Auflage von 300 - 600 Exemplaren keine großen Honorare zahlen.
Mhm, naja, vielleicht muß man es auch anders machen - die Verlage setzen sich einfach zusammen, wählen vier oder fünf aus, die weitermachen und die anderen bringen nur noch Weihnachtsgrusskarten oder Rosamunde Pilcher Romane heraus

Von meinen jüngeren (studierten) männlichen Mitarbeitern liest niemand Belletristik, was mir inzwischen symptomatisch erscheint. Also sollte die Frage besser lauten: Lohnt es sich heutzutage überhaupt (noch) zu schreiben ...
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für den Letzten suche ich ehrlich gesagt noch nach einer Veröffentlichungsmöglichkeit![]()
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Und den großen Verlagen dürften KG-Veröffentlichungen in Anthologien ohnehin am Arsch vorbeigehen (Hat Ernst Wurdack in dem Deutsche-Kurzgeschichten Thread zu diesem Thema nicht etwas geschrieben?).
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Ich lehne mich noch weiter aus dem Fenster und behaupte, dass dein Roman, der im Luzifer-Verlag angekündigt ist (Hierzu übrigens noch meinen Glückwunsch, Vincent!!!) für deine Bekanntheit in der Szene mehr zählen wird, als alle deine bislang veröffentlichten KGs, und sich viel besser bei einer Bewerbung für weitere Projekte machen wird, als diese.
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Wenn ihr einen Roman mit 12 Kapiteln schreibt und an jedes Kapitel herangeht wie an eine Kurzgeschichte, Anfang, Ende, Spannungsbogen etc., dann schreibt ihr in beinahe der selben Zeit einen Roman wie ihr 12 Kurzgeschichten für irgendwelche Wettbewebe verfasst. Hand aufs Herz: Wie viele Kurzgeschichten hat jeder von euch in den letzten 2 Jahren geschrieben?Denkanstoß ...
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Aber nur, wenn die Romane regelmäßig in nicht größeren Abständen als 1 Jahr erscheinen. Eine Pause von 2 oder 3 Jahren schickt alle Beteiligten wieder auf LOS. 3 Jahre Arbeit für die Katz.
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Dazu kommt noch der wild wuchernde eBook-Mark, wo offenbar auch der buchstäblich letzte Stuß seine Anhänger findet. Nach dem Genuß einiger Leseproben erlaube ich mir mal dieses Einschätzung ...![]()
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Registrierungsdatum: 1. März 2003
Wohnort: Wuppertal
Beruf: Wäre gerne Lotto-Millionär
Denkt dran: Anthologien sind für Großverlage nicht mehr als Werbemittel für Romane und Autoren, für die der Beworbene sogar noch Geld ausgibt. Feine Sache!
JEDES Projekt wird durchgerechnet und kommt exakt auf den Prüfstand, ob es was getaugt und sich gerechnet hat. Und was Kurzgeschichten bei GROSSverlagen angeht, so sind sie für manchen Autor nach wie vor ein wichtiger Einstieg oder auch Visitenkarte.
Meine Empfehlung an Autoren, die es ernst meinen und das Potenzial haben: Versprecht euch nichts von den Kleinverlegern, deren Veröffentlichungen werden von den Großen eh nicht ernstgenommen - ob ihr da jetzt hundert KGs oder einen Roman veröffentlicht habt. Veröffentlichungen in Kleinverlagen sind in meinen Augen just for fun - deshalb bin ich nach wie vor für jeden Spaß zu haben. Aber seid stolz, wenn ihr es bei Belz, Goldmann, Lübbe oder sonst einem größeren Verlag zu einer Veröffentlichung bringt. Das bringt nicht nur Geld, das bringt euch den Einblick, wie professionell gearbeitet wird, das bringt euch Beziehungen. DAS bringt euch weiter. Und es öffnet euch die Augen.
Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Uwe« (10. Januar 2012, 21:41)
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Registrierungsdatum: 27. April 2006
Wohnort: Hexenverseuchtes Hinterland
Beruf: Apokalyptischer Schreiber
Hallo Uwe,
wie "machen" denn Großverlage Kurzgeschichten? Ausschreibungen habe ich von denen noch keine wahrgenommen.
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arbeite an deinen Beziehungen
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Aber das ist alles in Ordnung, solange keine allzu großen Erwartungen geschürt werden und es Spaß macht.
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Sie arbeiten genauso an ihrem Ego wie du.
Das ist die Chance/Nische für ambitionierte Smallpresser. Die meistens nur am Vertrieb und der Werbung scheitern,aber niemals an der Qualität.
Sagen wir mal, es gäbe einen potentiell vielversprechenden australischen Autor zu entdecken, dürfte man von der Kleinverlags-Umsetzung eher etwas ratlos zurückgelassen werden. 
Aber liest du sie denn gerne?
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Also ich fühle mich nicht dazu berufen zu schreiben, von daher lohnt es sich nicht für mich und ich lasse es einfach.![]()
Guck doch einfach, wo was erscheint. Und dann bring dich selbst ins Gespräch. Oder - das ist so wie in jeder Firma - arbeite an deinen Beziehungen. Damit meine ich, wirklich mal Leute aus der WIRKLICHEN Verlagsbranche kennenlernen: Geh mal auf Buchmessen, sprich die Leute an, überzeuge sie mit deinen Ideen und Manuskripten. Aber vor allen Dingen: Höre ihnen zu! Lerne von ihnen! In Gesprächen merkst du schnell den Unterschied, was ein wirklicher Verlag von den Kleinverlagen unterscheidet. Wie gesagt: ich habe ja nichts gegen die, nur sind die meisten keine Verleger, sondern bessere Fanzineherausgeber. Genauso sind die meisten "Autoren", die sich in deren Anthos tummeln, keine Schriftsteller. Aber das ist alles in Ordnung, solange keine allzu großen Erwartungen geschürt werden und es Spaß macht. Nur mehr darfst du nicht erwarten. Klein-"Verleger" sind keine Götter. Sie arbeiten genauso an ihrem Ego wie du.
Eher im Gegenteil.
Naja, Qualität dürfte hin und wieder schon ein Kriterium sein... das Lektorat beispielsweise ist bei Großverlagen oft besser, ebenso der Satz (oder zumindest "professioneller").Sagen wir mal, es gäbe einen potentiell vielversprechenden australischen Autor zu entdecken, dürfte man von der Kleinverlags-Umsetzung eher etwas ratlos zurückgelassen werden.
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