Guten Tag lieber Gast, um »Horror Forum - Alles rund um Horror und Phantastik!« vollständig mit allen Funktionen nutzen zu können, sollten Sie sich erst registrieren.
Benutzen Sie bitte dafür das Registrierungsformular, um sich zu registrieren. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.
Zumeist sind solche Schaumschlägereien doch nur Eintagsfliegen. MICH zumindest tröstet diese Erkenntnis ...
Zitat
Ich finde das Verhalten dieses "Autoren" unterste Schublade.
Zitat
Ich habe in letzter Zeit irgendwie den Eindruck, dass gerade (Kleinverlags-)Autoren sich hin und wieder etwas schwertun mit Kritik.
Zitat
Kurz: Ein Autor dürfte es wohl kaum schaffen, es Allen völlig recht zu machen, selbst wenn sein Werk über formale Zweifel erhaben ist. Daraus müßte ja eigentlich folgen, dass diese Tatsache den Autoren bekannt ist und sie bei einem gewissen Maß an Kritik einfach drüberstehen.
Zitat
Sollten solche Kritiken wirklich "unterirdisch" und vllt. gar boshaft sein (im genannten Fall war's nicht so), darf und muss man natürlich angemessen darauf reagieren. Angemessen - versteht sich!
Zitat
Ich habe in letzter Zeit irgendwie den Eindruck, dass gerade (Kleinverlags-)Autoren sich hin und wieder etwas schwertun mit Kritik.
Solange da keine Beispiele (z.B. Links, Foren, etc.) kommen, kann ich dir da nicht folgen. Ist aber für Kleinst- und Kleinverlag-Autoren auch elementarer, wenn da mal ein Verriß kommt, ich schätze mal einen Markus Heitz kratzt das wenig, wenn in einem Forum wie dem Lesekreis sein neuestes Buch zerrissen wird.

Zitat
Dazu könnte ich jetzt noch weitere Beispiele aus meiner Moderatorentätigkeit anführen, unterlasse das aber mal aus Diskretionsgründen.
Auch an anderer Stelle wird über Kritik hergezogen (z. B. hier: http://blog.g-arentzen.de/nc/seiten/home…-und-kritik/46/), wo man sich teilweise fragt, ob die Kritik wirklich so vernichtend und unter der Gürtellinie war, oder der Kritisierte nur leicht beleidigt... wenn man beispielsweise wegen jeder Kritik gleich beleidigt ist, könnte man sich ja immer darauf berufen, dass Meinungsfreiheit nicht gleich Beleidigungsfreiheit ist und so eine ehrliche Auseinandersetzung komplett unterbinden.
Auch an anderer Stelle wird über Kritik hergezogen (z. B. hier: ), wo man sich teilweise fragt, ob die Kritik wirklich so vernichtend und unter der Gürtellinie war, oder der Kritisierte nur leicht beleidigt... wenn man beispielsweise wegen jeder Kritik gleich beleidigt ist, könnte man sich ja immer darauf berufen, dass Meinungsfreiheit nicht gleich Beleidigungsfreiheit ist und so eine ehrliche Auseinandersetzung komplett unterbinden.
Na, was der Dark Writer da schreibt, ist ja gerade ein Angriff gegen die Meinungsfreiheit. Wenn ich mir nicht erlauben kann zu schreiben, ob mir was gefällt oder nicht, andererseits die Lobrezensionshymnen kritiklos hingenommen werden, dann ist das doch eindeutig: Sei für mich oder schweige!
Die Tendenz ist aber eine gesellschaftliche. Irgendwann gibt es keine Schulnote 5 und 6 mehr, nur noch 4-.
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Sar-Sargoth« (23. Januar 2012, 10:52)
Ernsthaft "Beleidigende" Rezensionen gibt es in meinen Augen eigentlich sehr selten - ich glaube, viele können nicht so recht zwischen "Sich getroffen zu fühlen" und "beleidigt worden zu sein" unterscheiden. Ich war auch schon ziemlich beleidigt über Rezensionen meiner Geschichten, dass heißt aber nicht, dass der Autor der Rezension mich beleidigt hat. Man muss eben damit leben, dass man nicht jedes mal, wenn man sich ungerecht behandelt fühlt, auch gleich jemanden dafür verantwortlich machen kann. Wer mit Texten an die Öffentlichkeit geht, muss prinzipiell so ziemlich alles aushalten, was andere über diese Texte sagen, es sei denn, es handelt sich um bösartige Lügen, die ganz direkt die Person betreffen (etwa, wenn jemand schreibt: "Der Autor dieses Buches ist ein Faschist").
Die Tendenz ist aber eine gesellschaftliche. Irgendwann gibt es keine Schulnote 5 und 6 mehr, nur noch 4-.
Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Miasmamann« (23. Januar 2012, 12:56)
Solange der Status "ansprechende Unterhaltungsliteratur" erreicht würde, wäre das in dem Fall ja wohl schon ein Fortschritt. Wieviel Arroganz und Ignoranz muss man eigentlich ansammeln, um sowas von sich zu geben?
Ich bin erst seit zwei Jahren in dem Nischengenre Horror mit all seinen Spielarten, sowohl als Hobbyschreiber, wie auch als Leser unterwegs und ich kann diesen Eindruck, dass Kleinverlage wie Pilze aus dem Boden schießen, nicht teilen. Es würde mich aber sehr freuen, dieses "Gerücht" einmal durch Nennungen belegt zu finden. Plus die dazu gehörigen Werke, die Mist waren. Dann lässt sich endlich mal auf einer Grundlage diskutieren.
Zitat
Es gibt praktisch keine Fanzines mehr. Dafür schießen Kleinverlage wie Pilze aus dem Boden. Alle auf der Suche nach dem neuen Stephen King, nach einem neuen Harry Potter. Und es wird veröffentlicht, was das Zeugs hält. Alles. Jeder. Egal, was für ein Mist das sein mag.
Manche behaupten, Kleinverlage sind nichts anderes als semiprofessionelle Fanzines (die es auch durchaus in Auflagen über 100 Stück gab, ich denke da an die UPA).
Ich finde generell jede Veröffentlichung gut.
Insofern sind die Rezensionen, auch gerade wenn sie negativ ausfallen, wahrscheinlich für viele Leser eine wichtige Orientierung. Für einen Autor mag das durchaus stimmen, dass er sich über so ziemlich jede Veröffentlichung freut, egal wo. Nur ist die Erwartungshaltung bei Büchern (wir hatten die Diskussion ja schon mal an anderer Stelle) deutlich höher als bei Fanzines. In der Regel ist der Preis von Büchern ebenfalls deutlich höher. Und hierüber ärgert sich wiederum der Leser, da er ein oft semiprofessionelles Produkt zum Profipreis bekommt. In dem Artikel des Links am Beginn ist ja auch schön nachzulesen, dass mancher Autor der Schlussfolgerung veröffentlichtes Buch = Hochliteratur gerne mal aufsitzt.Insofern sind die Rezensionen, auch gerade wenn sie negativ ausfallen, wahrscheinlich für viele Leser eine wichtige Orientierung.