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Beiträge: 942

Registrierungsdatum: 28. Februar 2010

Wohnort: Nähe Hamburg im Moor

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121

Freitag, 27. Januar 2012, 22:36

Also am schlimmsten finde ich seine sexistischen Äußerungen, die sind echt untragbar dämlich!

122

Freitag, 27. Januar 2012, 22:52

Ja, das kommt erschwerend hinzu.

frankh

Fortgeschrittener

Beiträge: 346

Registrierungsdatum: 12. Januar 2004

Wohnort: Provinz

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123

Freitag, 27. Januar 2012, 23:22

Also am schlimmsten finde ich seine sexistischen Äußerungen, die sind echt untragbar dämlich!

Sexistische Äußerungen finde ich klasse (wenn auch nicht die von John Asht).
Deshalb ist u. a. M. Houellebecq ist einer meiner Lieblingsautoren. ;)

HarryW

Profi

Beiträge: 1 482

Registrierungsdatum: 7. September 2005

Wohnort: Schweiz

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124

Samstag, 28. Januar 2012, 08:54

Mit etwas Schmäh und intelligenter Überspitzung kann Sexismus tatsächlich auch charmant oder gar anregend sein. Wenn er allerdings nur plump und beleidigend daherkommt, dann ist es wohl eher Ausdruck eines zutiefst beleidigten Egos mit einer Prise kränklichem Machismo.

Was ich im übrigen genau so fragwürdig finde, wie Ashts sexistische Äusserungen, ist seine Aussage, dass man eben ein gehobener Literaturkenner sein muss, um seine Literatur zu verstehen. Das klingt tatsächlich wie die Ausrede religiöser Menschen, wenn sie auf Logiklöcher in ihrer gewählten Religion angesprochen werden ... "Du musst eben daran glauben, damit du das verstehst." Und was ist, wenn ich's erst verstehen will, bevor ich daran glaube??? Darauf habe ich noch nie eine schlaue Antwort bekommen.

Im Grossen und Ganzen ist diese hochgewiegelte Sache eigentlich traurig. Asht ist verletzt und will jemand anderen aus Frust verletzen - eine nur allzu menschliche Reaktion, auch wenn sie nicht eben hübsch ist. Damit zieht er die Aufmerksamkeit vieler Internetuser auf sich, die sogleich eine Hetzjagd starten, weil man im Internet nun mal identitätslos ist (so man seinen Namen nicht nennt) und so richtig drauflos bashen kann. Ein wenig Haue hat Asht auf jeden Fall verdient, vor allem weil er nicht einsichtig ist und immer weiter macht. Aber die Art von Hexenverfolgung, die sich da aufbaut, finde ich doch langsam etwas übertrieben. Man sollte den Mann einfach in Ruhe seine Wunden lecken lassen, möglicherweise findet er so Zeit und Raum über alles auch mal in Ruhe nachzudenken.

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Beiträge: 942

Registrierungsdatum: 28. Februar 2010

Wohnort: Nähe Hamburg im Moor

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126

Samstag, 28. Januar 2012, 14:45

Ich hatte meinen einen Nachbarn auch schon länger in Verdacht... :cool:

127

Samstag, 28. Januar 2012, 14:52

Ach, Dein Nachbar ist harmlos. Du solltest erstmal die Einwohner des Altenheims hier am Ende der Straße sehen! :P

128

Samstag, 28. Januar 2012, 15:46

:) Unglaublich. Einfach unglaublich! Der Typ gehört doch in eine Geschlossene! :)

Oder es kommt in einem halben Jahr heraus, dass das Ganze nur eine clevere Werbung für die neuen Folgen von Offenbarung 23 war...
Lese gerade: Seth Grahame-Smith - Abraham Lincoln: Vampire Hunter
www.hoerspiellobby.de

129

Samstag, 28. Januar 2012, 17:36

Zitat

Hier noch eine Dosis Aufklärung für alle die's noch immer nicht kapiert haben:

Bei einer Rezension hört die Meinungsfreiheit auf. Eine Rezension ist eine wissenschaftliche, literarische Analyse, die den Verkaufserfolg eines Buches mitbestimmt. Da zählen nur Fakten - und dafür muss das Werk von A bis Z gelesen werden.

Myriel betreibt einen offiziellen Rezensionsblog, wo sie mein TWIN-PRYX auch jetzt noch unqualifiziert kritisiert. Niemals hatte sie damals 10% meines Buches gelesen. Eine Rezension, aber nur anhand des Klappentextes zu schreiben,(so wie sie es ja selber zugibt) ist branchentypisch verpönt. Außerdem: 100 Bücher im Jahr zu rezensieren, ist unseriös. Allein TWIN-PRYX hat schon 904 Seiten.

...



http://www.ein-buch-lesen.de/2012/01/ein…-john-asht.html

Goodness gracious me ...


Mein zweiter Kommentar wurde übrigens noch immer nicht aktiviert. Neue kann man nicht mehr schreiben ...

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130

Samstag, 28. Januar 2012, 19:39

Der dreht ja in diesem Post nochmal richtig auf! Lachen musste ich hierbei:

Zitat

Sie hat mir damit das ganze Weihnachtsgeschäft vermasselt. Deswegen auch der ganze Rambazamba jetzt.
Und besonders schön fand ich auch diesen Absatz:

Zitat

Ich breche hier und jetz, mit dieser Aktion gegen willkürliche und
gezielt destruktive Kritik, eine Lanze für alle redlichen Autoren. Wir
werden ab heute Kritiker der Falschkritiker sein - und wir werden die
Anonymität von Internet-Kriminellen aufdecken. Wir Autoren lassen uns
von jetzt an nicht mehr auf der nase rumtanzen und uns die Frucht
unserer Arbeit kaputt reden - und schon gar nicht von Personen die aus
niedrigen Beweggründen einfach alles nur vernichten wollen!
Ich benötige dann noch Namen dieser "redlichen Autoren", damit ich sie allesamt auf die schwarze Liste setzten kann und zukünftig boykotieren kann.

Insgesamt muss ich sagen, sollte sein Vorgehen Schule machen, höre ich mit dem lesen auf. Solche Möchtegernautoren vesauen einem den Spaß am lesen.
Lese gerade: Seth Grahame-Smith - Abraham Lincoln: Vampire Hunter
www.hoerspiellobby.de

131

Samstag, 28. Januar 2012, 19:51

Sehr schön finde ich auch folgende Aussage:

Zitat

Hier noch eine Dosis Aufklärung für alle die's noch immer nicht kapiert haben:

Bei einer Rezension hört die Meinungsfreiheit auf.
:)

Des weiteren vergleicht Asht Bücher mit Autos... anscheinend kann man ein Buch einem vollständigen Funktionstest unterziehen und danach gibts eine Plakette vom TÜV mit dem Prädikat "Hochliteratur". :) Wäre mal gespannt, was bei Asht bei einer verbalen ASU rauskommen würde. :)

Eigentlich schön, dass das Thema von Prem geschlossen wurde... hoffentlich wird es noch bewahrt, so dass Ashts und ihre Aussagen als Kunstwerk für sich stehen können.
...and the book club consists mainly of people who club me with books.

132

Samstag, 28. Januar 2012, 20:39

Ich glaube kaum, dass sich andere Autoren an dieser Karikatur eines Schriftstellers ein Beispiel nehmen werden.

Auf der FB-Seite von buchreport.de wurde sein Link übrigens entfernt. Hatte ich hier glaube ich noch nicht erwähnt. Von ihm oder vom Seitenheber? Keine Ahnung. Ich finde aber interessant, welche Wichtigkeit er einem privaten Blog zugesteht. Würde es hier um eine professionelle Publikation gehen ... Meinungsaustausch findet heutzutage nunmal auch im Netz statt. Und um mehr geht es hier nicht. Leser will seine Meinung über X mitteilen. Ende. Wie ich schon mal sagte: Dieser Mensch ist ein viel zu kleines Licht, als dass irgendwer ausgerechnet sein Schaffen sabotieren will!

Übrigens hat sie nicht den Klappentext besprochen. Den hatte sie als Inhaltsangabe zitiert. Von einem Autoren sollte man schon erwarten, dass er lesen kann. Nun ja. Selektiv halt ...

Kai Grimm

Super Moderator

Beiträge: 4 347

Registrierungsdatum: 1. März 2003

Wohnort: Wuppertal

Beruf: Wäre gerne Lotto-Millionär

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133

Sonntag, 29. Januar 2012, 12:05

Ich bleibe dabei: So ganz unrecht hat er nicht, wenn er an eine REZENSION gewisse Anforderungen stellt. Das tue ich nämlich auch, nicht als Autor, aber als Leser von Rezensionen, die aus solchen gerne Kaufanregungen ziehen. Und in der Tat: Auch Rezensionen sind wie Romane durchaus der Kritik zugänglich! Der Tag, an dem im Phantastisch Rezis von Leuten, die das rezensierte Buch zu einem Zehntel gelesen haben, erscheinen, ist der Tag, an dem ich mein Abo kündige!
Nur: Man muss natürlich zwischen "Rezension" und simpler Meinungsäußerung in einem Blog oder in einem Forum unterscheiden.

Andererseits: Dass bei einer Rezension die Meinungsfreiheit aufhört ist natürlich Schwachsinn hoch drei. Ein Buch ist kein Funktionsgegenstand, sondern ein der Unterhaltung dienendes künstlerisches Objekt. Ein solches kann man nicht allein nach objektiven Maßstäben und losgelöst von eigenen Geschmacksfragen beurteilen. Und diese hochtrabenden Verschwörungstheorien, die lassen schon gewisse Rückschlüsse im Hinblick auf des Autors Charakter zu. Allein der Gedanke, er wäre wichtig genug, dass sich gerade wirtschaftskriminelle Internetrezensenten gegen ihn verschwören, da lachen ja die Hühner.
Lese zur Zeit:
Christoph Marzi - Somnia

Felix W

Profi

Beiträge: 966

Registrierungsdatum: 1. Mai 2006

Wohnort: Soest

Beruf: Student

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134

Sonntag, 29. Januar 2012, 12:44

Hier ist dann mal eine richtige :D Rezension online: http://www.fictionfantasy.de/twin-pryx
Mein Blog: |T|Ä|N|D|E|L|E|I|

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135

Sonntag, 29. Januar 2012, 13:44

Ich bleibe dabei: So ganz unrecht hat er nicht, wenn er an eine REZENSION gewisse Anforderungen stellt. Das tue ich nämlich auch, nicht als Autor, aber als Leser von Rezensionen, die aus solchen gerne Kaufanregungen ziehen. Und in der Tat: Auch Rezensionen sind wie Romane durchaus der Kritik zugänglich! Der Tag, an dem im Phantastisch Rezis von Leuten, die das rezensierte Buch zu einem Zehntel gelesen haben, erscheinen, ist der Tag, an dem ich mein Abo kündige!
Nur: Man muss natürlich zwischen "Rezension" und simpler Meinungsäußerung in einem Blog oder in einem Forum unterscheiden.


Da stimme ich einfach mal zu. Natürlich muss auch ein Rezensent kritikfähig sein. Der will ja seine Arbeit nach Möglichkeit ebenfalls an den Mann bringen. Ich gehe sogar so weit, dass auch eine private Bloggerin kritisiert werden darf. Das gilt dann z. B. auch für stilistische Schwächen. Sie darf natürlich auch darauf hingewiesen werden, dass sie dieses oder jenes übersehen haben könnte. Aber doch bitte auf angemessene Art und ohne Verschwörungstheorien ...

Hier ist dann mal eine richtige Rezension online: http://www.fictionfantasy.de/twin-pryx


Wenn Du jetzt mal nicht als der mysteriöse Mann im Hintergrund identifiziert wirst ... :]

Felix W

Profi

Beiträge: 966

Registrierungsdatum: 1. Mai 2006

Wohnort: Soest

Beruf: Student

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136

Sonntag, 29. Januar 2012, 13:55

Hier ist dann mal eine richtige Rezension online: http://www.fictionfantasy.de/twin-pryx


Wenn Du jetzt mal nicht als der mysteriöse Mann im Hintergrund identifiziert wirst ... :][/quote]
Mein Anwalt rät mir dringend davon ab, mich dazu zu äußern.
Mein Blog: |T|Ä|N|D|E|L|E|I|

137

Sonntag, 29. Januar 2012, 13:59

Ich auch. ;-) Aber allen Spaß beiseite:

Ich habe mich gefragt, wie ich an eine Rezi über "Twin-Pryx" herangehen würde. Sollte ich den ganzen Aufstand in der Besprechung erwähnen oder lieber vollkommen ignorieren. Ich denke letzteres wäre wohl besser. Für mich selber bin ich allerdings zu keiner abschließenden Antwort gekommen. Ich kann also nicht sagen, wie ich da vorgehen würde, wenn ich tatsächlich einer schreiben würde. Aber dafür müsste ich das Buch lesen. Insofern werde ich das wohl nie erfahren ...

War die Erwähnung dieser Vorgänge in Deiner Rezi eine bewusste Entscheidung oder ist das einfach passiert?

138

Sonntag, 29. Januar 2012, 14:14

:) Felix bringt seine Bücher über seinen richtigen Namen heraus und hat aus Sicherheitsgründen für Rezis ein Pseudonym gewählt? :) Ab sofort nenne ich ihn zukünftig nur noch Jürgen!

@Kain: Spaß beiseite. Die Rezi hat Felix wohl nur gefunden, aber nicht selber verfasst.
Lese gerade: Seth Grahame-Smith - Abraham Lincoln: Vampire Hunter
www.hoerspiellobby.de

139

Sonntag, 29. Januar 2012, 14:43

Ups, nicht aufgepasst. :-D

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