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Spooky

Super Moderator

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1 141

Dienstag, 2. Dezember 2008, 19:47

Hab jetzt Philip K. Dicks Irrgarten des Todes durch. Das Buch war äusserst kurzweilig, wartete mit einem überraschenden Schluss auf und auch die Charaktere waren recht real gezeichnet. Nicht sein Bestes Werk – sein ZEIT AUS DEN FUGEN war für mich einfach spannender und beklemmender – aber wer auf "die Realität ist nicht das was sie ist-Stories" steht, sollte sie sicherlich mal gelesen haben.

Kann mir ev. jemand noch ein Buch von ihm empfehlen, das in eine ähnliche Richtung geht, wie die beiden oben genannten?
Wäre UBIK ev. etwas für mich?

Davor hab ich Unter dem Brunnen von Axel M. Gruner gelesen. Auch dieses Buch kann ich empfehlen. Wie bereits in der Inhaltsangabe zu lesen ist, ist der Bezug zu Lovecraft omnipräsent. Ein etwas weltfremder Schriftsteller, der sich in ein kleines, verschlafenes Dorf zurückzieht um dort an seinem neuen Heftroman zu arbeiten, mysteriöse Begebenheiten, die er dort miterlebt, merkwürdige Bewohner, die irgend ein Geheimnis zu verbergen suchen etc… Die Ingredienzien sind nicht neu, funktionieren aber tadellos. Geschrieben ist die Geschichte auch äusserst ansprechend, nur hätte ich mir die eine oder andere Wortwiederholung oder Schreibfehler weniger gewünscht. Der Schluss war konsequent aber für mich nicht sonderlich überraschend. Nichtsdestotrotz ist das Buch empfehlunswert und sicherlich eine der besseren Lovecraft Pastiches!

Jetzt gehts weiter mit Hugh B. Cave Das Schnurren der Katze

Bachi

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1 142

Mittwoch, 3. Dezember 2008, 10:29

Wäre UBIK ev. etwas für mich?


UBIK ist ein MUST READ!!!! Meine beste Empfehlung dafür!!!

Spooky

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1 143

Mittwoch, 3. Dezember 2008, 16:00

UBIK ist ein MUST READ!!!! Meine beste Empfehlung dafür!!!


OK. Danke. Dann werd ich mir das Buch mal zulegen auf Weihnachten…

Martin Cell

RUNNING WILD PHANTAST

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1 144

Mittwoch, 3. Dezember 2008, 16:16

@Björn

"Ubik" ist meiner Meinung nach P.K.Dicks bestes Buch überhaupt!
Empfehlenswert noch "Marsianischer Zeitsturz" und "Das Orakel vom Berge"!
Eigentlich kann ich dir alle Dick Titel, die neu im Heyne Verlag erschienen sind, empfehlen!
Die schwächeren Titel kamen als Bastei Taschenbücher raus!
Sehr hilfreich die Dick Biographie von Lawrence Sutin mit Titel "Göttliche Überfälle",
da der Autor auf jedes Buch eingeht, und am Schluss auch die Titel bewertet!
Ich habe türlich jedes Dick Buch, das auf deutsch erschienen ist!
Für mich sind Dick, Bradbury und (eher SF untypisch aber trotzdem) Ballard die besten SF Autoren!
Reality is lost - IKON

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Spooky

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1 145

Mittwoch, 3. Dezember 2008, 17:08

@Martin

"Göttliche Überfälle" könnte noch interessant sein, wenn man da wirklich einen Überblick über Dicks Schaffen bekommt.
Eigentlich war ich auch an Dicks Kurzgeschichten, namentlich die Collected Short-Stories Box aus dem zweitausendeins Verlag interessiert, aber anscheinend ist die komplette Box leider schon ausverkauft – die wäre vom Preis her nämlich recht interessant gewesen… und wesentlich günstiger gegenüber dem Einzelkauf aller Bände.

ANUBIS

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1 146

Mittwoch, 3. Dezember 2008, 18:08

Dicks Kurzgeschichten sind sowieso Pflichtlektüre :D

Notfalls kannst Du Dir " Der unmögliche Planet " von Heyne kaufen.

Greetz
“Strange, is it not? that of the myriads who
Before us pass'd the door of Darkness through,
Not one returns to tell us of the Road,
Which to discover we must travel too.”

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1 147

Donnerstag, 4. Dezember 2008, 06:22

Das Spiel des Engels... eins der besten Bücher des Jahren, auf jeden Fall unter den 10 Besten!


liest gerade: ein hoffentlich gutes Buch

Wiswedaemon

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1 148

Freitag, 5. Dezember 2008, 14:54

Handyman Jack - Erzählungen
War sehr kurzweilig. befriedigt den simplen Rachegedanken. politisch äußerst unkorrekte Lektüre. hat trotzdem (dewegen) Spaß gemacht. :D

Aulich

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1 149

Donnerstag, 11. Dezember 2008, 16:02

Richard Bachmann´s "Todesmarsch"

Ein klasse Werk, ich habs regelrecht verschlungen. Und selbst heute noch fühl ich mich komisch, wenn ich längere Strecken zu Fuss zurücklege. :D

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1 150

Freitag, 12. Dezember 2008, 20:37

F. Paul Wilson: Handyman- Jack- Erzählungen

Eine wirklich in jeglicher Beziehung gelungene Sammlung, die Wilsons Meisterschaft in der Kurzprosa belegt. Der Band steht seinem genialen "The Barrens and others" (das leider noch immer einer deutschen Übersetzung harrt) in nichts nach!
Schwarz-humorige, düstere, zuweilen phantastische Stories vom Feinsten!



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Die Gipfel meines MUST-READ- Gebirges haben momentan erobert:

Robert R. McCammon: The Queen of Bedlam
Tom Piccirilli: Killzone
Paul Cleave: Die Stunde des Todes
Ramsey Campbell: THE OVERNIGHT
Will Elliott: HÖLLE
_____________________________

http://www.arthur-gordon-wolf.de
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"Literatur ist die Kunst, Außergewöhnliches an gewöhnlichen Menschen zu
entdecken und darüber mit gewöhnlichen Worten Außergewöhnliches zu
sagen."
Boris Pasternak

progamer

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1 151

Samstag, 13. Dezember 2008, 20:32

hallo

GELÖSCHT.......Werbungen für andere Foren ohne Rücksprache mit dem Admin schätzen wir nicht

GREETZ:ANUBIS

1 152

Samstag, 13. Dezember 2008, 23:01

Tante Edit sagt: Danke :)
»Ein Buch muß die Axt sein für das gefrorene Meer in uns.«
Franz Kafka

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lars Maria Maly« (14. Dezember 2008, 22:35)


1 153

Freitag, 19. Dezember 2008, 10:26

Hab zuletzt "Amokjagd" von Ketchum gelesen.
War anders als seine sonstigen Bücher die ich gelesen hab (Evil, Beutezeit), aber hatte seinen eigenen Charme und ist in meinen Augen eine absolute Leseempfehlung!

1 154

Freitag, 19. Dezember 2008, 12:57

Dean Koontz: Schattennacht

Auch wenn dieser und der vorherige Teil von der Handlung her qualitativ nicht an den ersten Band der Odd- Reihe heranreichen, so besticht SCHATTENNACHT vor allem durch seinen Humor und die Wärme, mit der der Ich- Erzähler (indirekt auch sich selbst) Szenen und andere Menschen beschreibt. Mit Odd Thomas hat Koontz neben Chris Snow (schon seit Jahren hoffe ich da auf ein Wiedersehen - der Band "STORMFRONT" wurde ja leider gecancelt) den wohl sympathischsten (Anti-) Helden der phantastischen Literatur geschaffen. Es macht einfach Spaß, sein Leben zu verfolgen. Da stört es wenig, wenn bis Seite 300 kaum etwas geschehen ist. Denn Langeweile kommt dennoch beim Lesen nicht auf. Da freut es mich, dass bereits Band 4 ("Odd Hours") und sogar ein Comic ("IN ODD WE TRUST") im Original erschienen sind und sicher auch bald auf Deutsch erhältlich sein werden.
Odd ist so populär, dass er sogar eine eigene Website besitzt:
http://oddthomas.deankoontz.com/index.php



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1 155

Montag, 29. Dezember 2008, 15:28

Phantastischer Oberrhein - Erzählungen, ein schöner Mix aus phantastischen und Scifi Geschichten, hat mir viel Spass gemacht.

P.S.: Nehmt Euch für die letzte Geschichte etwas mehr Zeit :D Markus weiss was ich meine. ;(
.
.



Aulich

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1 156

Montag, 29. Dezember 2008, 15:28

Max Brooks - "Wer länger lebt, ist später tot" / Operation Zombie

John F. Case - "Das erste der sieben Siegel"

1 157

Montag, 29. Dezember 2008, 15:56

Mark DelFranco: UNSCHÖNE DINGE

Ein humorvoll -spannender Alternativ- Fantasy-Urban-Crime um einen recht ungewöhnlichen Druiden- Ermittler. In vielen Passagen erinnerte mich das Buch an die Fälle des Harry Dresden von Jim Butcher.
Nicht schlecht aber auch nicht herausragend. Solides Mittelfeld.



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Martin Cell

RUNNING WILD PHANTAST

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1 158

Montag, 29. Dezember 2008, 18:14

Stephan Peters - Der Teufel von Arkham

Man kann durchaus darauf verweisen, das der Autor sein Handwerk versteht!
Die vielen Anspielungen auf Namen, Filme und Songs fließen schön in den Text ein!
Auch was, aus "Der König in Gelb" gestaltet wird, weiß durchaus zu gefallen!
Aber, zu wirre Erzählhaltung, viele Fragen bleiben offen!
Auch gefiel mir das Ende nicht so gut! Schade, in Ansätzen guter Roman, der in einer
wirren Chronologie der Erzählungen unter geht! Schade!
Reality is lost - IKON

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1 159

Mittwoch, 31. Dezember 2008, 14:04

Servant of the Empire - Kelewan Saga II von Raymond E. Feist und Janny Wurts

So, ich habe mich passend zum Jahresende durch fast 700 Seiten engbedrucktes Papier gequält. Im Gegensatz zum Vorgängerband "Daughter of the Empire", der mir sehr gut gefallen hat, war dieser Roman stellenweise eine Qual zu lesen. Die Geschichte ist künstlich aufgebläht, man hätte hier deutlich straffen können und im Grunde sogar zwei getrennte Romane konzipieren können. In dem vorliegenden Roman geht es fast ausschließlich um Intrigen, Ränkespiele, Lügen etc. Das ganze liest sich staubtrocken und langweilig. Sehr verwirrend fand ich die ganzen Clans, Fraktionen und Parteien, die es auf Kelewan gibt. Da fällt es stellenweise sehr schwer den Überblick zu behalten (welcher Clan wird von welchen Familien vertreten? Wofür steht die Blue Wheel Party nochmal?) und das ganze wird auch nicht besonders gut von Feist und Wurts erklärt. Ich bin froh, dass ich durchgehalten habe. Jetzt freue ich mich erstmal auf neue Bücher ...

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Aeron

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1 160

Freitag, 2. Januar 2009, 20:36

Zu Ende:

Dan Simmons - Hyperion-Gesänge

Brauch man glaube ich nicht viel zu sagen. Sehr gutes Buch. Sehr kompliziert.
Habe ich sie nur nicht klären können oder bleiben am Schluss noch ein paar Fragen offen?

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