Alien - In den Schatten

      Alien - In den Schatten

      Beschreibung (Audible):
      "Der Raumfrachter MARION soll das wertvolle Mineral Trimonit vom Planeten LV178 zur Erde bringen. Doch bei den Schürfungen unter Tage stößt die Crew auf unbekannte Wesen, die tief in den Minen geschlummert haben - und die Hölle bricht los.

      Als die Arbeiter panisch die Flucht ergreifen, kommt es zur Katastrophe: Beim Anflug auf das Mutterschiff rast eine der Transportfähren ungebremst in die MARION und das Minenraumschiff kann nicht mehr gesteuert werden. Aber damit nicht genug: Zwar kann die zweite Transportkapsel an der MARION andocken, doch auch für ihre Besatzung kommt jede Hilfe zu spät, denn die gefräßigen Monster haben es mit an Bord geschafft.

      Chefmechaniker Chris Hooper und die restlichen Überlebenden der MARION sind der Verzweiflung nahe, als sie der Notruf eines Rettungsshuttles erreicht: An Bord befindet sich Ellen Ripley - die einzige Überlebende der NOSTROMO, und somit die einzige Person, die den Klauen der Aliens jemals entkommen ist ..."

      Meine Meinung: Ich hatte nach langer Zeit wieder mal Lust auf ein Hörspiel - da kam 'Alien - In den Schatten' gerade recht. Zeitlich spielt es zwischen Teil 1 und Teil 2, und auch handlungsmässig kann man es sich als Mischung aus den beiden Teilen vorstellen. Etwas Horror vom ersten, die Action vom zweiten. Im Grossen und Ganzen hat es mich wirklich gut unterhalten, obwohl die Story zu keinem Zeitpunkt wirklich frisch oder originell wirkt. Es ist einfach mehr vom Alten. Die Sprecher machen ihre Sache wirklich gut - aber wer kann, sollte es sich auf englisch anhören. Rudger Hauer spricht eine Rolle, und seine Stimme ist wirklich grossartig. Ich habs leider zu spät herausgefunden. Die Soundeffekte und Musik wissen ebenfalls zu gefallen. Als Alien-Fan kann ich das Hörspiel empfehlen, allerdings fehlen ihm frische Ideen. Wer damit leben kann, hat spannende 4 Stunden vor sich.
      Bilder
      • Alien.jpg

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      Jetzt habe ich die zweite Staffel in zwei grösseren Sitzungen durchgehört und bin etwas hin und her gerissen. Einerseits ist die Stimmung wieder grossartig - das kommt vor allem wegen der 'alten' Horror-SF-Gangart, die tatsächlich weitaus bedrohlicher war oder ist als der neue Film 'Alien: Covenant'. Andererseits ist die Geschichte an sich schon recht voraussehbar, handelt es sich doch um die Vorgeschichte des Films "Aliens" von James Cameron. Es wird erzählt, wie die Kolonisten den Planeten Acheron besiedeln und erforschen, und logischerweise auch auf unser liebstes Alien stossen. Das Mädchen Newt wird eingeführt, die dann in Camerons Film gefunden wird.

      Letzten Endes ist "Fluss des Todes" weniger eine Weitererzählung oder Weiterentwicklung, als vielmehr ein Lückenfüller. Sicher nicht schlecht, aber auch nicht weltbewegend.