Die Zukunft des Vincent Preis

      Die Zukunft des Vincent Preis

      Hallo Allerseits,

      den Vincent Preis gibt es seit 2007 und zeichnet preiswürdiges des Genres Horror und unheimliche Phantastik aus und das im elften Jahr. Nachdem im letzten Jahr Markus Solty, Elmar Huber und Eric Hantsch den Vincent Preis abgegeben haben, habe ich dies dieses Jahr wieder übergangsweise übernommen.
      Die bisherige Resonanz ist allerdings mäßig. Daher die Frage, ob überhaupt Interesse an einem solchen Preis besteht. Einen Preis durchzuführen darf ja nicht zum Selbstzweck verkommen und wenn halt kein Interesse darin besteht, ist es vielleicht besser, das ganze Unterfangen mit Würde zum Abschluss zu bringen.

      Über ein Feedback würde ich mich naturgemäß freuen.
      Die Endrunde 2018 samt der Verleihung auf dem Marburg Con wird auf jeden Fall stattfinden. Urkunden sind schon beauftragt.

      Bis bald,
      Michael
      Da es meines Wissens der einzige Preis ist, der sich auf dunkle Phantastik spezialisiert/fokussiert, fände ich es schade, wenn es ihn nicht mehr gibt. Ich bin sehr dafür, den Vincent Preis weiterzuführen, und würde eher vorschlagen, darüber nachzudenken, wie man das Abstimmungssystem oder überhaupt den Ablauf anders gestalten kann, um mehr Reichweite und damit mehr Beachtung und Relevanz zu erreichen, und zwar ohne dass Gefahr gelaufen wird, dass beim Voten "Schindluder" betrieben wird (Mehrfachabstimmung, Fan-Aktivierung etc.).

      Ich habe jetzt spontan und aktuell keine eigenen Verbesserungsvorschläge, aber ich würde eine Diskussion darüber gut finden. Vielleicht fällt mir dann auch etwas Konstruktives ein. :-)
      Ich schreibe: KLICK Ich blogge: KLICK
      Ich korrigiere: KLICK Ich lektoriere: KLICK
      Und bei Facebook findet ihr mich auch.
      Ich fände es sehr schade. Auf Tor Online habe ich immer gerne darauf hingewiesen, dass dies der einzige richtige deutschsprachige Preis für Horrorliteratur ist. Der Aufwand, der mit der Organisation einhergeht, und der Ärger, ein halbwegs fair funktionierendes Abstimmungssystem zu finden und Mehrfachstimmer auszusortieren wäre mir allerdings auch zu viel Arbeit.

      Alternativ könnte man noch überlegen, daraus einen Jurypreis zu machen, so wie beim DSFP. Wobei ich bezweifel, dass sich genügend Leute für die aufwendige Juryarbeit fänden.

      Pogopuschel schrieb:

      Ich fände es sehr schade. Auf Tor Online habe ich immer gerne darauf hingewiesen, dass dies der einzige richtige deutschsprachige Preis für Horrorliteratur ist. Der Aufwand, der mit der Organisation einhergeht, und der Ärger, ein halbwegs fair funktionierendes Abstimmungssystem zu finden und Mehrfachstimmer auszusortieren wäre mir allerdings auch zu viel Arbeit.

      Alternativ könnte man noch überlegen, daraus einen Jurypreis zu machen, so wie beim DSFP. Wobei ich bezweifel, dass sich genügend Leute für die aufwendige Juryarbeit fänden.


      Der Organisationsaufwand ist nicht das Problem. Die Liste der Nichtabstimmenden ist zu lang. Der Vincent Preis hat ja im Prinzip eine Jury. Eine Fachjury, im Prinzip wie beim Hugo Award. Dort sind es die Teilnehmer des World Con, hier sind es die Aktiven und Interessierten der Horrorszene. Da stimmt ja normalerweise kein Hänschen Müller ab, die kennen die Werke ja nicht und mit der Eingrenzung, das man Mitglied im HF sein muss oder auf der Liste steht, bildet sich im Prinzip eine Jury und viele derer, die abgestimmt haben, geben sogar eine recht umfangreiche Stimme ab. In der Nominierungsrunde wurden im Schnitt 13 Stimmen pro Person abgegeben.
      Wenn aber nur wenige abstimmen braucht man das ganze nicht zu machen. Gerade wenn diejenigen, die die Horrorszene bilden, also Verleger, Autoren, Illustratoren, Herausgeber und Leser, sich nicht beteiligen.
      Da zeigt sich wohl auch, da a) zu viele der Kreativen selbst gar nicht mehr viel lesen (sicher aus unterschiedlichen Gründen) und/oder b) vermutlich zu breit gefächert gelesen wird, als das genügend aktuelle, zur Abstimmung stehende Geschichten und Bücher lesen (ich habe da zum Beispiel gar nichts von gelesen).

      Beim KLP sind ja auch nicht viel mehr als 40 Abstimmende beteiligt.
      Hm, das ist eine schwierige Sache ... Ich gebe Mammut recht, dass es kaum Sinn zu machen scheint, den Preis am Leben zu halten, wenn es im Grunde kaum einen interessiert. Mich wundert, dass offenbar auch hier im HF nur bedauerlich wenig Leute mitmachen. Wenn schon hier kein reges Interesse zu bestehen scheint, dann erst recht nicht anderswo. Eine Außenwirkung des Preises ist damit nicht zu erreichen.

      Den Preis nicht von einer Jury, sondern von einem größeren Kreis an Stimmberechtigten vergeben zu lassen, ist eigentlich eine gute Sache. Allerdings sollte dann die Basis der Votings so groß sein, dass es einigermaßen repräsentativ erscheint. Zum Beispiel scheint es beim DPP ja einigermaßen zu klappen, ohne dass es da zu allzu auffälligen Massenvotings kommt.

      Was dem Vincent Preis wie gesagt leider fehlt, ist die echte Anerkennung in der "Szene" und erst recht jenseits. Ich glaube der Preis ist außerhalb des HF leider nicht allzu bekannt. Ich hätte da jetzt allerdings auch kein Rezept, wie man das ändern könnte. Die Frage ist ja allein schon, wie man mehr Verleger und Horror-Schaffende ins Boot holen könnte.

      Ich bin etwas ratlos ...
      Ich habe zwei Stimmen in mir:
      1. Der Phantastik-Liebhaber und Autor in mir meint, dass ein Wegfall des Preises enorm schade wäre.
      2. Der Leser in mir kommt mit lesen nicht nach, was dazu führt, dass ich mir in gewissen Jahren höchstens 10% der nominierten Werke zu Gemüte führen konnte und daher nicht abgestimmt habe.

      Ich weiss, das hilft nicht, eine ideale Lösung zu finden. Wären mehr Beteiligte dabei, würde die Frage nach der Zukunft des Preises wohl kaum gestellt werden. Die Frage ist also, ob es realistisch möglich wäre, mehr abstimmende Personen zu finden. Ohne Hilfestellung von Verlagen und anderen Phantastik-Foren wird das aber wohl kaum möglich sein. Erst wenn Verlage auf ihrer Homepage darauf hinweisen, dass wieder abgestimmt werden darf, könnte die Sache eine gewisse Eigendynamik entwickeln.

      Nachtrag:
      Der Vincent Preis gilt als Publikumsverlag. Dem steht aber gegenüber, dass oft Bücher mit Kleinstauflagen oder Limitierungen nominiert werden. Ich persönlich würde einige harte Regeln einführen, die dem einen oder anderen zwar nicht passen werden, dafür aber Sorge tragen, dass Qualität und Erhältlichkeit gewährleistet sind.
      1. Keine Bücher mit Limitierung oder Kleinstauflage.
      2. Bücher, bei denen in Lektorat oder Übersetzung offensichtlich gespart wurde, sollten nicht nominiert werden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von „HarryW“ ()

      HarryW schrieb:

      Ich habe zwei Stimmen in mir:
      1. Der Phantastik-Liebhaber und Autor in mir meint, dass ein Wegfall des Preises enorm schade wäre.
      2. Der Leser in mir kommt mit lesen nicht nach, was dazu führt, dass ich mir in gewissen Jahren höchstens 10% der nominierten Werke zu Gemüte führen konnte und daher nicht abgestimmt habe.

      Ich weiss, das hilft nicht, eine ideale Lösung zu finden. Wären mehr Beteiligte dabei, würde die Frage nach der Zukunft des Preises wohl kaum gestellt werden. Die Frage ist also, ob es realistisch möglich wäre, mehr abstimmende Personen zu finden. Ohne Hilfestellung von Verlagen und anderen Phantastik-Foren wird das aber wohl kaum möglich sein. Erst wenn Verlage auf ihrer Homepage darauf hinweisen, dass wieder abgestimmt werden darf, könnte die Sache eine gewisse Eigendynamik entwickeln.

      Nachtrag:
      Der Vincent Preis gilt als Publikumsverlag. Dem steht aber gegenüber, dass oft Bücher mit Kleinstauflagen oder Limitierungen nominiert werden. Ich persönlich würde einige harte Regeln einführen, die dem einen oder anderen zwar nicht passen werden, dafür aber Sorge tragen, dass Qualität und Erhältlichkeit gewährleistet sind.
      1. Keine Bücher mit Limitierung oder Kleinstauflage.
      2. Bücher, bei denen in Lektorat oder Übersetzung offensichtlich gespart wurde, sollten nicht nominiert werden.


      Da kann ich mich in vielem anschließen, nur bei Punkt 1 der Regeln tue ich mich etwas schwer. Denn auch in Kleinstverlagen mit Kleinstauflagen (wobei man erst mal festlegen müsste, bis zu welcher Auflagenhöhe das gilt) wird mit viel Herzblut an Buchprojekten gearbeitet.

      Aber ansonsten wäre es wirklich gut, wenn man ein größeres Publikum erreicht. Vielleicht über Seiten wie den Zauberspiegel oder den Geisterspiegel. Ob es was bringt? Keine Ahnung.

      Natürlich nehme ich den Vincent-Preis in diesem Jahr als Nominierter noch mal ganz anders wahr, aber auch sonst würde ich es schade finden, wenn er von der Bildfläche verschwindet. Vielleicht müssen auch die Nominierten selbst für mehr Werbung sorgen. Es ist ja schon ein Aushängeschild irgendwie. Zumindest fühlt es sich für mich so an. :-)

      HarryW schrieb:


      Nachtrag:
      Der Vincent Preis gilt als Publikumsverlag. Dem steht aber gegenüber, dass oft Bücher mit Kleinstauflagen oder Limitierungen nominiert werden. Ich persönlich würde einige harte Regeln einführen, die dem einen oder anderen zwar nicht passen werden, dafür aber Sorge tragen, dass Qualität und Erhältlichkeit gewährleistet sind.
      1. Keine Bücher mit Limitierung oder Kleinstauflage.
      2. Bücher, bei denen in Lektorat oder Übersetzung offensichtlich gespart wurde, sollten nicht nominiert werden.


      Mal meine kurzen Anmerkungen:
      1. Gerade die sind ja beim Vincent Preis doch sehr beliebt. Ich halte allerdings generell nix von Ausschlusskriterien, auch wenn ich von Limitierungen noch viel weniger halte. Wenn gerade Kleinstauflagenbücher auf die Nominierungslisten kommen zeigt das ja, das wir einen Schwerpunkt dieser Leser/Aktivisten mit dem Vincent Preis erreichen. Die auszuschließen würde ja noch weniger Abstimmende bedeuten.
      2. Wer sollte die Qualitätskontrolle durchführen und entscheiden, was genügend ist und was nicht. Eigentlich sollte sich das ja durch die Abstimmenden ausschließen, das Werke die keinen Mindestanspruch erfüllen. Bei dem ein oder anderen Werk auf der Nominierungsliste hatte ich aber solche Diskussionen und musste erfahren, das bezüglich Qualität doch recht unterschiedliche Vorstellungen bestehen.

      @Myxin:
      Du meintest so was ?

      zauberspiegel-online.de/index.…en-zum-vincent-preis-2017

      Allerdings darf man zwei Sachen nicht miteinander vermischen. Den Vincent Preis bekannter zu machen vs. die Horrorszene zum Abstimmen zu bewegen.
      Wenn ich Harald nochmal zitieren darf:
      2. Der Leser in mir kommt mit lesen nicht nach, was dazu führt, dass ich mir in gewissen Jahren höchstens 10% der nominierten Werke zu Gemüte führen konnte und daher nicht abgestimmt habe.

      Wenn genau diejenigen nicht abstimmen, die oben genannte Qualitätsansprüche anlegen und auch so stimmen, ist das ganze ja für die Katz. Wenn man sich umhört gibt es gefühlt mehr Gründe nicht abzustimmen als abzustimmen. Und wenn keiner was aus dem jeweiligen Jahrgang liest, macht es ja auch keinen großen Sinn abzustimmen (mit der Ausnahmen Grafik und Sonderpreis). Ich hatte mal vor Jahren vorgeschlagen, den Vincent Preis nur alle zwei Jahre durchzuführen, gegen diese Idee war der Widerstand aber enorm.

      Ich muss aber auch sagen, dass die diesjährige Nominierungsliste auf mich einen sehr guten Eindruck macht. Ich habe natürlich nicht alles gelesen, aber von den 3 Kurzgeschichten, die ich kenne, ist jede nominierungswürdig (und das es bei über 200 Kurzgeschichten welche gibt, die dieses Kriterium auch erfüllen, aber nicht genügend Stimmen erhalten haben, ist glaube ich nachvollziehbar). Bei den Romanen ist ja neben zweimal Blitz Verlag und zweimal Papierverziererverlag auch ein Roman von Thomas Finn und der schon von anderer Seite ausgezeichnete Vogelgott von Susanne Röckel nominiert.

      Ich möchte an der Stelle auch Drommetenrot zustimmen. Hier im Horror-Forum ist es sehr still, die meisten haben ihre Aktivitäten zu Facebook verlagert. Jetzt behaupte ich mal, die Auseinandersetzung mit den Werken Horror und unheimliche Phantastik findet in einem Raum wie Facebook ja nicht statt, das ist ja eher eine Präsentationsplattform. Wenn natürlich keine Auseinandersetzung mit dem Werk X erfolgt, kann sich auch das Interesse nur bedingt fortpflanzen.
      Es wäre definitiv schade um den Preis. Eine Zeitlang haben sich ja sogar extra Leute hier angemeldet, um mitabstimmen zu können. Dann gabs auch immer eine große Verkündung im Chat, etc.
      Mir ist einfach aufgefallen, dass ich von den aktuell Nominierten nix kenne. Und nur für das beste Cover und den Sonderpreis abzustimmen... neeee. Das ist selbst mir zu mau.
      Erst durch Lesen lernt man, wieviel man ungelesen lassen kann.

      Royston Vasey schrieb:

      Es wäre definitiv schade um den Preis. Eine Zeitlang haben sich ja sogar extra Leute hier angemeldet, um mitabstimmen zu können. Dann gabs auch immer eine große Verkündung im Chat, etc.
      Mir ist einfach aufgefallen, dass ich von den aktuell Nominierten nix kenne. Und nur für das beste Cover und den Sonderpreis abzustimmen... neeee. Das ist selbst mir zu mau.


      Du wirst mich schon noch kennenlernen! :cool:

      @Mammut: Ja, so etwas in der Art meinte ich. Wobei ein Artikel da natürlich wohl nicht ausreicht. Eher bräuchte man eine Interviewserie mit den Nominierten oder eine Vorstellung der Werke etc. Aber so was muss natürlich auch jemand machen. Da ist genau der gleiche Haken, der auch schon beim lesen der ganzen Bücher hakt. *seufz*

      Myxin der Magier schrieb:


      @Mammut: Ja, so etwas in der Art meinte ich. Wobei ein Artikel da natürlich wohl nicht ausreicht. Eher bräuchte man eine Interviewserie mit den Nominierten oder eine Vorstellung der Werke etc. Aber so was muss natürlich auch jemand machen. Da ist genau der gleiche Haken, der auch schon beim lesen der ganzen Bücher hakt. *seufz*


      Ja, sowas haben wir ja auf dem Vincent Preis Blog gemacht:
      vincent-preis.blogspot.com/search/label/Interview

      Ich habe auch mal überlegt, den Blog auszuweiten und dort mehr zu machen. Aber dafür würde es halt auch helfende Hände benötigen und die sind momentan nicht in Sicht.

      Wenn alles geklappt hat steht aber im Heft Professor Zamorra 1169, das nächste Woche erscheint, was über den Vincent Preis drin.
      Auf der Seite des Geisterspiegels findet man die Nominierungsliste z.B. noch nicht.
      Ich adaptiere Haralds Statement mal auch für meine Situation. Letztlich ließe sich das aber auch ändern und wir könnten uns ja für nächstes Jahr vornehmen, uns mehr zu disziplinieren. Es muss doch eigentlich möglich sein, mindestens 5 Werke aus jeweils einer Kategorie im Laufe des Jahres zu lesen. Ich würde es mir fest vornehmen.

      Man könnte auch den Lesezirkel hier darauf abstimmen? Was meint ihr?

      Insgesamt würde ich es auch sehr, sehr schade finden, Michael!

      Royston Vasey schrieb:

      Es wäre definitiv schade um den Preis. Eine Zeitlang haben sich ja sogar extra Leute hier angemeldet, um mitabstimmen zu können. Dann gabs auch immer eine große Verkündung im Chat, etc.
      Mir ist einfach aufgefallen, dass ich von den aktuell Nominierten nix kenne. Und nur für das beste Cover und den Sonderpreis abzustimmen... neeee. Das ist selbst mir zu mau.


      genau auch meine aktuelle Situation... Scheiss Zeitmangel und Alter.
      .
      .


      Wie wäre es, wenn ihr versucht, mit den Redaktionen von Professor Zamorra, John Sinclair, usw. und Bastei generell zusammenzuarbeiten und dafür im Gegenzug zusätzliche Preissparten einführt wie „Bester Zamorra-Roman des Jahres“, „Bester Sinclair-Roman des Jahres“, etc.? Das wäre m.E, eine Win-win-Situation ...

      Ist freilich nur so eine Idee ... ;-)
      Oh, no ... It's Bicycle Repair Man!

      Home: www.marrak.de
      Facebook: Michael Marrak

      Myxin der Magier schrieb:

      HarryW schrieb:


      Nachtrag:
      Der Vincent Preis gilt als Publikumsverlag. Dem steht aber gegenüber, dass oft Bücher mit Kleinstauflagen oder Limitierungen nominiert werden. Ich persönlich würde einige harte Regeln einführen, die dem einen oder anderen zwar nicht passen werden, dafür aber Sorge tragen, dass Qualität und Erhältlichkeit gewährleistet sind.
      1. Keine Bücher mit Limitierung oder Kleinstauflage.
      2. Bücher, bei denen in Lektorat oder Übersetzung offensichtlich gespart wurde, sollten nicht nominiert werden.


      Da kann ich mich in vielem anschließen, nur bei Punkt 1 der Regeln tue ich mich etwas schwer. Denn auch in Kleinstverlagen mit Kleinstauflagen (wobei man erst mal festlegen müsste, bis zu welcher Auflagenhöhe das gilt) wird mit viel Herzblut an Buchprojekten gearbeitet.


      Ursprünglich war die Idee, dass der Vincent Preis Empfehlungen abgeben und damit die Verkäufe der Horror-Literatur unterstützen soll. Und so sehe ich den Preis auch heute noch. Wenn nun aber ein Buch mit einer 90er Limitierung schon in der Nominationsphase ausverkauft ist, dann passt das eben nicht mehr. Das hat dann nichts mit Verkaufs- oder Genreförderung zu tun. Wichtig wäre, dass deutlich und für alle Zeiten klar gemacht werden sollte, was der Zweck des Preises ist. Dann kann man mit allfälligen Anpassungen der Bewertungsstruktur beginnen.

      Marrak schrieb:

      Wie wäre es, wenn ihr versucht, mit den Redaktionen von Professor Zamorra, John Sinclair, usw. und Bastei generell zusammenzuarbeiten und dafür im Gegenzug zusätzliche Preissparten einführt wie „Bester Zamorra-Roman des Jahres“, „Bester Sinclair-Roman des Jahres“, etc.? Das wäre m.E, eine Win-win-Situation ...

      Ist freilich nur so eine Idee ... ;-)


      Die Idee ist auf jeden Fall notiert. Wir hatten ja dieses Jahr versucht die Kategorie Heftroman zu starten, aber da es eine eher spontane Idee war (ich hatte den Preis ja im November erst wieder übernommen und die Kategorie erst in der laufenden Runde im Dezember dazu genommen) auch schlecht vorbereitet. Zum Marburg Con wird voraussichtlich eine Zamorra Abordnung erscheinen, da kann ich das Thema ja noch mal diskutieren.